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Station 16.2

Die Station 16.2 ist eine allgemeinpsychiatrische Station mit dem Schwerpunkt Schizophrenie-Behandlung, vor allen Dingen unter Berücksichtigung einer Komorbidität (z.B. Suchtmittelmissbrauch).

Zusätzlich werden auf der Station einige Maßregelvollzugspatienten rehabilitiert.

Es handelt sich um eine offen geführte, gemischt-geschlechtlich belegte Station mit 26 Betten. Die Station kann die Behandlung und Versorgung psychisch kranker Menschen, die über eine ausreichende Krankheitseinsicht und Absprachefähigkeit verfügen, sicherstellen.

Die Station befindet sich in der 1. Etage im Haus 16, die Zimmer (überwiegend Ein- und Zweibettenzimmer) sind modern und freundlich eingerichtet und verfügen weitgehend über Dusche/WC.


Behandlungsschwerpunkt:

Neben dem oben beschriebenen Schwerpunkt der Behandlung (Schizophrenenbehandlung) werden Menschen mit unterschiedlichen allgemeinpsychiatrischen Erkrankungen hier aufgenommen (dies können sein: affektive Erkrankungen, Angststörungen oder auch Krisenbehandlungen).

Die Indikation zur stationären Aufnahme ist in der Regel gegeben, wenn die ambulanten fachärztlichen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind und ein Facharzt oder Hausarzt die stationäre psychiatrische Behandlungsnotwendigkeit feststellt.

Unser Behandlungskonzept umfasst:

  • Eine eingehende psychiatrische, psychologische, körperlich-neurologische und ggf. apparative Diagnostik


  • Eine, auf die diagnostische Einschätzung und die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmte Behandlungsplanung.


  • Eine kognitiv-verhaltenstherapeutische Orientierung in der Einzelbetreuung


  • Intensive sozialtherapeutische Maßnahmen

Unsere Therapieangebote im Einzelnen:


  • Einzel- und Gruppentherapie

  • Psychoedukation

  • Lebenspraktisches Training und gemeinsame Freizeitgestaltung

  • Reizabschirmung mit oder ohne Begleitung im "weichen Zimmer"

  • Ergotherapie und Arbeitstherapie

  • Bewegungstherapie, Krankengymnastik, Sport, Schwimmen

  • Computergestütztes Training kognitiver Fähigkeiten


Die Behandlung gliedert sich in der Regel in drei Phasen:


  • Eingewöhnungsphase: Sie dient der erwünschten Entlastung des Patienten und beinhaltet die diagnostische Abklärung und die Information über die Erkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten.

  • Aktivierungsphase: Es findet die Auseinandersetzung mit der Erkrankung und ihre Bewältigung statt.

  • Entlassungsvorbereitungsphase: Hier geht es um die Entwicklung und Umsetzung einer persönlichen Lebensperspektive und um die Wiederaufnahme von Aktivitäten und sozialen Kontakten außerhalb der Klinik.



Therapieziele:

Die Therapieziele umfassen nicht nur eine Verbesserung der psychischen Symptome und des seelischen Befindens, sondern streben vor allem die Wiederherstellung der Lebensqualität der Betroffenen, aber auch ihre Angehörigen und Bezugspersonen an.

Kontakt:


  • Zuständiger Oberarzt: Dr. Frank Röhr, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

  • Herbert Plagemann, Pflegerische Stationsleitung


Die Mitarbeiter dieser Station sind rund um die Uhr unter der Telefonnummer 05481 12-352 erreichbar.