Gitter und gute Therapie

Langfristiger Schutz durch erfolgreiche Therapie

Thema Sicherheit im Maßregelvollzug: Sind das Mauern, Gitter und Kameraüberwachung? Oder eine qualifizierte Therapie, professionelle Betreuung und geschultes Personal?

Bauliche Vorrichtungen wie Mauern oder Kameras sind sichtbar und vermitteln direkt den Eindruck von Sicherheit. Dabei können Außenstehende leicht übersehen, wie groß die Bedeutung einer qualifizierten Therapie für die Sicherheit von Bevölkerung, Personal und Mitpatienten ist.

Sicherheit nach außen und innen

Beides dient der Sicherheit: Bauliche und elektronische Sicherheitsvorkehrungen schaffen die notwendige gesicherte Umgebung nach außen und innerhalb der Klinik. Entscheidend - sowohl unmittelbar für die innere Ordnung als auch langfristig für den Erfolg der Therapie - ist aber die qualifizierte Behandlung und Betreuung durch geschultes Personal in ausreichender Zahl.

Daher unterstützt der LWL berufsbegleitende Qualifikationsmaßnahmen seiner Beschäftigten und fördert den Austausch mit Wissenschaft und Forschung. Falls das Gericht einen Patienten nach sorgfältiger ärztlicher Beurteilung aus der forensischen Klinik entlässt, sichert eine nachsorgende Betreuung die Fortdauer des Therapieerfolges.

Wiedereingliederung angestrebt

Die Therapie setzt dort an, wo die Ursachen für die strafbaren Handlungen liegen: bei der zugrundeliegenden Erkrankung. Ziel ist es, den Patienten soweit zu therapieren, dass er keine Gefährdung mehr darstellt für die Gesellschaft. Mit diesem Ziel wird eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft angestrebt. Der Weg dorthin besteht aus vielen kleinen Schritten.

Erarbeitete Therapiefortschritte können durch ein System stufenweise zunehmender Lockerungen des Freiheitsentzuges gefestigt werden. Jede Lockerungsentscheidung wird sorgfältig geprüft und von allen beteiligten Berufsgruppen beurteilt. Die Sicherheit der Bevölkerung hat dabei im Zweifel immer Priorität.

Sicherheit hat Priorität

Die Therapie setzt dort an, wo die Ursachen für die strafbaren Handlungen liegen: bei der zugrundeliegenden Erkrankung. Ziel ist es, den Patienten soweit zu therapieren, dass er keine Gefährdung mehr darstellt für die Gesellschaft. Mit diesem Ziel wird eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft angestrebt. Der Weg dorthin besteht aus vielen kleinen Schritten. Erarbeitete Therapiefortschritte können durch ein System stufenweise zunehmender Lockerungen des Freiheitsentzuges gefestigt werden. Jede Lockerungsentscheidung wird sorgfältig geprüft und von allen beteiligten Berufsgruppen beurteilt. Die Sicherheit der Bevölkerung hat dabei im Zweifel immer Priorität.

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