LWL-Klinik Lengerich

Stationäre Behandlung im BZH

Dr. Johanna Tuschmann. Oberärztin. Station 16.3.2. Tel. 05481 12-505. E-Mail: johanna.tuschmann@lwl.org
Timoleon Tsionos Timoleon Tsionos. Stationsarzt. Station 16.3.1. Tel. 05481 12-386. E-Mail: timoleon.tsionos@lwl.org
Annett Bernhardt, Stationsleitung Annett Bernhardt, Stationsleitung. Tel. 05481 12-524. E-Mail: annett.bernhardt@lwl.org
Klaus Grevelhörster, Sozialpädagoge Klaus Grevelhörster. Sozialpädagoge. Tel. 05481 12-261. E-Mail: klaus.grevelhoerster@lwl.org
Bettina Scholz-Wiedenbusch. Psychologische Psychotherapeutin Bettina Scholz-Wiedenbusch. Psychologische Psychotherapeutin. Tel. 05481 12-157. bettina.scholz-wiedenbusch@lwl.org
Cathrin Jürgensen-Böttcher. Psychologin. Jederzeit per E-Mail: cathrin.juergensen-boettcher@lwl.org. Telefonische Sprechzeiten mit Gebärdendolmetscher: Tel. 05481 12-259. Dienstag 10 - 11 Uhr

Stationärer Bereich, Haus 16, Stationen 16.3.1 und 16.3.2

Im Behandlungszentrum für Hörgeschädigte können gehörlose und schwerhörige Menschen mit seelischen (=psychischen) Störungen, Belastungen und Krankheiten Hilfe bekommen.
Diese Hilfe kann ambulant (wie in einer Arztpraxis), stationär (mit Übernachtungen) und/oder tagesklinisch (ohne Übernachtungen) durchgeführt werden.

Das stationäre und tagesklinische Angebot umfasst das Abklären, Feststellen und Behandeln von seelischen Krankheiten und auch von körperlichen Begleiterkrankungen. Dabei steht die Behandlung der seelischen Krankheiten im Vordergrund.

Die stationären und tagesklinischen Behandlungen werden auf zwei Stationen angeboten.
Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dieser Stationen haben jahrelange Erfahrungen in der Gebärdensprache (DGS, LBG, NVK) und in der Kommunikation mit gehörlosen und schwerhörigen Menschen (deutliches und langsames Sprechen, Hörtaktik).
Mehrere Mitarbeiter/-innen sind auch in der Kommunikation mit Taubblinden erfahren (taktiles Gebärden, Lormen).
Ein Teil des Personals ist selbst gehörlos oder schwerhörig.
Zum Personal der Stationen gehören Ärzte, Psychologinnen, Sozialpädagog/-innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen.

Außerhalb der Stationen sind Beschäftigungstherapeuten, Bewegungstherapeuten und Krankengymnasten für Sie da.

Die Räume der Stationen sind technisch den Bedürfnissen der hörgeschädigten Menschen angepasst und mit einer Türlichtklingel, einem optischen Brandmelder und Internetzugang ausgestattet.

Auf einer der beiden Station werden vor allem Behandlungen für hörgeschädigte Menschen mit stärkeren Krankheitserscheinungen angeboten. Diese besonders bei Depressionen, wahnhaften Störungen, Schizophrenien, Angststörungen, Demenz und Entgiftungsbehand-lungen bei Suchtmittelabhängigkeiten.
Diese Station wird nach Bedarf geschützt geführt.

 

Die Behandlung auf der anderen Station ist mehr psychotherapeutisch ausgerichtet. Hier werden psychisch kranke Hörgeschädigte mit weniger stark ausgeprägten Krankheitserscheinungen behandelt. Dazu gehören zum Beispiel Depressionen, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen und Persönlichkeitsstörungen.
Diese Station wird immer offen geführt.

Das Programm der stationären und tagesklinischen Behandlung besteht aus verschiedenen Teilen, sogenannten „Bausteinen“. Für jeden Patienten und jede Patientin werden die Bausteine nach seinen/ihren und den Bedürfnissen des Krankheitsbildes zusammen gestellt. Die Grundlage jeder Behandlung ist aber die Psychotherapie. Die Auswahl der Bausteine und ihre Zusammenstellung folgen dem aktuellen wissenschaftlichen Stand und den empfohlenen Leitlinien.

Diese Bausteine sind vor allem:

  • Einzelgespräche mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten
  • Gruppengespräche (= Gruppensitzungen)
  • Visiten durch das Behandlungsteam
  • entsprechend dem einzelnen Patienten auch Medikamente
  • Ergo- / Beschäftigungstherapie
  • Sport- / Bewegungstherapie
  • Soziotherapie
  • Gestaltungstherapie
  • Physikalische Therapie
  • Gemeinsame Gespräche mit Angehörigen/ Bezugspersonen, wenn der Patient damit einverstanden ist
  • Freizeitaktivitäten

 

Weil Menschen mit seelischen Krankheiten und in Lebenskrisen viel Unterstützung benötigen, steht das Personal umfassend zur Verfügung. Gemeinsam können wir gut einen neuen Weg in das Leben finden.

 

Nach der Entlassung geht es dann im Alltag weiter. Der Alltag ist anders als die Tage der Behandlung und Unterstützung in der stationären oder teilstationären Behandlung. Daher wird vor der Entlassung zusammen geschaut, welche Hilfen für die Zeit danach notwendig sind. Dazu gehören oft eine ambulante psychiatrische und/oder psychotherapeutische Weiterbehandlung. So wird beispielsweise schon vor der Entlassung der Kontakt zu den Mitarbeitern der Ambulanz im Behandlungszentrum für Hörgeschädigte aufgebaut, wo die weitere Behandlung stattfinden kann.

 

Wie organisieren Sie die Aufnahme in die stationäre oder teilstationäre Behandlung?

 

Wenn Sie nicht in einem Krankenhaus sind:

  • Ein Arzt/eine Ärztin stellt fest, dass eine stationäre oder teilstationäre Behandlung notwendig ist. Er oder sie stellt einen Einweisungsschein aus.
  • Bitte melden Sie sich dann mittels
    Fax (Nummer 05481 12-545) oder
    E-Mail (zbm-lengerich@lwl.org) oder
    Telefon (Nummer 05481 12-454) an.

Bitte geben Sie dann auch die Diagnose, Ihre Adresse und Kontaktdaten an.
Bitte sagen Sie auch Bescheid, wenn Sie als privat Versicherter oder Zusatzversicherter besondere Leistungen beanspruchen möchten (zum Beispiel ein Einzelzimmer).

  • Sie bekommen dann entweder schnell einen Aufnahmetermin oder Ihr Name kommt auf eine Warteliste. Wenn ein Bett frei wird, bekommen Sie dann Informationen über den Aufnahmetermin und auch über die Dinge, die Sie bitte mitbringen möchten. Besonders auch den Einweisungsschein und die Krankenversicherungskarte.

 

Wenn Sie Patient unserer Hörgeschädigten-Ambulanz sind,
kann es auch vorkommen, dass Sie vielleicht einmal mehr Behandlung brauchen.
Dann werden wir im Rahmen der Ambulanz die Aufnahme in die stationäre oder teilstationäre Behandlung besprechen.
Hier werden wir auch alles mit Ihnen zusammen organisieren.

 

Wenn Sie in einem anderen Krankenhaus sind und eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung brauchen:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin über die Möglichkeit und Notwendigkeit einer Behandlung bei uns.
  • Die Klinik nimmt dann direkt mit uns telefonisch Kontakt auf (Telefon 05481 12-454) und bekommt einen Aufnahmetermin.
  • Mit einem Entlassungs- oder Verlegungsbericht kommen Sie dann am Aufnahmetag zu uns.

 

Gemeinsam mit Ihnen werden wir es schaffen, aus der Krise zu kommen!

Porträtfoto von Frau Schabos Sekretariat: Jederzeit per E-Mail: bzh-lengerich@lwl.org (Diese Mail erhält auch Frau Dr. Gotthardt). Frau Schabos (h) Telefonische Erreichbarkeit: Tel. 05481 12-279. Montag bis Freitag 8:30 - 12:30 Uhr
Flur
Sitzgruppe
Speiseraum
Küche
Klangschalen
Klangtherapie
Gruppenraum
Dienstzimmer
Wartebereich