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Grundriss der LWL-Maßregelvollzugsklinik Herne mit Funktionsbereichen
 
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Mauer und Sichtstreifen
Eine fünfeinhalb Meter hohe Betonmauer umschließt das gesamte Klinikgelände. Die Mauer ist kletterabweisend angelegt und wird elektronisch und videotechnisch überwacht. Rings um ihre Außenseite zieht sich ein unbepflanzter Sichtstreifen, der ein verdecktes Herantreten an die Mauer verhindert. Auch innerhalb der Mauer wird eine Zone von mindestens sieben Meter Tiefe von Bebauung oder Bewuchs freigehalten, um die Mauer gut überwachen zu können.
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Pfortenanlage
Die Pfortenanlage ist der einzige Zugang zu der Klinik . Sie ist rund um die Uhr besetzt und fungiert beim Betreten oder Verlassen des Gebäudes als Sicherheitsschleuse: Erst nachdem die erste Tür geschlossen ist und nach der Kontrolle der eintretenden Person öffnet das Pfortenpersonal die zweite Schleusentür. Auch das Verlassen der Einrichtung ist nur möglich, wenn der Ausgang durch das Pfortenpersonal freigegeben wird.
Alle Personen, die die Klinik betreten oder verlassen , müssen diese Kontrollstelle passieren. Hier befindet sich auch die nach dem gleichen Schleusenprinzip gesicherte Zufahrt für Lieferfahrzeuge und Feuerwehr- oder Rettungsfahrzeuge.
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Stationsgebäude mit eingefassten Höfen
Die beiden baugleichen, zweigeschossigen Stationsgebäude in eckiger U-Form liegen spiegelverkehrt zueinander nördlich und südlich des Zentralgebäudes. In ihnen sind auf jeweils zwei Stationen mit je 20 Plätzen die Patientenzimmer sowie Küche, Speise- und Aufenthaltsräume der Patienten angeordnet. Jede Station besteht aus zwei abgeschlossenen Wohngruppen, in denen die Patienten sich in der Regel unter der Aufsicht des Pflegepersonals frei bewegen.
Jedem Stationsgebäude ist ein Außenhof zugeordnet. Zu festgelegten Zeiten erhalten die Patienten der zugehörigen Station hier einzeln oder in Gruppen ihren täglichen Aufenthalt im Freien.
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Zentralgebäude
Das im Grundriss kreuzförmige Zentralgebäude bildet Mittelachse und Verbindungstrakt zwischen den beiden Stationsgebäuden. Das dreigeschossige Gebäude gliedert sich in drei Funktionsetagen: im Erdgeschoss befinden sich zentrale Funktionsräume für die Behandlung und Tagesgestaltung der Patienten, im ersten Obergeschoss liegen Diensträume für die Klinikverwaltung und weitere Personalräume , im zweiten Obergeschoss schließlich wird eine Rehabilitationsstation mit zehn Plätzen angesiedelt, auf der therapeutisch weit fortgeschrittene Patienten betreut werden.
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Arbeits- und Therapiegebäude
Im Arbeits- und Therapiegebäude sind die Räume der Ergotherapie mit arbeits- oder beschäftigungstherapeutischen Schwerpunkten zusammengefasst. Dazu gehören etwa Holz-, Metall- oder Keramikwerkstätten oder Räume für Bürotraining oder kreatives Gestalten. Im Arbeits- und Therapiegebäude stehen die Patienten unter der Aufsicht von Therapeutinnen und Therapeuten.
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Sporthalle
Die Sporthalle ist für sport- und bewegungstherapeutische Angebote vorgesehen, die dem Aufbau von körperlicher Fitness und sozialer Kompetenz und dem Abbau von Spannungen dienen.
Zu den Aktivitäten gehören wenig platzaufwändige Hallensportarten oder allgemeines Fitnesstraining und Körperübungen. Die Sporthalle wird kameraüberwacht, Patienten halten sich hier nur unter Aufsicht auf.
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