Gesprächskreis für Angehörige Demenzkranker

Die besonderen Schwierigkeiten bei der Pflege Demenzkranker stellen Angehörige und Bezugspersonen vor andersartige und häufig größere Aufgaben als bei körperlichen Altersleiden. Infolge der kognitiven Defizite und der Persönlichkeitsverfremdung ist die Kommunikation und das soziale Zusammenspiel oft erheblich gestört. Andererseits fällt es vielen Betroffenen seelisch-geistiger Erkrankungen und ihren Angehörigen aufgrund von Vorbehalten und Ängsten schwer, fachliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Wir wollen Ihnen in dieser Lebenssituation durch Information über die Krankheit praktische Verhaltensregeln vermitteln und Lösungsstrategien bei schwierigen Entscheidungen erarbeiten.

Eine wesentliche Belastung stellt häufig die durch die Pflege entstehende soziale Isolierung dar. Sie erhalten deshalb Gelegenheit, sich mit anderen Menschen auszutauschen, die in ähnlicher Weise betroffen sind. Sie werden feststellen, dass Sie mit Ihrem Schicksal nicht alleine stehen und können Rat- und Hilflosigkeit eher überwinden. Im entlastenden Gespräch können nicht nur Pflegeprobleme bearbeitet, sondern auch eigene belastende Erinnerungen außerhalb des Verhältnisses zum Erkrankten thematisiert werden.

Wir bieten:

Informationen zu

  • Diagnostik und Therapieprogrammen
  • Hilfsmöglichkeiten und Lesitungsansprüchen (z.B. Pflegeversicherungsgesetz)
  • Pflegehilfen, -mitteln und -techniken
  • ambulanten Hilfsangeboten
  • Psychopharmaka
  • rechtlichen Fragen


Anleitung

  •  
  • mit dem Krankheitbild Demenz umzugehen
  • sich auf neue Probleme der fortschreitenden Krankheit einzustellen
  • die oft verwirrenden oder schwierigen Verhaltensweisen des Erkrankten zu verstehen


Hilfestellung und psychosoziale Unterstützung

  • zu Ihrer Entlastung
  • gegenseitigen Meinungs- und Erfahrungsaustausch
  • um Freiräume und Erholungsphasen für Bezugspersonen zu schaffen
  • um krankmachende Situationen und Verhaltensweisen zu vermeiden
  • bei Schuldgefühlen
  • um ambulante Angebote zu organisieren oder einen Heimplatz zu finden

Wir treffen uns:

jeden ersten Mittwoch im Monat

in der LWL-Institutsambulanz,
Weist 42,
Marsberg,
um 19.00 Uhr

jeden zweiten Mittwoch im Monat

in der Kontakt- und Beratungsstelle,
Hauptstraße 30,
Winterberg,
um 19.00 Uhr

jeden dritten Mittwoch im Monat

in der Kontakt- und Berautngsstelle IPSYLON e.V.,
Scharfenberger Hof 6,
Brilon,
um 19.00 Uhr