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Station 16.1

Es handelt sich um eine geschützt, gemischt-geschlechtlich geführte Akutstation mit 27 Betten, davon drei Intensivbetten. Hier werden Patienten im Erwachsenenalter mit einer akuten psychiatrischen Erkrankung, evt. verbunden mit desorganisiertem und suizidalem Verhalten aufgenommen. Auch Menschen in akuten Lebenskrisen können hier therapeutische Hilfe erfahren.

Die Station befindet sich im Erdgeschoss des Hauses 16 und verfügt über einen eigenen Stationsgarten bzw. eine Terrasse.

Die Zimmer (überwiegend Ein- und Zweibettzimmer) sind hell und freundlich gestaltet, in den meisten Zimmern stehen Dusche/WC zur Verfügung. Alle Räume sind wohnlich eingerichtet. Es gibt einen Raucher- und einen Nichtraucherfernsehraum, eine Lese- und Spielecke. Tischtennisplatte und Kickergerät stehen ebenfalls zur Verfügung.

Ein Münzfernsprecher sowie ein Patiententelefon in einer abgeschirmten Ecke ermöglichen eine ungestörte Kontaktaufnahme mit Angehörigen und Bezugspersonen. Es können vegetarische Gerichte und Sonderdiäten gewählt werden.

Die Behandlung erfolgt in einem multiprofessionellen Team, die Behandlungsplätze werden in Absprache mit den Patienten individuell erstellt.

Das Team der Akutstation 16.1 besteht aus einem Oberarzt, Stationsärzten, Sozialarbeiterinnen und pflegerischen Mitarbeitern.


Das Leistungsangebot der Station besteht unter anderem in der


  • Diagnostischen Einschätzung

  • Intensiven Behandlung und Betreuung

  • Hilfestellung bei der Tagesstrukturierung und der Realitätswahrnehmung

  • Entwicklung von Krankheits- und Behandlungsakzeptanz

  • Förderung von lebenspraktischen Fähigkeiten

  • Medikamentösen Therapie

  • Elektrokrampftherapie

  • Ergotherapie und Arbeitstherapie

  • Intensiven sozialtherapeutischen Hilfestellung (z.B. Regelung von dringlichen finanziellen und wohnlichen Angelegenheiten)

Das Behandlungskonzept

Schwerpunktmäßig ist die konzeptuelle Ausrichtung der Station verhaltenstherapeutisch, mit einer Betonung auf der Handlungsebene und der Herstellung eines Gemeinschaftssinnes. Die Wiedereingliederung in die Gesellschaft ist das oberste Ziel, das wir durch den Aufbau einer Tagesstruktur, das Training von Alltagsfähigkeiten und der Steigerung von Konstanz und Durchhaltevermögen erreichen.

Die regelmäßige Teilnahme an der Ergotherapie, an sportlichen Aktivitäten oder an den geplanten Gruppen zur Psychoedukation bei Schizophrenie-Patienten wird gefordert. Ein großes Gewicht liegt auch auf der Körperorientierung (sportliche Aktivitäten) mit der Absicht einen Abbau von Spannungen zu ermöglichen. Weitere therapeutisch differenzierte Ansätze werden auch für Patienten mit einer Borderline-Erkrankung, depressiven bzw. bipolaren Störungen, drogenindizierten Psychosen oder Angststörungen angeboten

Kontakt:

Oberarzt:
Dr. med. Bernward Siegmund
Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie
Tel.: 05481 12-346

Pflegerische Stationsleitung:
Monika Lücke
Tel.: 05481 12-502