Station 21 A 2

Unser therapeutischer Schwerpunkt umfaßt die qualifizierte Entzugsbehandlung von allen stoffgebundenen Süchten (ICD-10: F10 – F19)
Unser Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene beiderlei Geschlechts:

  • die meist verschiedene Suchtstoffe in zunehmenden Umfang, oft täglich konsumieren
  • bei denen negative Auswirkungen des Suchtmittels auf die gesundheitliche, schulische, berufliche und soziale Entwicklung eingetreten sind oder einzutreten drohen
  • die sich in ihren Lebensvollzügen zunehmend auf Suchtmittel konzentrieren
Station  21 A 2

Station 21 A 2

In die Behandlung einbezogen und berücksichtigt werden:

  • psychische Störungen und Entwicklungsverzögerungen
  • somatische Folgeschäden, wie Hepatitis, HIV-Infektionen, Fehlernährung, usw. ...
  • soziale Risiken und Folgeschäden.
Behandlung

Patientenzimmer

Die Aufnahme

erfolgt in der Regel freiwillig, mit einem verbindlichen Aufnahme- Therapievertrag.
In speziellen, begründeten Einzelfällen, in denen ein Kind/ junger Jugendlicher seine Situation nicht mehr überblicken kann, kann eine Aufnahme für wenige Behandlungstage gegen seinen Willen erfolgen.

Die Kontaktaufnahme kann unter folgender Telefonnummer erfolgen:

  • Station Jugendlicht: 02992/6013320 (Hier steht immer ein Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung)
  • Sozialarbeiter Herr Ahls: 02992/6013166 (Aufnahmekoordinator)

Die Besichtigung unserer Station ist nach vorheriger Terminabsprache möglich, wünschenswert wäre der Termin vormittags zwischen 9.30 Uhr – 11.30 Uhr.
Stark intoxikierte Besucher können die Station nicht besichtigen.

Station  21 A 2

Station  21 A 2

Wir bieten 11 Behandlungsplätze. Die Türen der Station sind geschlossen, damit die Versuchung an Drogen zu kommen, geringer ist. Es stehen Einzel- und Doppelzimmer zur Verfügung, sowie Räumlichkeiten in und außerhalb der Station für therapeutische und freizeitgestaltende Maßnahmen, dazu zählen:

  • Beschäftigungstherapie
  • Sport- und Fitnessraum
  • Entspannungsräume für Akupunktur, Reiki und andere alternative Behandlungsangebote
  • Freizeitraum mit Billard, Kicker, Dartscheibe ...
  • ein großer Garten
  • Schulraum
  • Medienbereich mit PC

Zusätzlich stehen zur Verfügung:

  • Sporthalle/ Sportplatz
  • Kegelbahn
  • Minigolfplatz
  • Schwimmbad
  • Sozialzentrum

Das multiprofessionelle Team setzt sich zusammen aus:

  • ein Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Mitarbeiter/-innen im Pflege- und Erziehungsdienst, teilweise mit Zusatzqualifikationen (Suchtfachpfleger, Fachschwester für Psychiatrie, Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • ein/eine Stationsarzt/-ärztin
  • ein Psychologe
  • ein Sozialarbeiter
  • ein Ergotherapeut
  • Moto-, Reit-, Musiktherapeut/-innen
  • ein Sonderschulpädagoge vervollständigen das Angebot
Station  21 A 2

Station  21 A 2

Die Behandlung beginnt in der Regel mit der körperlichen Entgiftung, d.h. der medizinischen Diagnostik und der kontinuierlichen medizinischen/pflegerischen Überwachung.
Auftretende körperliche Entzugssymptome können durch speziell abgestimmte Medikamenten abgemildert werden

Die therapeutischen und pflegerisch-erzieherischen Angebote beginnen, abhängig vom Allgemeinzustand des Patienten/ der Patientin in der Phase der körperlichen Entgiftung. Dazu gehören tagesstrukturierende Maßnahmen, verhaltenstherapeutische Programme. Einzel-, und familientherapeutische Gespräche, Kontakte zu Jugendämtern, Betreuern etc. werden durch den Bezugtherapeuten geführt. Umfangreiche gruppentherapeutische Angebote, z.B. Morgen- und Abendrunde, Projekt-, Infogruppen, themenspezifische Gruppen, lebenspraktisches Training bilden unseren erweiterten Behandlungsrahmen (siehe auch den Wochenplan weiter unten).

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Aufbau einer tragfähigen Beziehung im Rahmen der Bezugspflege zur konstruktiven Gestaltung des Pflegeprozesses mit dem Jugendlichen. Hier steht jedem Patienten/ jeder Patientin ein(e) Mitarbeiter(-in) für die Zeit seines/ ihres Aufenthaltes als fester Ansprechpartner zur Verfügung.

Station  21 A 2

Station  21 A 2

Nach einer regulären Entlassung

stehen unseren Patienten eine Reihe von Optionen offen:

  • Rückkehr nach Hause mit bereits initiiertem ambulanten Hilfsangebot
  • Maßnahmen der Jugendhilfe oder spezifische ambulante oder stationäre Angebote der Drogenhilfe
  • nach Absprache mögliche Wiederaufnahme bei erneuten Schwierigkeiten bzw. Rückfall