Wenn ein Therapieerfolg in Sicht kommt

Forensische Patienten in den erwachsenenpsychiatrischen LWL-Kliniken

In den elf allgemeinpsychiatrischen LWL-Kliniken für Erwachsene werden geeignete forensische Patienten mit behandelt. Auch einige andere Träger psychiatrischer Kliniken nehmen forensische Patienten auf. In aller Regel sind diese Patienten über Jahre in der Therapie weit fortgeschritten und haben sich in mehreren Lockerungsstufen bewährt. In der alltagsnäheren, aber dennoch kontrollierten Umgebung einer Allgemeinpsychiatrie werden sie auf die Weiterbetreuung durch eine nachsorgende Einrichtung als abschließenden Therapieschritt vorbereitet.

Die Aufnahme eines forensischen Patienten in allgemeinpsychiatrischen LWL-Kliniken erfolgt nach verbindlichen rechtlichen und fachlichen Grundsätzen. Die jeweilige ärztliche Leitung der aufnehmenden Klinik entscheidet verantwortlich nach den unten aufgeführten Kriterien, ob der Patient aufgenommen wird oder nicht. Gut ausgebildetes Fachpersonal sichert eine qualifizierte Behandlung und Betreuung der forensischen Patienten.

Voraussetzung für die Aufnahme eines forensischen Patienten in die Allgemeinpsychiatrie ist in jedem Einzelfall, dass

Fachleute sind sich einig, dass die Behandlung in einer Allgemeinpsychiatrie für die Rehabilitation einzelner, weitgehend austherapierter forensischer Patienten sinnvoll und geboten sein kann. Deren Rat folgend wird die Allgemeinpsychiatrie nur für diese Patienten in Anspruch genommen und nur dann, wenn es unter Sicherheitsaspekten verantwortbar ist.