Abgestuftes Lockerungssystem

Abfolge von Ausgangsstufen abhängig vom Therapiefortschritt

Auf der Grundlage des Maßregelvollzugsgesetzes NRW hat jede forensische Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein System von Lockerungsschritten erarbeitet, das abhängig vom Therapieerfolg eine Abfolge von Lockerungsstufen vorgibt. Diese entsprechen den Grundsätzen für Lockerungsentscheidungen, die eine Arbeitsgruppe aus Vertreter/innen der Maßregelvollzugseinrichtungen, des Institutes für forensische Psychiatrie der Universität Essen, des Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug und der Landschaftsverbände im Jahr 2002 für Nordrhein-Westfalen festgelegt hat:

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1:1-begleiteter Ausgang (ein Patient, eine Begleitperson)

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Begleiteter Gruppenausgang (maximal vier Patienten, eine Begleitperson)

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Einzelausgang (unbegleiter Ausgang)

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Beurlaubung (externe Langzeitbetreuung)