Generelle Maßnahmen der tagesklinischen Behandlung

Zeichnung der LWL-Tagesklinik Meschede

Da die professionelle Beziehungsgestaltung ein zentrales Modul der fortlaufenden Behandlung ist, greift schon im Erstkontakt das Bezugspersonen-system der Tagesklinik.

Sowohl die therapeutische als auch die pflegerisch-pädagogische Bezugsperson sind im Aufnahmegespräch anwesend, wodurch schon in dieser Situation die Basis für den notwendigen Beziehungsaufbau geschaffen wird.

Mit der Aufnahme des Patienten in die Tagesklinik beginnt die Diagnostikphase. Sie beinhaltet die medizinische, psychologische und familienorientierte Anamneseerhebung. Dies geschieht durch standardisierte Testungen, gezielte Verhaltensbeobachtung sowie Einzel- und Familiengespräche, beginnend mit dem Aufnahmegespräch.

Die Beziehungsgestaltung ist auch wichtiger Bestandteil aller weiteren Therapiebausteine: der individuellen einzel- und gruppentherapeutischen Angebote des pflegerisch-pädagogischen Dienstes, der Psychotherapie, der Fachtherapien und der Schule.

Im Rahmen des systemischen und verhaltentherapeutischen Settings wird durch regelmäßige Kontakte und Gespräche das soziale Umfeld (Eltern, Schule, zuständige Behörden) von Anfang an miteinbezogen.