Delikte breit gefächert

Unterschiedlich schwerwiegende Straftaten und Wiederholungsgefahr

Die Straftaten, die die forensischen Patienten aufgrund ihrer Erkrankung begangen haben, sind sehr breit gefächert: Dazu gehören Eigentums- und Straßenverkehrsdelikte, Brandstiftung, Körperverletzungen, aber auch Sexualverbrechen und Tötungsdelikte. In den meisten Fällen liegen einzelne oder mehrere schwerwiegende Taten vor, bei anderen Patienten erfolgte die Unterbringung, weil sie mehrfach wegen geringerer Straftaten aufgefallen sind und weiterhin Wiederholungsgefahr besteht.

Einweisungsdelikte von psychisch kranken Patienten in LWL-Kliniken:

Sexualstraftaten machen rund 20 Prozent aller Einweisungsdelikte bei den gemäß Paragraf 63 Strafgesetzbuch Untergebrachten aus – das Spektrum reicht vom Exhibitionismus bis zur Vergewaltigung. Grafik: LWL

Einweisungsdelikte von suchtkranken Patienten in LWL-Kliniken:

Ein Großteil der suchtkranken Patienten wurde wegen Raubes, Erpressung, Diebstahl, Körperverletzung oder Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt. Grafik: LWL