Äußere Sicherheit

Schutz für Bevölkerung und Personal

Neben der befristeten Laufzeit bestimmen vor allem die Anforderungen an Therapie und Sicherung den Aufbau und das Erscheinungsbild der LWL-Maßregelvollzugsklinik Rheine. Das Land NRW hat die Fachklinik auf dem ehemaligen Kasernengelände mit einer soliden Ausstattung für Therapie und Sicherheit versehen: Die gesamte Anlage ist nach außen hin abgeriegelt durch einen festen äußeren Sicherheitsring – einen 5,50 Meter hohen Hochgitterzaun und einen Distanz-Streifen. Beides wird elektronisch und videotechnisch überwacht.

Die so genannte Pforte ist der einzige Zugang zur Klinik. Alle Personen, die die Klinik betreten oder verlassen, müssen diese Kontrollstelle passieren. Sie ist rund um die Uhr besetzt und fungiert beim Betreten oder Verlassen des Gebäudes als Sicherheitsschleuse. Durch eine Gitterschleuse abgesichert, befindet sich direkt daneben die Zufahrt für Lieferfahrzeuge und Feuerwehr- oder Rettungsfahrzeuge.

In den vier Stationsgebäuden mit ihren insgesamt sieben gesicherten Stationen gibt es neben den Patientenzimmern Stationsküchen, Speiseräume, Aufenthalts- und Waschräume für die Patienten sowie Dienstzimmer und Funktionsräume für das Personal. Für spezielle Therapieangebote wurden zudem Gruppenräume eingerichtet. Alle Fenster sind mit Gittern versehen. Zudem gibt es in jedem Stationsgebäude Intensivbetreuungsräume, in denen Patienten bei einer psychischen Krise kurzfristig untergebracht werden können.

Zum Schutz des Personals gibt es - wie in allen Maßregelvollzugskliniken des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe - ein modernes elektronisches Kommunikations- und Notrufsystem.