Förderverein der LWL-Klinik Marsberg

Vorstand des Fördervereins der LWL-Klinik Marsberg und erstes Gründungsmitglied Bürgermeister Hubertus Klenner (v.li.n.re.: Jörg Klein, Matthias Hüllen, Priv.-Doz. Dr. Stefan Bender, Hubertus Klenner, Peter Thiemann)

Förderverein der LWL-Klinik Marsberg gegründet

Es geht um eine gute Sache für unsere Patientinnen und Patienten!“, mit diesen Worten begrüßte der Ärztliche Direktor der LWL-Klinik Marsberg, Priv.-Doz. Dr. Stefan Bender, die Teilnehmer der Gründungsveranstaltung des Fördervereins der LWL-Klinik Marsberg. Zweck des Vereins ist die ideelle und materielle Unterstützung psychisch kranker und behinderter Menschen. Dabei geht es im Einzelnen um die Förderung der Behandlung und Rehabilitation von psychisch kranken und psychisch behinderten Menschen, um die finanzielle Unterstützung mittelloser Patienten und um die Förderung von kulturellen Aktivitäten zur Verbesserung der Kommunikation zwischen der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und der Öffentlichkeit. Der Unterstützung dieser Ziele schloss sich auch Marsbergs Bürgermeister Hubertus Klenner als erstes Gründungsmitglied an. Priv.-Doz. Dr. Bender wurde auf der Gründungsversammlung zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt, 2. Vorsitzender ist Peter Thiemann, stellvertretender Pflegedirektor. Zum Schriftführer wurde Matthias Hüllen und zum Schatzmeister Jörg Klein, beide aus der Abteilung Betriebswirtschaft und Controlling der LWL-Klinik Marsberg, gewählt. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Nähere Informationen zum Förderverein der LWL-Klinik Marsberg erhalten Sie unter den Rufnummern 02992/601-1602.

Aktivitäten 2017

29.06.2017, 19.00 Uhr:

Buntes Sommerkonzert

Marsberg (lwl). Am Donnerstag, dem 29. Juni, lädt der Förderverein der LWL-Klinik Marsberg um 19.00 Uhr im Festsaal der Klinik, Weist 45, zu einem ganz besonderen Hörgenuss ein: Unter der musikalischen Gesamtleitung des Briloner Musikschullehrers Michael Gumenjuk nehmen seine Schüler sowie der Madrigalchor Brilon Besucher mit auf eine kurzweilige Reise durch die bunte Welt der Musik. So erwarten die Zuhörer ein abwechslungsreiches Programm aus Klassik, Volksliedern aber auch modernen Stücken, vorgetragen am Klavier und an der Gitarre. Der Madrigalchor rundet den Musikabend stimmungsvoll ab. Der Eintritt zu dem Sommerkonzert beträgt 5 Euro und kommt der Arbeit des Fördervereins zugute.

25.06.2017, 18.00 Uhr

Ein „Durch und Durch-Marsberger Konzert!“

Der Lionsclub Marsberg und der Förderverein der LWL-Kliniken präsentieren Musik des Marsberger Komponisten Dr. Ferdinand Becker

Marsberg: Am 25. Juni wird es ein musikalisches Ereignis geben, das man einfach nicht verpassen darf:  Ein Klavierkonzert mit Marsberger Musik! Der jahrzehntelang als Arzt in Marsberg tätige Dr. Ferdinand Becker hat auch viele Klavierstücke komponiert, die jetzt auf CD erhältlich sind und der Öffentlichkeit in einem Sonderkonzert präsentiert werden sollen.

Generationen war er als Landarzt im Raum Marsberg vertraut. Bis 1980 arbeitete Dr. Becker in seiner Arztpraxis am Immenhof als praktischer Arzt, war aber auch sehr viel zu Hausbesuchen unterwegs und hat so neben Nieder- und Obermarsberg auch alle Ortschaften und viele Familien ringsherum bei Wind und Wetter kennengelernt. Sein Ruf als sehr kompetenter Arzt eilte ihm voraus. So war es nicht verwunderlich, dass die Nachricht vom Verkauf der Praxis aus Altersgründen viele Menschen traurig machte. Becker zog mit seiner Frau nach Frankreich in die Nähe von Bordeaux und startete sehr erfolgreich eine „zweite Karriere“ als Musiker und Pianist. Zuvor hatte er schon in Marsberg die Tradition der Hauskonzerte gepflegt und sehr viele international renommierte Pianisten und Instrumentalsolisten in sein Haus eingeladen, die fortan regelmäßig hier zu Gast waren.

In dieser Schaffensphase komponierte Dr. Becker auch zahlreiche Musikstücke, unter anderen auch 10 kleine Etüden und ein sehr anspruchsvolles modernes Stück, dem er den Namen „Hampelmann“ gab. Diese Musik stellte er noch persönlich dem jungen Lionsclub in Marsberg und einigen privaten Freunden vor und gab in der ihm eigenen eloquenten Art ausführliche Erläuterungen zu den Stücken. Sie wurden damals meisterlich gespielt von dem aus Teheran stammenden Pianisten Ehsan Mohagheghi Fard. Zwischen beiden Künstlern entstand auch eine persönliche Verbindung, die beide als sehr bereichernd empfanden.

Ausgelöst durch dieses tief berührende Konzerterlebnis wuchs eine fruchtbare Kooperation Beckers mit den Marsberger Lions, die jetzt aktuell in eine CD-Produktion einmündete mit einer Werkauswahl von Klavierstücken. Eingespielt wurde die CD erneut von Ehsan Mohagheghi Fard in Detmold und mithilfe tonmeisterlicher Kompetenz sehr hochwertig aufgenommen und vervielfältigt. Das Booklet der CD trägt die Handschrift einer Tochter Dr. Beckers, Astrid Reimann, die u.a. als Graphikerin in Köln arbeitet. Leider hat Dr. Becker die Vollendung der CD nicht mehr selbst erleben können. Er starb leider im Herbst des letzten Jahres in Marsberg.

Die Musik Dr. Beckers als „live“-Erlebnis und die Präsentation der CD sind wichtige Teile eines Klavierkonzerts, zu dem sich als Veranstalter der Marsberger Lionsclub mit dem Förderverein der LWL-Kliniken zusammengefunden haben.  Zusätzlich werden an diesem Abend die „Waldstein-Sonate“  Ludwig van Beethovens sowie das Scherzo von Frederic Chopin zu hören sein.

Dieses sicherlich einzigartige Konzert findet statt am Sonntag, 25. Juni 2017 um 18 Uhr im Festsaal der LWL-Kliniken, Weist 45 in Marsberg. Der Eintritt, der gemeinnützig Verwendung finden wird, beträgt 10 €. Der Vorverkauf der Karten startet sofort in der Vorverkaufsstelle LAGUNA-Reisebüro in der Hauptstraße 37 neben der Marsberger Volksbank.      

11.06.2017, 17.00 Uhr:

Gospel Spontan erneut in Marsberg!

Band spielt Südstaatenkonzert in der LWL-Kirche

Marsberg (lwl). Die beiden Seelsorgerinnen der LWL-Klinik Marsberg, Antje Hirland und Hildegard Himmel, sowie der Förderverein der Einrichtung bieten Musikbegeisterten am Sonntag, dem 11.Juni, wieder ein ganz besonderes Hörerlebnis an: Ab 17.00 Uhr wird in der Klinikkirche am Weist, nicht wie sonst die Orgel zu hören sein, sondern ein amerikanisches Five-String-Banjo. Dazu kommen Mandoline, Gitarre, Cajon, Bass und Gesang. Alles zusammen ist die sechsköpfige Band "Gospel Spontan". Sie hat sich seit vielen Jahren der Bluegrass-Musik verschrieben, ein Stil, der sich in den USA seit den fünfziger Jahren einer großen Beliebtheit erfreut. Das Besondere ist, dass bei der speziellen Form ihrer Country-Musik auf ein Schlagzeug verzichtet wird. In Marsberg haben sie damit bereits 2013 und 2014 für große Begeisterung gesorgt und kommen nun, auf vielfachen Wunsch, erneut für ein Konzert in die Klinikkirche.

Die Musik entführt die Zuhörer in die Atmosphäre eines lauen Sommerabends irgendwo auf einer Südstaatenfarm nach der Erntearbeit. Der Klang wird akustisch erzeugt. Ihre Texte sind Deutsch und Englisch. Sie handeln vom Glück und Schmerz der Liebe, vom Tod und von Gott und laden gelegentlich zum Mitsingen ein.

Leiter der Gruppe ist der ehemalige Warsteiner Klinik-Pfarrer Volker Bahrenberg. Die anderen Mitglieder leben zum größten Teil nicht mehr vor Ort, kommen aber regelmäßig aus Bochum, Bottrop und Düsseldorf zum Üben nach Warstein und  am 11. Juni eben nach Marsberg.

Bahrenberg freut sich auf das Konzert. "Wir sind immer gerne in Marsberg. Die Kirche ist gemütlich, und das Publikum ist eben eine besondere Mischung von vielen interessanten Menschen“, so Bahrenberg. Für die Besucher des Konzerts in der Marsberger Einrichtung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) wird es wieder eine schöne Wohnzimmer-Atmosphäre geben, versprechen die Musiker und hoffen am 11.06. auf zahlreiche begeisterte Gäste. Der Eintritt ist frei.

04.05.2017, 19.00 Uhr:

Fragen.bewegen

Der Förderverein der LWL-Klinik Marsberg freut sich, am Donnerstag, den 04. Mai 2017, um 19.00 Uhr, bereits zum sechsten Mal das inklusive Tourneetheater Götterspeise aus Bielefeld begrüßen zu können. Das Ensemble gastiert dann mit ihrer aktuellen Produktion „Fragen.bewegen“ im Festsaal der LWL-Einrichtung, Weist 45. In ihrem selbstgeschriebenen Stück gehen die 15 Akteure auf die Suche nach philosophischen und künstlerischen Antworten auf „große Fragen“.

Seit 1996 spielen Menschen mit und ohne Behinderungen bei Götterspeise zusammen. Inklusives Theater, ein Begriff, den in den 90er Jahren noch niemand benutzte. Was aber bedeutet heute das so oft in Sonntagsreden beschworene Zauberwort „Inklusion“? Menschen mit Behinderungen haben und stellen (vielleicht) andere Fragen las Menschen ohne Behinderung, doch es gibt Schnittmengen. Wie aufrichtig und ernst wird mit Inklusion umgegangen? Wird sie wirklich als Chance oder hinter vorgehaltener Hand doch als Last angesehen?

Die aktuelle Produktion stellt „große Fragen“, die alle Menschen bewegen, zu kleinen und großen Lebensthemen: Liebe, Angst, Glück, Empörung, Spiritualität, Geburt, Vergänglichkeit, Sehnsucht, Macht. Diese werden als Theatercollage mit Musik und Fotos in Szene gesetzt. Die Besucher erwartet ein spannendes, phantasievolles Theaterstück das erheitert und gleichzeitig zum Nachdenken anregt, wie es eben gutes Theater vermag. Der Eintritt beträgt 5 Euro und kommt der Arbeit des Fördervereins zu Gute.

Aktivitäten 2015

12.11.2015 um 19.00 Uhr:

Lesung "Plötzlich tot!"

Die Klinikseelsorge der LWL-Klinik Marsberg lädt zusammen mit dem Förderverein der Einrichtung am 12. November um 19.00 Uhr zu einer ganz besonderen Lesung ein. Unter dem Titel „Plötzlich tot!“ liest die Familie Rüggeberg im großen Konferenzraum im Haus 11 an der Bredelarer Straße 33 in Marsberg, aus dem gleichnamigen Buch zum Umgang mit dem Unfalltod ihres Sohnes. Die meisten Menschen kommen im Laufe ihres Lebens in schwierige Situationen. Eine sehr schwer zu bewältigende Lebenskrise ist der Tod eines nahen Angehörigen, speziell der Tod eines Kindes. Manche Menschen werden in solchen Situationen krank, andere brauchen professionelle Beratung und einige schaffen es, mit Hilfe von Familie und Freunden, aus der Krise heraus zu finden.

Ein gelebtes Beispiel hierfür ist die Kölner Familie Rüggeberg. Sie verlor 2010 durch einen tödlichen Unfall ihren Sohn Tobias. In ihrem Buch „Plötzlich tot – Als Familie weiter leben“ (Freiburg 2013) erzählen sie von diesem Schicksalsschlag. Was hat ihnen geholfen, wo fanden sie Trost in der Trostlosigkeit? Was hat ihnen geholfen, mit und trotz der Krise einen neuen Anfang zu finden? Welche Rolle spielte dabei ihr christlicher Glaube? War er ein „schwacher Trost“, wurde er gar als „Vertröstung“ empfunden, oder schenkte er die Kraft, nicht zu verzweifeln und weiter zu leben? Lässt sich aus Erfahrungen wie dieser lernen, wie es im Ernstfall um die Tröstungskraft des christlichen Glaubens steht? Allerdings: Religiöse Tröstungsversuche überzeugen viele Menschen nicht. Ist es nicht wichtiger, dass da andere Menschen sind, Freunde und Freundinnen, die durch ihre Anwesenheit trösten, die den Schmerz ehren und nicht wegnehmen wollen, die die Trauer lindern, indem sie sie teilen? „Ist da wirklich noch wichtig, ob „etwas nachher kommt“ oder eben – nichts?“ (Christoph Türcke). Interessierte sind herzlich zu der Lesung und einem anschließenden Gespräch eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Geschick und ein gutes Auge (20.10.2015)

Uta Rogoz (li.) und Peter Thiemann (re.) vom Vorstand des Fördervereins, gratulierten den erfolgreichen Teilnehmern zu hervorragenden Ergebnissen

Förderverein der LWL Klinik Marsberg e.V. lud zum Minigolfturnier ein

Marsberg (lwl). Bereits zum fünften Mal veranstaltete der Förderverein der LWL-Klinik Marsberg e.V. für die Patientinnen und Patienten beider Marsberger LWL-Kliniken ein Minigolfturnier. Dabei standen Spaß und Spannung wieder einmal im Vordergrund.

17 Teilnehmer folgten bei nicht ganz optimalen Witterungsbedingungen der Einladung. Auf der Minigolfanlage in den Marsberger Diemelwiesen bewiesen sie ihr Geschick im Umgang mit Schläger und Ball und konnten gleichzeitig ihren Stationsalltag etwas in den Hintergrund treten lassen.

 Bei klassischem „Fritz Walter-Wetter“ meisterten sie den nicht ganz einfachen Parcours mit guten und sehr guten Ergebnissen. Organisation und Auswertung lag wie immer in den bewährten Händen von Vereinsmitglied Bernd Dinkelmann. Im Rahmen einer kleinen Siegerehrung erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde. Die Sieger in den Kategorien Erwachsene weiblich, männlich und Jugend weiblich, männlich erhielten für ihre hervorragenden Ergebnisse dekorative Siegerpokale, die wieder von Rechtsanwalt Peter Prümper gespendet wurden. Die Sieger kamen bei den Erwachsenen von den Stationen 06/8, 06/2 sowie bei den Kindern und Jugendlichen beide Male von der Station 105 II.

17.04.2015, 19.00 Uhr:

Klavierkonzert

Der Förderverein der LWL-Klinik Marsberg lädt am Freitag, den 24. April 2015, um 19.00 Uhr Musikliebhaber zu einem ganz besonderen Hörgenuss in den Festsaal der Klinik, Weist 45, ein und hofft dabei auf viele Zuhörer:

Diana Unruh, die beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ regional 2014 den 1. Preis und auf Landesebene den 3. Preis gewonnen hat, spielt an diesem Abend ein bezauberndes Frühlingskonzert „von klassisch bis modern“. Die 15-jährige Erlinghäuserin ist Schülerin des Briloner Musiklehrer Michael Gumenjuk und verfügt über ein umfangreiches Repertoire. Den Zuhörer erwarten beim Klavierabend unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Frederic Chopin, Sergej Rachmaninoff, aber auch moderne Stücke von Richard Clayermann, Linkin Park und zahlreiche Filmmelodien. Der Eintritt ist frei.

 

20.03.2015, 19.00 Uhr:

Alice verrückte Welten

Der Förderverein der LWL-Klinik Marsberg freut sich, am Freitag, den 20. März 2015, um 19.00 Uhr, bereits zum fünften Mal die integrative Theatergruppe Götterspeise aus Bielefeld begrüßen zu können. Götterspeise gastiert dann mit ihrer aktuellen Produktion „Alice verrückte Welten“ im Festsaal der LWL-Einrichtung, Weist 45.

Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ gehört nicht nur zu den Klassikern der Weltliteratur, sondern ist auch eineinhalb Jahrhunderte nach seiner Entstehung noch immer eine der beliebtesten Geschichten für Jung und Alt.

Götterspeise zeigt mit ihrem Stück „Alice verrückte Welten“ eine Montage aus „Alice im Wunderland“ und „Alice im Spiegelland“. Der Zuschauer taucht darin ein in eine andere, nicht greifbare und doch präsente Welt und schwimmt auf deren Wellen mit. Diese Welt ist voller Absurditäten, Skurrilitäten, Seltsamkeiten und Wunder. Wer ist verrückt? Wer ist normal? So wie in der Welt von Alice widmet sich das Stück dem Irrationalen, dem Paradoxen, mit aus den Angeln gehobenen Regeln. In dem Märchen sind die herkömmliche Logik, Ordnungssysteme, Zeitbegriffe und Verhaltensregeln des Alltags auf wundervolle Weise  auf den Kopf gestellt und ad absurdum geführt.

Die Besucher erwartet ein spannendes, bilderreiches, absurdes und satirisches Theaterstück mit Videosequenzen und Toncollagen – intensiv dargeboten von alten und jungen behinderten und nicht behinderten Schauspielern, die bereits im In- und Ausland auf den unterschiedlichsten Bühnen gestanden haben. Der Eintritt beträgt 5,00 Euro und kommt der Arbeit des Fördervereins zu Gute.

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