LWL-Maßregelvollzugsdezernent Tilmann Hollweg (r.) und die Betriebsleitung der LWL-Maßregelvollzugsklinik Herne (v.l.) Axel Bergstermann, Prof. Boris Schiffer und Heinz Augustin gratulieren dem Herner Gesundheitsdezernenten Johannes Chudziak zu seiner Wahl zum Beiratsvorsitzenden.

Chudziak ist neuer Vorsitzender

Pfarrer Herbers nach sieben Jahren Beiratsarbeit verabschiedet

Der Beirat hat Ende November 2015 einstimmig Johannes Chudziak zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Der Gesundheits­dezernent der Stadt Herne gehört dem Beirat seit Anfang des Jahres an. Er löst Pfarrer Karsten Herbers ab, der dem Beirat seit seiner Gründung im Jahr 2011 vorgestanden hatte und schon vor der Klinikeröffnung drei Jahre Vorsitzender des Planungsbeirats gewesen war.

Im Namen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gratulierte LWL-Maßregel­vollzugsdezernent Tilmann Hollweg dem neuen Vorsitzenden und drückte seine Freude darüber aus, dass die Stadt Herne nun vertreten durch ihren Gesundheitsdezernenten an prominenter Stelle im Beirat mitarbeite.

Gemeinsam mit der Betriebsleitung der Klinik hatte Hollweg in der Sitzung davor Pfarrer Herbers verabschiedet und ihm für sein langjähriges Engagement in dem beratenden Bürger-Gremium gedankt. „Pfarrer Herbers war immer auf Augenhöhe mit den Menschen“, würdigte Hollweg seine Arbeit als Vorsitzender. Mit viel Verständnis habe er auf die Sorgen und Nöte der Nachbarschaft hingewiesen ohne dabei die Notwendigkeiten des Maßregelvollzuges aus dem Blick zu verlieren. „Durch seine ausgleichende Art hat er so manche Diskussion zu einem konstruktiven Ergebnis geführt“, so Hollweg weiter.

Herbers hat mit seinem Amt als Vorsitzender auch seine Mitgliedschaft im Beirat niedergelegt, da er beruflich vom Diakonischen Werk Herne zum Diakonischen Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten wechselt. Ein neuer Vertreter für die Evangelische Kirche wird voraussichtlich Anfang Dezember vom Gesundheits- und Krankenhausauschuss des LWL berufen. Pfarrer Herbers wird der Herner Klinik für psychisch kranke Straftäter weiter nebenamtlich als Klinikseelsorger verbunden bleiben.