Gerontoneuropsychiatrie

Wannsten annern wußt versteyhn,
moßte uit seijnem Fenster keijken.
Westf. Sprichwort

Im Bereich Gerontoneuropsychiatrie werden die seelischen Störungen von Menschen im höheren Lebensalter, in der Regel ab dem 60. Lebensjahr, nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen diagnostiziert und behandelt. Dabei handelt es sich um die verschiedenen Formen und Schweregrade von Demenzerkrankungen, hirnorganisch begründbare Verhaltensstörungen im Alter sowie die Diagnostik und Therapie neurologischer Krankheitsbilder wie z.B. Bewegungsstörungen. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Behandlung affektiver, in erster Linie depressiver Störungen im fortgeschrittenen Lebensalter dar.

Ziel ist es, den Menschen im Alter eine weitgehende Selbstbestimmung zu erhalten. Sie sollen die Eigenverantwortung soweit wie möglich zurückgewinnen. Diese ganzheitliche Aufgabe geschieht auf zwei Stationen in einem warmen, freundlichen Klima und in einem von Verständnis geprägten Umgang mit den Patientinnen und Patienten.