Klinik-Startseite



Station 07.1-2

Eine Besonderheit der Hörgeschädigtenabteilung ist die Entwöhnungsstation 07/1.2.

Auf dieser Station werden bis zu zehn Hörgeschädigte aufgenommen, die abhängig sind von Alkohol, Medikamenten oder Drogen. Sie machen hier eine Entwöhnungsbehandlung, in der sie längerfristig lernen ohne das Suchtmittel leben zu können. Die Entwöhnungsbehandlung erfolgt häufig nach einer vorgeschalteten Entgiftungsbehandlung im Haus 23 und dauert je nach Erkrankung 3-6 Monate. Die Kosten hierfür übernimmt normaler Weise die Deutsche Rentenversicherung, seltener auch die Krankenkasse. Bei diesem speziellen Behandlungsangebot steht die Psychotherapie ganz im Mittelpunkt der Behandlung, daher umfasst die Behandlung insbesondere Gruppensitzungen, Einzelgesprächssitzungen, Gestaltungs- und Entspannungstherapie, weiterhin Sporttherapie, Beschäftigungs- und Arbeitstherapie, wobei die Arbeitstherapie das Ziel hat, den Patientinnen und Patienten wieder eine ausreichende Leistungs- und Arbeitsfähigkeit zu vermitteln. Zum Angebot gehören zusätzlich, wie in den anderen Stationen, Soziotherapie und Freizeitaktivitätsgestaltung. Nach der Entlassung von dieser Station wird manchmal eine ambulante Nachbetreuung durch die Ambulanz des Behandlungszentrums für Hörgeschädigte durchgeführt. Es erfolgt oftmals auch eine Anbindung an die zuständige Suchtberatungsstelle in Wohnortnähe. Andere Patienten gehen zu Selbsthilfegruppen suchtmittelabhängiger Hörgeschädigter, von denen es in Deutschland mehrere gibt.

Kontakt:

Tel. 05481 12-216

Fax: 05481 12-463

E-Mail: bzh-lengerich@wkp-lwl.org