Trauma-Ambulanz für Kinder und Jugendliche

Opfer von Gewalttätigkeiten und sexuellen Delikten, Unfallbeteiligte, Verletzte oder Angehörige von Unfall- bzw. Gewaltopfern erleiden oft starke psychische Beeinträchtigungen. Auch das Miterleben von Gewalt, Unfall, Tod, ohne selbst Opfer zu sein, kann zu psychischen Störungen führen, die besondere Hilfen erfordern. Bei Kindern und Jugendlichen können z.B. Ängste, Schlafstörungen und sozialer Rückzug, aber auch Aggressivität und Stimmugsschwankungen Symptome einer psychischen Traumatisierung sein. Auch Eltern und Geschwister werden häufig stark in Mitleidenschaft gezogen. Um diesen Kindern und Jugendlichen zu helfen, das Trauma der Akutsituation zu bewältigen und im Verlauf soweit wie möglich zu verarbeiten, steht Ihnen in unserer Klinik ein Team von Psychologen und Ärzten zur Verfügung.

Trauma-Ambulanz

Konkretes Vorgehen:

1. Anruf in der Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Anmeldung des betroffenen Kindes und erste Klärung des weiteren Vorgehens mit der Arzthelferin.

2. Notfalltermin innerhalb der nächsten 3 Tage.

3. Erstgespräch:

Erste diagnostische Schritte.

Erste Informationen des Kindes und der Eltern.

Ggf. Hinweise auf die Möglichkeiten des Opferentschädigungsgesetzes.

Klärung und Vereinbarung des weiteren Vorgehens.

Therapeutische Möglichkeiten: