Kernaufgabe der Abteilung Allgemeine Psychiatrie ist die ambulante, stationäre und teilstationäre Behandlung von Menschen mit akuten seelischen Störungen z.B. im Rahmen von schizophrenen Psychosen, Störungen der Gemütslage (Depression und Manie), Anpassungsstörungen, Neurosen oder Persönlichkeitsstörungen.
Nach seriösen Schätzungen leiden mehr als 3 Millionen Deutsche unter einer Abhängigkeitserkrankung. Ungleich mehr Personen sind als Angehörige oder Freunde indirekt betroffen. Eine effektive Behandlung der Erkrankten ist möglich, erfordert aber ein differenziertes Behandlungsangebot. Wir halten dies vor und integrieren dabei stationäre und ambulante Maßnahmen, um so den individuell verschiedenen Krankheitsbildern und Krankheitsverläufen gerecht zu werden.
Die Abteilung für Gerontopsychiatrie und Soziotherapie bietet ein niederschwelliges Behandlungsangebot für psychisch kranke PatientInnen über 60 Jahre. Sie umfasst einen ambulanten, einen teilstationären und stationären Versorgungsbereich, die in einem gerontopsychiatrischen Zentrum zusammengefasst sind.
Die LWL-Klinik Paderborn arbeitet als Klinik der Akutversorgung gemeindeorientiert. Neben der medizinisch-psychiatrischen Grundversorgung bieten wir eine psychotherapeutische Orientierung und darüber hinausgehende spezielle Psychotherapie-Verfahren an. Dazu gehören insbesondere neben der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie verhaltenstherapeutische Verfahren (zum Beispiel im Bereich der Psychosetherapie, bei Angst- und Zwangsstörungen). Angehörigenarbeit und systemische Paar- und Familienberatung ergänzen das Angebot.
Die psychiatrische Institutsambulanz der LWL-Klinik Paderborn, gegründet 1979, ist fester Bestandteil des gemeindenahen psychiatrischen Versorgungssystems in der Stadt und im Kreisgebiet Paderborn.
Das Wohnhaus Franziskanergasse liegt mitten in Paderborns Innenstadt. Die Einrichtung gliedert sich in 4 Wohngruppen und ein Apartment. Durch die kleinen Wohneinheiten von jeweils 5 BewohnerInnen und einem Apartment für 2 Personen kann der individuelle Stand der BewohnerInnen berücksichtigt werden und gleichzeitig wird man dem Bedürfnis nach überschaubarer Gruppengröße gerecht.