Station 06/7

  • Erwartungen und Wünsche von Patienten

  • Aufenthaltsraum

  • Aufenthaltsraum

  • Stationsküche

  • Speiseraum

  • Bad mit Dusche

  • Patientenzimmer

  • Stationsflur

  • Reiki-Raum

  • Stationsflur

  • Gruppenraum

Die Station 06/7 gehört zum Bereich Suchtmedizin der LWL-Klinik Marsberg und hat jeweils 28 Behandlungsplätze für den qualifizierten - wahlweise medikamentengestützten - Entzug illegaler Drogen.

Es werden Frauen und Männer ab 18 Jahren behandelt. Auf der Station besteht die Möglichkeit der Paarentgiftung, sowie die Behandlung von Schwangeren.

Die Patienten werden sowohl regional als auch überregional aufgenommen. Die Anmeldung zur Behandlung erfolgt in der Regel durch den Patienten selbst und wird mittels einer Warteliste vom Aufnahmebüro koordiniert.

Die Station 06/7 möchte einen drogenfreien Raum bieten. Aktivitäten außerhalb der Station finden in Begleitung des Teams statt.

Als Ziel der Suchtmedizin ist zunächst ganz allgemein die Verbesserung der Lebensqualität zu sehen. Dies beinhaltet die Besserung und Stabilisierung der physischen und psychischen Gesundheit, den Schutz der eigenen und anderer Personen, sozialer Absicherung sowie einer Reduktion des Substanzkonsums bis hin zur Abstinenz.

Spezielle Ziele im qualifizierten Drogenentzug sind vor allem die Besserung der körperlichen und psychischen Entzugssymptomatik.

Weiter gilt es, Belastungsfaktoren in der sozialen Situation zu identifizieren und hierfür Lösungsansätze zu erarbeiten. Während der Entzugsbehandlung wird die Therapiemotivation des Patienten aufgebaut bzw. gestärkt. Im Anschluss an die Entgiftung erfolgt daher häufig eine Vermittlung in die Langzeittherapie, nach Antragsstellung unsererseits bei den Rentenversicherungsträgern.

Ein multiprofessionelles Team aus Pflegekräften, Ergo-, Sport- und Physiotherapeuten, Sozialarbeitern, Psychologen, Ärzten und Seelsorgern kümmert sich um alle Aspekte der Behandlung.

Unser Behandlungskonzept beruht auf der Ganzheitlichkeit des erkrankten Menschen. Wir achten dabei seine Einzigartigkeit und seine Lebensumstände.

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