Gedächtnisambulanz - Gedächtnisambulanz

Gedächtnis: Eine Schublade, die oft klemmt

Robert Lemke, Journalist und Quizmaster

Unser Aufgabengebiet

Intellektuelle Fähigkeiten wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit oder Konzentration können aus verschiedenen Gründen beeinträchtigt sein. Mögliche Ursachen können ein Schädel-Hirn-Trauma, ein Tumor oder ein Schlaganfall sein. Hier bieten wir eine Behandlung im Anschluss an einen Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik an, so dass Sie die dort begonnene Therapie ambulant fortsetzen können.
Oder vielleicht bemerken Sie, dass Sie im Alter zunehmend vergesslich werden. Sie vergessen Termine oder etwas, was Ihnen bereits erzählt worden ist. Oder Ihre Familie macht Sie wiederholt darauf aufmerksam. Oft bemerken dies eher die Angehörigen als die Betroffenen selbst.
Auch bei psychischen Erkrankungen wie z.B. Depressionen kann es zu Beeinträchtigungen geistiger Funktionen kommen.

Ziel unserer Ambulanz ist die Erhaltung der Lebensqualität von Betroffenen (Selbstständigkeit) und Angehörigen (Entlastung) sowie die Reintegration der Betroffenen in deren Alltag und Beruf unter Berücksichtigung ihrer gegenwärtigen Leistungsfähigkeit.

Dabei legen wir folgende Prinzipien zugrunde:

Restitution: Wiederherstellung der verlorenen Funktionen. Dies ist das oberste Ziel.

Kompensation: Bei irreversiblem Ausfall einer Funktion können oft andere Funktionen die Aufgabe „mit übernehmen“.

Substitution: Hier werden beeinträchtigte Funktionen durch äußere Hilfsmittel gestärkt oder ersetzt (z. B. Gedächtnisbuch, Einbeziehen des sozialen Umfelds, Erlernen von Problemlösestrategien).

Adaptation: Anpassung der Lebensverhältnisse an die veränderte Situation.

Kontaktaufnahme

Die Anmeldung zu allen unseren Therapieangeboten erfolgt über die LWL-Institutsambulanz (Tel.: 02992 601-5000). Das Ambulanz-Team ist Ihnen bei der Terminierung gern behilflich.

SPRECHSTUNDE...
Freitags 14.00 bis 15.00 Uhr und nach Vereinbarung

...FÜR BETROFFENE
Hier können sich Betroffene, die an unserer Therapie interessiert sind, in einem ausführlichen Gespräch informieren. Auch während der Therapie steht Ihnen diese Sprechstunde offen, um Fragen oder Schwierigkeiten innerhalb der Therapie oder im Alltag zu besprechen.

...FÜR ANGEHÖRIGE
Oft gestaltet sich das Miteinander mit dem Erkrankten problematisch für die mit ihm lebenden oder auch pflegenden Angehörigen. Zum Teil beruhen diese Probleme auf Missverständnissen bezüglich der Möglichkeiten und Defizite des Erkrankten. Häufig fühlen Angehörige sich hilflos. Diese Sprechstunde dient der Klärung von Fragen bezüglich der Krankheitsbilder und eines günstigen Umgangs mit dem erkrankten Familienmitglied. Einmal monatlich wird zusätzlich eine Angehörigengruppe angeboten, die den Austausch von Erfahrungen ermöglicht.