Gästebuch der LWL-Klinik Marsberg

Kinder- und Jugendpsychiatrie - Psychotherapie - Psychosomatik

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Dr. Falk Burchard, Chefarzt der Klinik

J. S. schrieb am 30.04.2017:

Mein Aufenthalt dort war echt toll! Es hat mein Leben total verändert. Man lernt dort richtig viel und man bekommt gute Tipps um mit seinem Leben/seiner Krankheit umzugehen. Es hat mir richtig gut getan und ich bin so froh da gewesen zu sein!! Die Betreuer sind richtig toll, total lieb und muntern einen richtig gut auf!! Ich habe dort einen echt tollen Menschen kennengelernt, die jetzt meine beste Freundin ist! Ich habe niemals gedacht, dass mir das dort so gut tut!! Danke an alle Betreuer und Therapeuten!! Ihr habt mir echt geholfen!! Und auch einen ganz lieben Dank an Manfred, der immer da war, mich aufgemuntert hat und mich in meinen tiefen nie alleine gelassen und geholfen hat! DANKE!! Ihr seit echt tolle Menschen!
 

J. R. schrieb am 01.02.2017 zwei Beiträge:

Hallo liebe Frau Holtum,

Jetzt ist es schon über 1 Jahr her, dass ich die Ehre hatte bei Ihnen Therapie Gespräche zu haben.

Mit Ihnen konnte ich so leicht über meine Probleme reden, weil sie immer ein offenes Ohr hatten. Bis heute denk ich oft an die Gespräche mit Ihnen zurück und wende auch mit Begeisterung meinen persönlichen Tresor an, in den ich alles rein lege. Natürlich denk ich auch oft an Sie zurück, weil sie mir so viel Mut mit auf den Weg gegeben haben und sie einfach eine wundervolle und nette Therapeutin für mich waren. Danke noch mal für alles. Ach ja den Tipp mit M. habe ich befolgt und geh ab den 13.Februar meine Therapie dort machen.

Ich habe eins gelernt bei Ihnen egal wie schwer es ist mit Borderline ich darf nie aufhören zu kämpfen.

Viele liebe Grüße J.

PS. : habe heute ein Brief weg geschickt.

 


 

Liebe Betreuer der Station 24A1, jetzt ist es schon über ein Jahr her das ich bei euch meine DBT-A Therapie gemacht habe. Und ich denke jeden Tag an euch wenn ich meine Skills  übe. Heute habe ich einen Koffer TÜV gemacht. Viele Skills mussten raus dafür habe ich auch paar neue für mich entdeckt. Natürlich habe ich noch immer meine Riesen Skillsbox, die ich immer in Ehren behalte.

Ich habe euch so in mein Herz geschlossen ich glaube deswegen denke ich so an euch, aber auch weil ihr so tolle und liebevolle Betreuer seit mit einem so großen Herz, dass man euch auch nicht vergessen kann. Mehr und persönlichere Sachen hab ich ein Brief geschrieben den ich heute weg geschickt habe ich hoffe ihr freut euch darüber. Ich vermiss euch richtig doll und hoffe ihr könnt euch noch an mich erinnern an mich aus Baden-Württemberg.

Ganz ganz viele Grüße und mit viel Tränen in den Augen wenn ich an euch denke (Freudentränen) , J.

A. schrieb am 28.11.2016:

Hallo....

Ich weiss nicht ob ihr Euch an mich erinnern kőnnt.

Ich war mal vor langer Zeit als Kind bei euch eingeliefert  worden.

Ich weiss auch...das ich sehr lange bei euch war...mut 14/15 habt ihr mich vermittelt in eine Wohnungruppe....

Mitlerweile bin ich 35 jahre alt...und weiss bis heute nicht mehr....warum und wieso ich zu euch musste.Ich weiss es nicht...vlt war ich zu jung ....ich weiss nur das es mir nicht gut ging anscheinend.

Heute musste ich wieder fest stellen ...trotz intersive Therapien bei euch....musste ich wieder fest stellen....das ich  immer an meine Vergangenheit erinnert werde....so das ich wieder eine Therapie machen muss....und ich weiss absolut  nicht....wie wo ich an einen ambulanten platz ran komm. vlt habt ihr meine Akte noch...kőnnt mir helfen...irgendwie will mir keiner helfen. ..und ich stehe wie der letzte Depp hier Ich hoffe auf Euch. ..denn ich habe durch Euch ein halb vernűtiges Leben hin bekommen

Danke

 

Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Hallo A.,

danke dass Sie uns schreiben. Natürlich sind schon ganz andere Menschen hier am arbeiten, als damals, was ja so 1995 gewesen sein muss, also vor mehr als zwanzig Jahren. Sicher gibt es aber auch noch den einen oder anderen langjährigen Mitarbeiter, der sich an Sie erinnern könnte.

Sie können gerne Informationen zu Ihrer Zeit damals hier bekommen, Ihre alte Akte anschauen oder Kopien daraus erhalten. Wir haben alles was damals aufgeschrieben wurde noch in unserem Archiv. Vielleicht teilen Sie etwas mehr zu Ihrer derzeitigen Situation mit und eine Telefonnummer ? Dann können wir das besprechen.

Viele Grüße

Dr. med. Falk Burchard, Chefarzt

 

V. schrieb am 06.12.2016:

Ich war ca 2 Monate lang auf der Station 24A1 aufgrund von Angsstörungen und Depressionen. Anfangs hatte ich extrem Angst die Therapie zu machen, aber ich kann jetzt am Ende sagen, dass es sich aufjedenfall gelohnt hat weiterzumachen.

Ich habe mich auf der Station sehr wohlgefühlt, die Betreuer und Therapeuten sind super freundlich und du bekommst jederzeit Unterstützung. Außerdem war die Atmosphäre dort sehr angenehm, da wir die Betreuer duzen durften und nicht so eine gewisse Distanz da war. Ich durfte so viele schöne Erfahrungen, unter anderem mit den anderen Mitpatienten und den Betreuern, sammeln. Aber ich habe auch sehr viele positive Dinge dazu gelernt. Ein riesiges Dankeschön an das Team! <3 An alle die darüber nachdenken eine Therapie  zu machen, macht es einfach! Es wird euch gut tun. Habt den Mut dazu etwas an eurem Leben zu ändern!

Ich wünsche euch Alles Gute für die Zukunft und bleibt stark!

Liebe Grüße,V. <3

N. schrieb am 24.09.2016:

Ich wurde vor ca einem Jahr für 5 Monate auf der Station 24 A1 zum DBT-Programm (und anschließend wegen meiner Anorexie) aufgenommen. Da ich aus Bayern komme musste ich ein halbes Jahr auf meinen Platz warten, aber es hat sich definitiv gelohnt! Das ganze Team der Station ist einfach nur herzlich, familiär und einzigartig! Und genauso würde ich meine Zeit in Marsberg auch beschreiben. Jeder der vor der Wahl steht - auch von weiter weg - den Weg dorthin auf sich zu nehmen, um das DBT-Programm zu machen: TUT ES! Ihr werdet es nicht bereuen! Leider musste ich damals sehr plötzlich entlassen werden, was mich im Nachhinein aber mit meiner Essstörung sehr viel weiter gebracht hat. Alles hat eben seinen Sinn im Leben :)

Heute bin ich ein komplett anderer Mensch, als noch vor einem Jahr und ihr habt dazu einen großen Teil beigetragen. Dafür kann ich euch nicht genug danken! Wie ich in meinem Abschiedsbrief an euch schon geschrieben habe: Ihr seid wahrhaftig "Die Brücke" zurück ins Leben für mich gewesen. Ich werde diese wundervolle, oft auch schwere und auf jeden Fall prägende Zeit für immer im Herzen behalten und euch gleich mit dazu!

Ganz herzliche Grüße, N.

 

Antwort von Dr. Hannah Holtum, Stationsärztin 24 A1:

Liebe N.,

es freut uns sehr, dass du uns in so guter Erinnerung behalten hast und dass du die Zeit bei uns als hilfreich erlebt hast. Wir sind dankbar durch deine Briefe und Einträge dein Leben und deine Entwicklung  noch weiter begleiten zu können und uns mit dir über deine Erfolge zu freuen. Es tut gut zu hören, dass es dir jetzt  so viel besser geht, du deinen Gefühlen nun so gut Ausdruck verleihen kannst  und scheinbar wahrhaftig einen großen Schritt weiter gekommen bist. Wir wünschen dir auch für die Zukunft herzliche und prägende Menschen in deinem Umfeld, viel Erfolg und Lebensfreude, Zufriedenheit und dass du dir diesen neuen positiven Blick auf das Leben bewahrst. Alles Gute wünschen dir Frau Dr. Holtum und das Team der 24A1

 

Anonym schrieb am 15.10.2016:

Hallo liebes Team in Marsberg! Ich wollte mich erkunden um einen Therapie Platz ,leide an einer borderline störung und bin in einem akuten zustand.Ist es möglich bei euch einen Therapie Platz zu bekommen?Vielen Dank und LG.

 

Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Liebe(r) Vorname Nachname,

Du müsstest Dich für einen Therapieplatz an unsere Ambulanz unter der Telefonnummer 02992-6013152 wenden. Dort bekommst Du nähere Auskünfte. Gern vereinbaren wir ein Vorgespräch, um zu klären, ob Dein Zustand eine Therapie bei uns ermöglicht/ rechtfertigt und um zu erfahren, ob Deine Motivation, etwas zu verändern, für eine Therapie ausreichend ist. Leider hast Du Deine eMail Adresse nicht hinterlassen, so dass wir Dir nicht direkt antworten konnten.

Liebe Grüße

D. Falk Burchard
Chefarzt

L. J. schrieb am 11.09.2016:

Liebes Team.

2013 kam ich das erste mal überhaupt in die Kjp. Die Kriesenintervention auf der 21A2 dauerte 7 Tage. ich hatte totale angst vor jedem der dort war. Vor den Patienten sowohl als aich vor den Betreuern, weil ich einfach so viele Menschen auf einmal nicht gewohnt war. 2014 wiederholte sich das ganze nocheinmal. Ich war wieder auf der 21A2 für 7 Tage. Da ich ein sehr vershlossener Mensch bin hat mir das alles nicht viel gebracht.

Selbst die Ambulante therapie in Mesche bei Frau S. hat so gut wie garnichts bewirkt. Ständig dieses Gedankenkreisen und all den schmerz der einem im Alltag zugefügt wird war mir zu viel. Ich begann mich zu ritzen an und zog mich immer weiter in mein zimmer zurück.  Ich habe verabredungen immer kurzfristig abgesagt und konnte mich nicht aus meinem bett erheben. 2015 kam ich dann während der Sommerferien auf die station 21B2, wo ich genau 9 Wochen und 1 tag verbrachte. Die Therapie schien etwas zu bewirken.Doch alle glaubten meiner fasade und ließen mich gehen. Nach 2 wochen kam ich zurück auf die B1 mit sammt Krankenwagen.  Es waren circa 5 Tage die ich dort verbrachte nachdem ich auf die 16/3 wechselte. Dort gefiel es mir total gut. Mir wurde eine tolle wg gesucht wo ich nach sechs wochen einziehen konnte. Doch leider endete dieser versuch mit täglichen Krankenhaus reifem ritzen und mehreren suizid versuchen, wo ich auf einem Brücken Geländer saß.  Nachdem ich sechs mal in der Ukm in Münster war, brach die WG die Maßnahme ab und ich wurde wieder nach Marsberg auf die 21A2 verlegt. Die Betreuer hatten zu kämpfen.  Man wusste nicht ob man mich dort behalten kann. Sie waren sich nicht sicher ob die station sicher genug ist. Aber aus irgend einem unerklärlichen Grund hat es geklappt. ich verbrachte wochen, sogar monate auf der station. Trotz das ich mich gegen eine Trauma Therapie sträubte blieb ich absprachefähig. in der zeit überkam mich den drang zum entweichen, was A. und ich dann auch durchgezogen haben. Ich hab viel mit den Betreuern erlebt und gelacht, aber auch geweint. Unzählige verhaltens analysen musste ich schreiben weil das selbstverletzen einen platz in meinem leben eingenommen hat. jetzt nach 7 Monaten und 2 wochen fällt es mir nicht gerade leicht mich auf die entlassung vorzubereiten.mir sind alle ziemlich ans herz gewachsen. Ich danke allen, die ich in der zeit kenkennenlernen durfte, die mir seelische unterstützung gegeben haben.♥ Danke das ihr ein Teil meines Leben geworden seit ♥ ich werde euch nie vergessen,werde immer an die zeit zurück denken. In circa 3 wochen werde ich entlassen. dann gehe ich mit einem lachenden und mit einem weinenden auge :/♥ Ich bin euch so dankbar♥

 

Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Liebe L.,

da hast du wirklich einen weiten Weg mit ziemlich vielen Aufs und Abs hinter dich gebracht und bist jetzt auch schon entlassen. Wir haben uns in den letzten Wochen fast täglich gesehen, immer wenn Du zu deinem Praktikum gefahren bist. Einmal hast du auch uns allen Therapeuten in großer Runde etwas von dir erzählt. Dank dir dafür und für dein Vertrauen. Hoffentlich konnten wir Dir jetzt richtig weiterhelfen, so dass dein Leben "Draußen" jetzt wieder auf eigenen Beinen weitergehen kann. Ich wünsch dir alles Gute und hoffe, dass alles so klappt wie Du es dir wünschst und vorgestellt hast. 

Liebe Grüße

Falk Burchard
Chefarzt

 

S. G. schrieb am 12.09.2016:

Vielen lieben Dank, dass ihr mich 1995 aufgepäppelt und in eine Pflegefamilie vermittelt habt!

 

A. S. schrieb am 15.08.2016:

Hallo,

ich wurde im Jahr 2015 stationär untergebracht und hatte anfangs ziemliche Angst vor allem und jedem. Damals ging es mir sehr schlecht und eigentlich war mein Leben für mich so gut wie beendet.

Aber die Zeit auf der geschlossenen Station und später auf der 16 III haben mir eine andere Seite des Lebens gezeigt.

Vor allem die Zeit mit den anderen Jugendlichen ist mir in Erinnerung geblieben.

Ich habe gelernt, mich selbst zu akzeptieren.

Durch die Therapie ist mir ebenso klar geworden,dass mein Leben auch etwas wertvolles und kostbares ist.

Mein Leben hat quasi mit mir zusammen eine 180° Drehung gemacht.

Zwar habe ich noch einen langen Weg vor mir, aber ich bin guter Hoffnung.

Letztes Jahr habe ich mit dem Abi angefangen.

Vor meiner Zeit bei euch hätte ich mir sowas nie zu getraut.

Durch viel Zuspruch meiner Mitpatienten, Betreuer und Therapeuten habe ich meinen fehlenden Mut wieder gefunden.

Für all diese Erfahrungen möchte ich Danke sagen. Ohne diese Therapie wäre mein Leben niemals so schön geworden :-)

 

Eva schrieb am 24.03.2016:

Hallo liebes Team in Marsberg, Besteht die Möglichkeit auf einer euren Station aufgenommen zu werden, wenn man nicht aus dem Einzugsgebiet und womöglich sogar aus einem anderen Bundesland kommt? Konkret interessiere ich mich für die 24A1, mit dem DBT - A Angebot. Und bis zu welchem Alter könnt ihr die Patienten aufnehmen? Ich werde in 1,5 Monaten 18 Jahre alt.

Vielen Dank und Liebe Grüße!


Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Hallo Eva,

danke für Dein Interesse an der DBT Behandlung bei uns. Ja, die 24A1 kann durchaus auch mal Patienten aufnehmen, die von weiter weg kommen, allerdings ist der Vorlauf so, dass Du erst einmal zu einem Vorgespräch zu uns kommen müsstest, in dem geklärt würde, ob eine Behandlung bei uns Sinn machen würde. Wenn das bejaht würde, schließt sich meist nochmal eine Wartezeit von einigen Monaten an. Aber natürlich ist es so, dass Patienten aus unserem direkten Einzugsgebiet Vorrang haben, behandelt zu werden. Mit dem Alter ist es fast genau so. Primär zuständig sind wir für Jugendliche unter 18 Jahren. Nun ist ja der Entwicklungsstand jedes Menschen unterschiedlich, so dass wir auch manchmal über 18-Jährige aufnehmen, wenn sie von ihrem Entwicklungsstand her noch sehr einem bzw. einer  Jugendlichen nahe kommen, also noch bei den Eltern wohnen, zur Schule gehen, und sich auch so eher noch jünger fühlen, bzw. jünger wirken. Aber auch hier wieder, nachrangig, wenn die Möglichkeit besteht.

Eine Chance für einen Behandlungsplatz hättest Du am Ehesten in der Zeit um die Sommerferien herum, so dass ich Dir nicht abraten würde, Dich in unserer Ambulanz (02992-601-3152) zu einem Vorgespräch für die Station 24A1 anzumelden. Viel Erfolg und viele Grüße

Dr. Falk Burchard
Chefarzt der Klinik

 

Anonym schrieb am 19.02.2016:

Seitdem ich Entlassen wurde höre ich von " Johannes Oerding- Wenn du lebst". Es beschreibt die Zeit bei Euch und alles was ich jetzt fühle und mitnehmen durfte.

 

M. H. schrieb am 19.02.2016:

Hallo ihr Lieben!
Die Zeit bei Euch war grandios. Ich habe so viel gelernt und mitnehmen können. Darüber bin ich sehr dankbar. In den 9 Wochen bei euch seid ihr mir sehr ans Herz gewachsen. Ihr habt mich während meiner Höhen und Tiefen begleitet und seid auch nicht von meiner Seite gewichen. Das Miteinander ist sehr herzlich und irgendwie auch familiär. Es ist unglaublich! Ich habe schon andere Erfahrungen, was Kliniken angeht sammeln können- bei Euch hat es mir am besten gefallen! Die Station ist farbenfroh und fröhlich eingerichtet. Das Gelände ist auch wunderschön- Vorallem den Ausblick auf die Berge und die Diemel hat mir besonders gut gefallen! Ich wünsche Euch für die Zukunft alles Liebe und Erfolg. Ich drücke euch die Daumen! <3

 

Anonym schrieb am 10.02.2016:

Ich war gut 9 Wochen auf der 21 B 2 und die Zeit dort,war mit Abstand die schönste und bereichernste Zeit meines Lebens. Für mich war dort mein Zuhause mit meiner Familie<3. Ein riesiges Dankeschön an die beste Therapeutin überhaupt (Fr. T.) und an meine LieblingsBetreuerin (Fr. R.) Ich habe in Marsberg sehr sehr viel gelernt und viele ganz ganz tolle und Liebe Menschen (unter anderem meinen Freund)  kennen gelernt. Und bevor ich es vergesse auch nochmal ein Dankeschön an Frau Schmidt-Prestin:) Liebe Grüße
Ich:)

 

J.R. schrieb am 03.01.2016:

Liebes Team der 24AI
Ich war insgesamt 10 Wochen wegen der DBT-A-Behandlung da ...und ich muss echt sagen so viele tolle Hilfe wie bei euch hat ich noch in keiner Klinik da hat es sich auch gelohnt die 6Stunden zu fahren :) Ich habe durch eure Unterstützung so viele tolle Skills gefunden ...An alle Therapeuten auch ein großes DANKESCHÖN!!! Und auch ein die Betreuer ein riesen Dankeschön für ein offenes Ohr und für die Aufmunterung wenn es einem schlecht ging...bzw. wenn es MIR schlecht ging :) . Frau Holtum sie waren die perfekte Therapeutin für mich ich hatte noch nie eine bessere... Und Frau Pohl sie waren  eine perfekte Vertretung :) Ich werde euch so schnell nicht vergessen behaltet eure sympathische Art ... und die familiäre Art... das macht es so besonders  bei euch !!
Vielen Dank für ALLES und mit ganz vielen grüßen aus Baden Württemberg eure J.

 

Anonym schrieb am 07.11.2015:

Nachricht: im Jahre 2007 habe ich eine Reportage über eure Klinik gesehen die ich sehr toll fand . In der Reportage kamen ein Jonas und eine Daniela vor die ich sympathisch fand / finde .  Mich interessiert wie es den beiden geht doch leider kann man die beiden nirgendwo finden . Kennt einer von euch die beiden ? Macht weiter so mit euerer Arbeit denn ihr macht sie gut . Mit freundlichen Grüßen


Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Lieber Schreiber,

natürlich können wir hier keine Informationen zu ehemaligen Patienten geben, zumal wir meistens ja selbst nach so langer Zeit keine Informationen mehr haben/ bekommen. Oft würden wir selbst sehr gern wissen, wie das Leben eines Kindes oder Jugendlichen nach einer Therapie bei uns weitergegangen ist, ob manche Anregungen die wir gegeben haben, aufgegriffen werden konnten, manche Entscheidungen die hier entstanden sind, positiv gewirkt haben. Und ich freue mich immer wieder sehr über Zuschriften, wenn jemand auch nach längerer Zeit berichtet und nochmal zurückblickt. Natürlich sind die positiven Zuschriften die, über die wir uns besonders freuen, aber natürlich läuft nicht immer alles nur gut, sodass ich auch dazu ermundern möchte, zu schreiben, wenn nicht immer alles nur gut war.

Bezüglich Daniela gibt es allerdings durchaus noch öffentlich zugängliche Informationen, sodass ich das hier ruhig sagen kann: Es wurde bei Spiegel-TV eine zweite Reportage nach etwa zwei Jahren gemacht, in der Danielas Leben sich stark verbessert hatte. Vielleicht kannst Du nochmal über Spiegel-TV oder die Autorin (Amai Haukamp) des ersten Fernsehbeitrags recherchieren, und vielleicht noch den zweiten Beitrag, der wirklich viel Hoffnung gibt, bekommen.

Danke für Dein Interesse

Dr. Falk Burchard, Chefarzt

 

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Familie H. schrieb am 04.11.2015:

Vielen Dank noch einmal an die Station 21 B2 für die tolle Behandlung unserer Tochter. Ein großer Dank geht vor allem an Herrn S., der immer ein offenes Ohr für uns hatte wenn unsere Sorgen mal wieder überhand nahmen!

 

L. schrieb am 30.09.2015:

Hallo ich wollte mich noch mal bedanken für die schöne Zeit auf der 16/3 Ich war dort Schülerin. Konnte sehr viel lernen und wurde herzlich ins Team integriert. Tolles Team ;-*

 

Anonym schrieb am 06.08.2015:

Hallo ich wollte die Betreuer von A2 grüßen , war eine schöne Zeit!

 

A. K. schrieb am 26.07.2015

hallo! Ich war 1992 in der Klinik und suche alte Mitpatienten die zur gleichen Zeit da waren.


Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Liebe A.K., das können wir so machen: Wenn sich jemand auf Deinen Eintrag hin meldet, und Dir eine Mail schickt, dann können wir die Mail gern an Dich weiterleiten. Also liebe Schreiber, vergesst nicht Eure eigene Mailadresse anzugeben, sonst kann A.K. nicht antworten.

Viele Grüße

Dr. Falk Burchard, Chefarzt

 

J. L. schrieb am 21.07.2015:

Ich möchte die ganze Station 21B2 grüßen weil sie haben mir in schwierigen Zeiten sehr geholfen und vor allem meinen Bezugsbetreuer den mochte ich seit dem ersten Tag als ich da angekommen und die anderen von der Station sind alle ganz toll gewesen. Ich danke euch für die Zeit.

Anonym schrieb am 09.07.2015:

Mittlerweile ist es schon 16 Jahre her, dass ich auf der Station 24A1 war. Anfangs wollte ich dort nicht hin. Aber es hat mir sehr viel gebracht und weitergeholfen. Es war die beste Entscheidung, die ich damals treffen konnte. Ich fühlte mich ernst genommen und aufgehoben, die Betreuer waren für einen da, und auch zu den Mitpatienten bestand ein herzliches Verhältnis, wie eine 2. Familie.

Jetzt geht es mir bestens, und habe sogar seit der Zeit eine gute Freundin, mit der ich immer noch engen Kontakt habe. Wir haben uns auf der 24A1 kennengelernt. Ich möchte diese Zeit nicht missen.

 

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S. S. schrieb am 29.06.2015:

Hallo! Mein Marsberg-Aufenthalt auf der Station 24A1 ist nun bald schon 11 Jahre her...wo ist nur die Zeit geblieben? Ich war damals 4 Monate wegen Magersucht auf der Station und muss sagen, dass es wirklich eine der schönsten Zeiten war, ich denke noch sehr oft und gerne daran zurück. Dort habe ich mich geborgen und fern von den Zwängen, die in meinem Leben immer noch sehr viel Raum einnehmen. Es war so schön einen Platz zu haben, der einem gezeigt hat, dass das Leben schön ist. Danke dafür! Danke für diese Monate in denen ich mich frei gefühlt habe und glücklich war!

 

Anonym schrieb am 10.06.2015:

Hallo, wie lange dauert es bis ein Kind stationär aufgenommen wird nach dem Vorstellungstermin?

 

Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

... das ist sehr unterschiedlich. Je nach der Dringlichkeit unterscheiden wir zwischen Notaufnahme, dringlicher Aufnahme und regulärer Aufnahme. Eine Notaufnahme wird am gleichen Tag aufgenommen, dann muss aber wirklich "Lebensgefahr" bestehen. Eine dringliche Aufnahme, z.B. bei einer Erkrankung, die stark zunehmende Tendenz hat, kann innerhalb weniger Tage erfolgen. Bei einer regulären Aufnahme nach Warteliste ist es bei uns so geregelt, dass jede Station ihre eigene Warteliste hat und ein bestimmter Therapeut die Warteliste führt. Wenn man auf die Warteliste aufgenommen wurde, kann in etwa abgeschätzt werden, wie lange es bis zur Aufnahme dauern wird. Das ist dann recht unterschiedlich, je nach Station und je nach Jahreszeit. Im Winter sind die Wartezeiten für reguläre Aufnahmen in der Regel deutlich länger, weil in dieser Zeit sehr viel mehr Notaufnahmen kommen, die dann oft erstmal Vorrang haben (müssen).

Viele Grüße

Dr. med. Falk Burchard, Chefarzt

 

Anonym schrieb am 01.06.2015:

Ich war schon 3 Mal in der LWL Klinik Marsberg und mir hat es immer noch nicht geholfen ich leide immer noch unter Trauma und Depression Station A2 & A1

 

Anonym schrieb am 07.04.2015:

Mein Sohn 7 Jahre ist gewalttätig macht vor Wut alles kaputt. Kann ich ohne des sorgeberechtigten Vaters weil er da gegen ist den gemeinsamen Sohn in Lwl Klinik stationär aufnehmen lassen.

 

Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Sehr geehrte Frau Anonym,

da Sie keine Mailadresse angegeben haben, kann ich Ihnen nur auf diesem öffentlichen Wege antworten. Wenn Sie beide sorgeberechtigt sind, dann brauchen wir grundsätzlich das Einverständnis beider sorgeberechtigter Eltern für eine Einweisung. In einem Notfall kann davon abgewichen werden. Dann kann kurzfristig auch das Einverständnis eines Sorgeberechtigten ausreichen, aber nur für kurze Zeit.

Wenn aber noch andere kompetente Menschen in Ihrer Umgebung, wie z.B. die Lehrerin, der Kinderarzt, der Kindergarten, das Jugendamt sagen, dass Ihr Sohn einmal stationär untersucht werden sollte, dann können Sie sich auch an das Familiengericht wenden und darum bitten, für die Entscheidung, Ihr Kind stationär untersuchen und behandeln zu lassen, das Einverständnis des Vaters "gerichtlich ersetzen" zu lassen. Dafür müßten Sie dem Gericht mitteilen, warum Sie meinen, dass Ihr Kind stationär diagnostiziert/ behandelt werden sollte, wer das unterstützt und dass der Vater grundlos dagegen ist. Das Gericht kann dann den Vater vorladen und bitten, dazu Stellung zu nehmen. Dann kann das Gericht gegen den Vater entscheiden, wenn es zu der Auffassung gelangt, dass der Vater sein Sorgerecht in dieser Angelegenheit nicht gut ausübt. Das hört sich kompliziert an, ist es aber eigentlich gar nicht. Sie können, um sich näher zu informieren, zur Rechtsauskunftsstelle Ihres Amtsgerichts gehen und dort kostenlose Beratung bekommen.

Aber zuallererst sollten Sie natürlich versuchen, den Vater zu überzeugen und mit ihm gemeinsam und einvernehmlich Ihr gemeinsames Sorgerecht auszuüben.

Viele Grüße und viel Erfolg

Dr. med. F. Burchard
Chefarzt der Klinik

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H. W. schrieb am 29.03.2015:

Ich war fast 16 wochen auf der Stadtion 24 A1 und es war eine der schönsten zeiten in meinem dort hab ich gelernt mein leben zu aktzeptieren und das es wunderschön ist ihr sollten umbedingt da hin gehen den ich würde wen ich müsste sofort zurück. Ich habe dort eine zweite familie gefunden und es viel mir auch nicht so leicht zu gehe aber es war eine gute entscheidun dort hinzugehen wir haben so viel gelacht ich finde die betreuer und pychologen machen ihre arbeit wunderbar also ich rate nur geht dort hin. Ich danke euch für so viel also danke danke

H. F. schrieb am 22.01.2015:

Oha ich bin mir nicht sicher wie ich das am besten anfange... Ich war gute 3 Monate auf der 24 A I und ich kann nur eins sagen: es war villeicht die schwere aber auch gleichzeitig die beste Entscheidung in meinem Leben dort hin zu gehen. Ich kann wirklich jedem dem empfohlen wird beispielsweise das DBT Programm mit zu machen einfach nur sagen GEHT DA HIN ! Das beste an der Station war meiner Meinung nach das es wie eine Familie war. Nach einiger Zeit waren die Patienten und die Betreuer wie eine Familie für einen. Eine Familie die dich versteht und dir zuhört. So etwas findet man wirklich sehr sehr selten. Wenn ich wieder mal in einer Notlage wäre und man mir anbieten würde mich noch mal nach Marsberg zu begeben ich würde das Angebot ohne großes nachdenken und dagegen sein annehmen! Ich möchte einfach allen der Betreuern und auch der mit Patienten zu meiner zeit danken! Auch wenn ich am Anfang gedacht habe das ich da niemanden mögen werde habe ich zu fast allen jetzt noch Kontakt. Und zwar sehr guten. Also zum Schluss einfach noch mal ein GROßES DANKE!!!

 

Anwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Lieber H.,

wir freuen uns sehr und danken Dir für Deine Rückmeldung, die uns auch motiviert, weiter eine gute Arbeit zu machen. Alles Gute auch weiter für Dich und viele Grüße !

Dr. F. Burchard, Chefarzt

M. G. schrieb am 03.01.2015:

Ich war jetzt schon ein paar mal in der klinik auf der a2 und der b1 und ich danke allen mitarbeitern das sie immer zu mir standen

N. M. schrieb am 30.10.2014:

Wie fange Ich an am besten.. Also meine Schwester war noch nie Ganz labil und in den letzten 2 Jahren ist Mir aufgefallen dass Sie sich komplett verändert hat. Sie verlässt das Haus nie! Sie hat Freunde einpaar Aber Sie bleibt lieber zuhause und hört in ihrem abgedunkelten Zimmer Musik. Seid einem 1 Jahre fiehl Mir auch auf Das Sie sich angefanen Hat Zu ritzen.. dann war erstmal stille und jetzt Tut Sie Es wieder. Dir schnitte Sind tiefer geworden. Alle versuchen Mit ihr Zu reden Aber Sie blockt komplett ab ! Niemand Kommt mehr an Sie ran, Aber Sie kann auch glücklich sein. Sie lacht gerne Aber redet nie. Ich weis nicht ob Sie Einfach Nur schüchtern ist Oder Gott weiß Warum Sie nicht redet. Seid gestern schwänzt Sie dir Schule, Sie Geht zwar los Aber versteckt sich dann im Schuppen Der Im Garten steht. Auch seid 2 wWochen angefangen mit Nägel kauen und verwirrt durch Die Gegend gucken. Auch vergisst Sie Sachen öfters, ob Sie Das letzte Stück gegessen hat, wo ihre Sachen liegen... Ich mach Mir Sorgen Aber irgendwie wollen Meine Eltern ihr nicht helfen, müsste man ihr helfen oder ist das normal ?

 

Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Lieber M.N.,

ich finde es ganz toll, dass Du dir Sorgen machst und Hilfe für deine Schwester suchst. Ich weiß jetzt natürlich wenig von Dir und Deiner Schwester, bis auf die auffälligen Verhaltensweisen, die Du schilderst. Ich stelle mir vor, dass Du als Bruder (?) Vieles von Deiner Schwester mit bekommst, was Deine Eltern ja vielleicht gar nicht mitkriegen. Aber das, was Du schilderst, weist schon auf ein schwereres Störungsbild hin, gerade was Du zuletzt geschrieben hast (Verwirrtheit, Vergesslichkeit) und ich denke auch Du hast recht, deine Schwester sollte unbedingt einem Kinder- und Jugendpsychiater vorgestellt werden. Vielleicht sollte auch eine stationäre Behandlung stattfinden. Hat sie schon mal was von Selbstmordgefährdung gesagt? - Wenn Du schreibst, dass Deine Eltern ihr "irgendwie nicht helfen wollen", dann ist natürlich die Frage nach dem Grund dafür wichtig. Vielleicht wissen sie viele Dinge gar nicht so genau wie Du. Du solltest vielleicht erst nochmal ernsthaft mit deinen Eltern reden. Ich weiß ja nicht wo Ihr wohnt, aber wenn Ihr aus den Landkreisen HSK, Paderborn oder Höxter seid, kann Deine Schwester von einem Tag auf den anderen einen Termin in unserer Ambulanz (02992-6013152) bekommen. Wenn das nicht geht oder nichts bringt, könntest vielleicht andere erwachsene Personen in Deinem Umfeld ansprechen und um Hilfe bitten, z.B. deine Klassenlehrerin, Vertrauenslehrerin oder auch die Lehrerin von deiner Schwester. Die müßten dann eigentlich was machen. Weil ich jetzt zu wenig Informationen habe, kann ich Dir nicht so gut bei weiteren Einzelschritten raten. Vielleicht schreibst Du nochmal einen Eintrag und gibst da Deine email Adresse an, dann könnte ich Dir direkt, ohne dass es alle lesen können, antworten und wir könnten auch direkt gemeinsam beraten was zu tun ist.

Viel Erfolg und viele Grüße

Dr. Burchard, Chefarzt

Anonym schrieb am 29.10.2014:

Ich fand die Zeit auf der Station 21 B1 war eine Zeit die sehr schwer für mich war. Troztz all dem habe ich es geschafft. Darauf bin ich stolz. In Marsberg gab es aber auch schöne Momente , wie das Stockbrot machen oder auch die Ausgänge

K. K. schrieb am 11.10.2014:

Hallo!

Ich war vor ca 8,5 Jahren für zwei Monate auf der 24A1. Es war eine sehr eindrucksvolle Zeit für mich. Die Zeit in der Klinik war sehr gut, da es ein geschützter Rahmen ist, danach war es etwas schwieriger. Auch jetzt befinde ich mich noch in Therapie, aber ich bin relativ stabil und glücklich in meiner Ausbildung in der Krankenpflege.Es ist nicht immer alles toll, aber man kann vieles schaffen.

Mir hat dabei definitiv die Zeit in der Klinik die Weichen gestellt. Deshalb hier ein großes Lob an Ihre Arbeit. Weiter so.

Viele Grüße K.

Anonym schrieb am 01.09.2014:

Was sagen sie zu diesem Bericht: [die story] Hölle Kinderpsychiatrie - Gewalt und Missbrauch hinter Anstaltsmauern https://www.youtube.com/watch?v=sDcriA0M1ow ? Zudem würde ich auch gerne mal wissen ob Kinder gegen ihren willen und den willen ihrer Eltern vom Jugendamt entführt wurden und bei Ihnen in der LWL-Einrichtung eingesperrt sind. Mir ist bekannt das es Heute wie damals gang und gebe ist um intakte Familien ausseinander zu reissen. Wenn Sie diese frage zur öffentlichen disskussion machen würden würde ich mich freuen. Die wahrheit wird sowieso rauskommen. Also legen Sie bitte alle Fakten auf den Tisch. Jetzt!! Danke

 

Antwort von Chefarzt Dr. Falk Burchard:

Lieber „besorgter Bürger“,

danke für die Zuschrift. Eines in aller Deutlichkeit vorab: Zu dem Thema haben die Klinik und ihr Träger, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), nichts zu verbergen. Ganz im Gegenteil: Beide haben am Zustandekommen des genannten Films aktiv und offensiv mitgewirkt.

In dem Film werden schreckliche Erlebnisse zweier Menschen wiedergegeben, die in den 1960/70er Jahren in kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen Schlimmes erlebt haben. Eine der Einrichtungen, in denen das geschehen ist, ist unsere eigene Klinik, die andere eine Einrichtung in Schleswig- Holstein. Beide stehen exemplarisch für viele  Einrichtungen in Deutschland mit  einer ähnlichen Geschichte . Ich weiß das nicht zuletzt aus  Schilderungen Betroffener, die sich immer wieder hier melden und z.B. ihre alte Behandlungsakte haben möchten.

Das, was hier geschehen ist, und zwar nicht nur in der Nazi-Zeit, sondern auch noch lange Jahre danach, wird jetzt endlich wissenschaftlich-systematisch aufgearbeitet – übrigens ausdrücklich unter Beteiligung Betroffener – und wird endlich auch von einer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen. In unserem Land haben sich die Verhältnisse damals eben nicht plötzlich und vollständig verändert, nachdem der Krieg zuende war und eine neue Zeitrechnung anfing, sondern viele Umgangsweisen und Gewohnheiten setzten sich, gerade in  großen Einrichtungen, erstmal noch in den Köpfen fort. Stichwort  "Kontinuitäten der Nachkriegszeit."

Erst die Psychiatrieenquête Anfang/Mitte der 1970er Jahre hat dann das Totalitäre großer Institutionen aufgegriffen und problematisiert. Auch noch in den 1970er und bis in die 1980er Jahre hinein gab es in Einrichtungen wie unserer sicherlich an einzelnen Stellen solche Strukturen. Ich selbst und auch meine Amtsvorgänger und Mitstreiter hier in der Klinik, aber auch unser kommunaler Trägerverband haben in den vergangenen 10 - 20 Jahren sehr viele Anstrengungen im Großen wie im Kleinen unternommen,  psychiatrische Versorgungseinrichtungen wie die unsere  offen, transparent und professionell zu gestalten – zum Nutzen der Patienten und ihrer Angehörigen und Freunde. .  Auch tragen viele neue Kontrollstrukturen dazu bei, dass sich Nachkriegsverhältnisse, wie sie der genannte Film darstellt, nicht wiederholen können.

Zu Ihrem nächsten Aspekt: Immer wenn es um die persönliche Freiheit oder das Sorgerecht geht sind Gerichte beteiligt, die beurteilen müssen, aus welchen Gefahren heraus etwas geschehen muss. Keiner  Familie wird einfach mal so ihr Kind weg genommen oder es gar "vom Jugendamt entführt", wie Sie schreiben.

Wir sind als Klinik-Experten dazu da, Kindern und Jugendlichen, die durch psychische Erkrankungen, Traumata und/oder familiäre Probleme in Schwierigkeiten geraten sind, wieder auf die Beine zu helfen. Dabei beteiligen wir die Familien, die das wollen, sehr intensiv an der Therapie, zum Beispiel mit Elterntraining, intensiven Elterngesprächen oder wir lassen Eltern sogar in einem Klinikapartment wohnen und selbst tagesklinisch behandeln, wenn eine gleichzeitige Behandlung von Kind und  Mutter/Vater erfolgversprechend erscheint.

Immer wird, bevor wir empfehlen, ein Kind außerhalb seiner Familie aufwachsen zu lassen, versucht, gemeinsam mit der Familie Wege zu finden. Sicherlich klappt das nicht immer, dann geht es aber in aller Regel auch nicht um "intakte Familien", sondern um Familien mit ganz gravierenden Problemen, meist sind das Gewaltausübung oder gar der Missbrauch von Kindern. Auch vor Alkohol- oder Drogenexzessen seitens der Eltern müssen  die betroffenen Kinder zunächst einmal ganz einfach geschützt werden. Das ist aber nicht unsere primäre Aufgabe sondern das ist Aufgabe des Jugendamtes. Und auch die Jugendämter prüfen einen Fall sehr genau, bevor gegen den Elternwillen eingegriffen wird.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Zeilen etwas von Ihrer Sorge genommen zu haben und lade Sie ein, sich in unserer Einrichtung (…und nicht nur über youtube…) selbst ein Bild zu machen.

Gruß

Dr. med. Falk Burchard, Chefarzt

L. A. schrieb am 03.08.2014:

Liebes Personal,

ich hatte mir überlegt später bei ihnen zu arbeiten, in der Station 24A1. Nun die Frage, da ich dort als Betreuerin in der Station arbeiten möchte, was genau ich studieren muss, bzw. ob man sich da überhaupt bewerben kann, da ja nicht immer Stellen frei sind.

Danke für die Antwort schonmal

Lg

 

Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Hallo L.A.,

es freut mich, dass Du Dir vorstellen kannst in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu arbeiten. Es ist eine schöne Arbeit, weil man anderen Menschen, die sich gerade nicht so gut fühlen und denen es nicht so gut geht, helfen kann, etwas dafür zu tun, damit es ihnen wieder besser geht. Also gewissermaßen Hilfe zur Selbsthilfe. Gerade auch auf der Station 24 steht dieses Prinzip ziemlich stark im Vordergrund, weil ja jeder sein Leben selbst führen muss. Wichtig ist dabei sicherlich, dass man für den anderen da ist, sich Zeit nimmt, aber auch, dass man ihm nicht die eigenen Vorstellungen davon, was gut ist, aufdrängt. Auch sollte man nicht enttäuscht sein, wenn der andere nicht das macht, was man ihm geraten hat. Kinder- und Jugendpsychiatrie kann auch bedeuten, dass jemand zeigt, dass es ihm schlecht geht, er aber gar keine Hilfe annehmen kann oder im Moment annehmen möchte. Da ist es dann schon schwieriger, das Richtige zu finden. Und es kann auch sein, daß jemand sich selbst so stark in Gefahr bringt, dass man ihn auch gegen seinen Willen schützen muss. Oft sagen die Patienten dann später aber schon, daß es in Ordnung war. Dann kommt es sehr darauf an, wie man mit Demjenigen umgeht. -

Wenn Du in der Kinder- und Jugendpsychiatrie später arbeiten möchtest, ist aber die erste Voraussetzung, dass Du mit Deinen eigenen Problemen mindestens einigermaßen im Reinen bist. Sonst kommst Du schnell an Deine eigenen Grenzen. Du kannst an unterschiedlichen Stellen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeiten: Als Therapeutin, Ärztin oder Psychologin, oder als Betreuerin, z.B. als Erzieherin, Heilerziehungspflegerin oder als Krankenschwester. Bei uns arbeiten aber auch noch andere Therapeuten, wie z.B. Sozialarbeiter, Heilpädagogen, Motopäden, Kunsttherapeuten und Musiktherapeuten. Es gibt also viele Möglichkeiten, sich beruflich etwas raus zu suchen, wenn man Kindern und Jugendlichen, die Probleme mit sich und ihrer Umwelt haben, weiter helfen möchte. - Ja und mit dem Bewerben ist es natürlich so, dass man immer in Konkurrenz mit anderen steht, die das gleiche auch machen wollen. Also man muss auch etwas können und weiter lernen wollen, mit Schule, Ausbildung, Studium und bei der Arbeit selbst auch, jeden Tag.

Viele Grüße

Dr. med. Falk Burchard, Chefarzt

E. K. schrieb am 15.06.2014:

Guten Tag. lieber Chefartzt

Ich habe eine Frage an sie und zwar bin ich geistig behindert und bin 18 fühl mich nicht so erwachsen und habe Angst vor Erwachsenen Kliniken. Kann man mit geistiger Behinderung noch in den Jugendstationen aufgenommen werden? Kann auch wenn man in NRW wohnt in Marsberg aufgenommen werden?

 

Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Lieber E.K.,

eigentlich liegt unsere Altersgrenze bei 18 Jahren. Wir dürfen aber, gerade auch bei Menschen, die sich noch nicht so alt fühlen und in ihrer Entwicklung noch nicht so erwachsen sind, eine Ausnahme machen. Das hängt aber vom Einzelfall ab und auch davon, ob noch ein freier Platz da ist. Wir müssen nämlich diejenigen die unter 18 sind, als Erste behandeln. Du kannst Dich mit Deinen Eltern an unsere Ambulanz wenden und sagen, Du möchtest einen Vortermin für unsere Station 21A1.

Viele Grüße und viel Erfolg

Dr. med. Falk Burchard, Chefarzt

L. N. schrieb am 13.06.2014:

Hallo:)

Ich war von März bis Juni auf der 24A1. Am Anfang hatte ich echt Angst dorthin zu gehen aber das hat sich sehr schnell gelegt. Man wurde sofort gut von den Mitpatienten und Betreuern aufgenommen! Die Betreuer sind immer für einen da und das ist das tolle! Nach einiger Zeit fühlt man sich fast wie zuhause. In meiner Zeit dort haben wir viele Ausflüge gemacht!:) Ich kann euch echt nur empfehlen dort hinzugehen wenn ihr eine Essstörung habt! Mir hat es echt geholfen...Dankeschön:) Alles Gute! Falls ihr nach Marsberg sollt....Geht!....und zwar mit einem ruhigen Gewissen!:)

 

Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Liebe L.,

danke für Dein großes Lob. Über solche Rückmeldungen freuen wir uns natürlich immer sehr. Ich wünsch Dir einen guten weiteren Weg in Dein Leben.

Viele Grüße

Dr. med. Falk Burchard, Chefarzt

F. W. schrieb am 30.05.2014:

Hallo, Ich finde den Aufbau der Seite klasse. Macht bitte weiter so.

A. S. schrieb am 29.05.2014:

Mittlerweile ist es schon drei Jahre her das ich auf der Station 24 A1 war. Jetzt bin ich Volljährig und es hat sich eine Menge getan und viel verändert.

Ich habe zu diesem Zeitpunkt in Wuppertal gewohnt und hatte demnach eine lange wartezeit, doch das war es wert.

Als ich dort aufgenommen wurde ging es mir sehr schlecht. Eigendlich wollte ich die Therapie auch nur für das Jugendamt machen, damit ich nicht ins Heim musste. Doch die Mitarbeiter sowie die Mitpatienten haben einen großen Beitrag zu meiner Stabilisierung geleistet, wofür ich mich herzlichst bedanken möchte. Auch die verschiedenen Therapein, vorrangig das Skill-Training haben in mir etwas bewegen können. Diese vetraute Miteinander war mir bis dahin fremd und es ist schön dass ich das mal kennengelernt habe.

Nach der "Etappe" Marsberg kamen noch fünf weitere geschlossene Aufenthalte in Remscheid auf mich zu, und das Jugendamt und meine Eltern haben beschlossen, das ich in eine WG für problembelastete junge Erwachsene in Ennepetal ziehen sollte.

Vor genau einem Jahr (mit 17) bin ich dann in eine kleine eigene Wohnung gezogen, in der ich mit meinen beiden Katern und meiner Spinne wohne.

Die Welt ist jetzt natürlich nicht rosa-rot, natürlich gibt es Momente, in denen man von negativen Gedanken eingeholt wird, man darf nur nicht zulassen dass die Gedanken die Handlungen bestimmen.

Ich bin jetzt seit einem Jahr stabil (SVV), und das ohne Therapie.

Den Grundstein dafür hat die Zeit in Marsberg gelegt.

Da ich die Therapie leider früher und recht kurzfristig abbrechen musste, hatte ich nie die gelegenheit mich nochmals für diese schönen Momente zu bedanken. Nichts hat mir so gut getan, als so nette Menschen kennenlernen zu dürfen.

Nach der Entlassung habe ich oft darüber nachgedacht, das Angebot, die Therapie zu einem späteren Zeitpunkt zu beenden, anzunehmen, doch irgendwie konnte ich mich nicht zu einer Entscheidung durchringen, und jetzt bin ich zu alt.

Dafür werden dann jetzt hoffentlich viele weitere Menschen von der Bahandlung profitieren.

Es ist nicht einfach, sich aktiv mit sich selbst auseinanderzusetzen, doch wenn man versteht wer man ist und wieso man so ist, kann man mit sich selbst Frieden schliessen. Ich konnte es. Und jetzt geht es mir gut.

Mit vielen lieben Grüssen

M. M. schrieb am 09.05.2014:

Ich bin 17, werde bald 18 und will vielleicht eine stationäre Therapie machen. War schon mal ambulant bei einigen Psychiatern in meiner Kindheit, aber die haben mir nur Tabletten gegen irgendwelche Krankheiten verschrieben, die ich meiner Meinung nach gar nicht habe/gehabt habe, das hat mir dann halt auch nicht geholfen, weil die mich falsch eingeschätzt haben als Kind und ich denke, dass man in einer Psychiatrie das besser feststellen kann so über längeren Zeitraum und so.. Jedenfalls möchte ich wissen, ob man auch mit 18 noch in eine Psychiatrie für Kinder und Jugendliche kann? Ich fühl mich nämlich noch nicht wirklich erwachsen, verhalt mich oft kindisch, sehe noch relativ jung aus und will nicht in eine wo nur Erwachsene Patienten sind..

Und kann man sich die Leute aussuchen, von denen man behandelt wird? Weil ich kann Frauen nicht leiden und würde deswegen gern männliche Therapeuten und Psychiater und so bevorzugen, wenn das möglich ist.?

 

Antwort von Chefarzt Dr. med. Falk Burchard:

Hallo MM,

also grundsätzlich ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie zuständig bis 18, kann aber auch noch bis 21 Jahre behandeln, wenn es Gründe dafür gibt, wie z.B. dass jemand noch nicht so erwachsen ist, wie Du es von Dir schreibst. Wenn man eine stationäre Therapie machen möchte, dann ist es bei uns meistens so (außer in Notfällen), dass man erstmal ambulant in eine Ambulanz kommt (Marsberg, Meschede, Paderborn, Höxter) und dort mit einem Arzt oder Psychologen spricht, um zu klären, was überhaupt los ist und ob eine stationäre Therapie überhaupt das Richtige wäre. Danach gibt es dann meistens noch eine gewisse Wartezeit und irgendwann wird man dann aufgenommen. Das mit dem Aussuchen des Therapeuten ist natürlich nur begrenzt möglich. Wenn Du jetzt von Anfang an sagst, dass Du nicht mit einer weiblichen Therapeutin arbeiten möchtest, kann es sein, daß wir das berücksichtigen können, es kommt aber darauf an, wer auf der jeweiligen Station arbeitet. Falls Du Dich telefonisch bei einer unserer Ambulanzen anmelden möchtest, kannst Du am Telefon sicherlich sagen, dass Du lieber einen männlichen Therapeuten haben möchtest und dann sollte das wohl auch erstmal klappen. Insgesamt sind aber eher mehr Frauen als Männmer bei uns an der Klinik beschäftigt, Du wirst also Frauen sicherlich nicht ganz aus dem Weg gehen können. Vielleicht kriegst Du ja später dann auch noch mal raus, darum Du solche Probleme mit Frauen hast. Das hat ja wahrscheinlich etwas zu tun mit Erfahrungen die Du früher schon mal gemacht hast.

Viele Grüße

Dr. med. Falk Burchard, Chefarzt

Anonym schrieb am 17.03.2014:

ich möchte ein großes dankeschön an die station 21B2 richten die betreuer sind alle super nett :) war eine echt schöne zeit

Anonym schrieb am 17.03.2014:

Guten Tag :)

Es war eine sehr schöne Zeit auf der Station 21BII anfangs war es ziemlich ungewohnt aber durch die Betreuer und Mitpatienten war es eine sehr schöne Zeit :) Die Therapie hat mir echt geholfen Danke für alles :)

J. K. schrieb am 22.02.2014:

Hallo.

Also, ich fange einfach mal direkt an. Ich bin 16 und mache immoment mein Fachabi und ein Praktikum, allerdings geht es mir schon seit 3 Jahren schlecht (Depressionen, SVV, Angststörung, Panikattacken, Selbstmordgedanken) Ich bin in Behandlung bei einem Psychologen mit dem ich aber nicht so gut auskomme und war auch schon einmal in Marsberg. Allerdings war ich zu der Zeit nicht wirklich bereit gesund zu werden und dafür auch zu kämpfen und ich hatte schreckliches Heimweh. Jetzt bin am überlegen ob ich es noch einmal in eurer Klinik versuchen soll. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob das überhaupt sein muss und ob ich überhaupt aufgenommen werde, da ich nicht akut Selbstmordgefährdet bin. Ich habe zwar immer wieder Selbstmordgedanken und würde dagegen auch gerne etwas tun, nur möchte ich niemandem dem es schlechter geht den Platz wegnehmen. Deswegen wollte ich sie nach ihrer Meinung fragen. Zurzeit habe ich Probleme aus dem Bett zu kommen, da ich auch seit 3 Monaten nicht im Praktikum war, weil ich die Stelle wechsel musste ich auch nicht immer geregelt aufstehen. Ich habe fürchterliche Angst bald wieder anzufangen zu arbeiten. Ich möchte auch nicht das es so aussieht als wollte ich mich davor drücken, aber ich habe immoment nicht die Kraft dafür und würde lieber ersteinmal gesund werden, damit ich dann wirklich mein bestes geben kann.

Liebe Grüße J.

 

Antwort von Chefarzt Dr. Falk Burchard:

Hallo J.,

deine Frage kann ich direkt jetzt sicher nicht beantworten, weil mir dafür zu viele Informationen fehlen. Deshalb nur kurz einige Aspekte: Wenn Du drei Monate nichts mehr gemacht hast und jetzt die Hürde, wieder anzufangen, etwas zu machen, sehr hoch ist, so dass die Gefahr besteht, dass Du auch weiterhin nichts machst und gleichzeitig die Tendenz zu Selbsmordgedanken und Rückzug steigt, dann sollte sicherlich etwas geschehen, um dich aus dieser Spirale heraus zu bekommen. Das kann ein stationärer Therapieaufenthalt sein, aber es kann auch ein Urlaub an der Ostsee mit lieben Freunden oder ein Neustart in einem neuen Praktikum sein wo du gebraucht wirst. Und natürlich sind andere Alternativen, wenn sie denn gehen würden, eventuell besser, weil Du dann noch mehr "selbst" aus dem Loch herausgefunden hättest als wenn Du erstmal die Klinik bräuchtest.- Und natürlich völlig richtig, die Klinik kann auch ein Raum sein, in den man sich erstmal ganz schön zurückziehen und das Problem weiter aussitzen kann. Therapie, also langfristige Veränderung, kommt ohnehin nicht über Nacht, sondern ist ein langwieriger Prozess, der meistens ambulant stattfindet / weiter geht. Klinik kann nur Impulse geben und aus irgendwelchen Sackgassen wieder rausführen. Und wie ist es mit dem Psychologen? Kommst Du mit dem nicht so gut aus, weil die Chemie nicht stimmt, oder weil Du noch nicht bereit bist für wirkliche Veränderung? Wenn die Chemie nicht stimmt, solltest Du über einen Wechsel nachdenken und wenn es Deine Bereitschaft zu Veränderung ist an der es noch hapert, dann müsstest Du Dich da nochmal kritisch prüfen und das Problem mit ihm auf jeden Fall ansprechen.- Ergebnis: Erstmal mit dem Therapeuten reden, dann kannst Du Dich doch nochmal in der Ambulanz anmelden und versuchen, diese Fragen nochmal zu klären. Und dann kommt am Ende auch eine Klärung der Frage heraus, ob es für Dich jetzt Sinn macht, nochmal eine Zeit in die Klinik zu kommen. Okay ?

Viele Grüße und alles Gute

Dr. med. Falk Burchard

Anonym schrieb am 20.01.2014:

Hallo.

Ich wollte mal fragen wie lange so Aufenthalte in Tageskliniken meist dauern und, ob man auch in den Ferien dort hin muss.?

LG.!

 

Antwort von Chefarzt Dr. Falk Burchard:

Hallo,

meistens dauern Aufenthalte in den Tageskliniken zwischen sechs Wochen und drei Monaten. In den Ferien haben die Tageskliniken auch offen. Die Tagesklinik ist ja keine Schule, sondern ein Krankenhaus ohne schlafen. Man kommt ja dort hin um wieder gesünder zu werden, besser klar zu kommen und etwas für sich und für das Leben zu lernen. Das kann man auch in den Ferien. Aber ich versteh schon, in den Ferien willst Du Dich nicht anstrengen müssen, deine Ruhe haben vor Problemen. Wenn Du gar nicht in den Ferien kommen willst, kannst Du das ja sagen und vielleicht läßt es sich zeitlich dann so einrichten, dass gerade keine Ferien sind. Aber klar ist auch: In den Ferien gibt es auch in der Tagesklinik keine Schule, also keine Angst !

Viele Grüße

Dr. Falk Burchard, Chefarzt

Anonym schrieb am 30.12.2013:

Wie lang sind bei euch momentan die wartezeiten....ich brauche echt dringend einen platz:( !!!!

 

Antwort von Chefarzt Dr. Falk Burchard:

Hallo anonym,

wir schauen immer, wie dringend jemand einen Platz braucht und wie lange er oder sie schon wartet. Wichtig ist auch die Frage, ob er/ sie aus unserem Einzugsgebiet kommt (Autokennzeichen: HSK, PB, HX), weil wir für diese Landkreise nämlich die Pflichtversorgung haben und Patienten aus diesen Landkreisen deshalb Vorrechte haben. Natürlich kommt es auch drauf an, auf welche Station du kommen müsstest, der Andrang ist auf den Stationen immer wieder verschieden.

Am besten Du meldest Dich telefonisch unter 02992-6013152 in unserer Ambulanz, da kannst Du erstmal einer Arzthelferin ein wenig von dem Problem erzählen und dann leitet sie dich entsprechend weiter. Meistens klappt erstmal ein ambulanter Termin innerhalb kürzerer Zeit. Wenn es "brennt" kann man auch noch am gleichen Tag vorbeikommen und dann schauen wir, ob Du vielleicht als Notfall aufgenommen werden musst. Dann wird es meistens erstmnal eine "Krisenintervention" für kurze Zeit, und du wirst vielleicht später wieder geordnet aufgenommen. - Außer Du bist richtig doll krank oder "durch den Wind". Dann ist klar, dass Du länger bleiben kannst/ musst, das klappt dann auch, wenn Du aus unserem Einzugsgebiet kommst.

Viele Grüße

Dr. med. Falk Burchard, Chefarzt

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