Der Beirat

Bindeglied zwischen Öffentlichkeit und forensischer Klinik

20 Frauen und Männer aus Rheine und Umgebung begleiten die forensische Übergangsklinik als beratendes Gremium: Als Beirat stehen sie für den Dialog zwischen Klinik und Öffentlichkeit. Laut LWL-Geschäftsordnung hat der Beirat die Aufgaben, die Klinikleitung bei organisatorischen und konzeptionellen Fragen zu beraten und zu unterstützen, die Resozialisierung forensischer Patienten zu fördern, sowie Verständnis und Akzeptanz für die Aufgaben des Maßregelvollzuges in der Öffentlichkeit zu wecken.

Der Beirat tagt regelmäßig in der forensischen Klinik. Seine Gesprächspartner sind die Klinikleitung und Vertreter der LWL-Trägerabteilung. Mit ihnen diskutiert der Beirat die jüngsten Entwicklungen der Klinik, wie etwa Belegungszahlen, Behandlungsansätze oder die Umsetzung der Sicherheitsstandards. Darüber hinaus thematisiert er allgemeine Fragen des Maßregelvollzuges.

Bei Bedarf lädt der Beirat weitere Expertinnen und Experten zur Beratung ein. Als gut informiertes Bindeglied zur Öffentlichkeit trägt der Beirat den Dialog weiter in die Bevölkerung und fördert den Austausch zwischen „drinnen“ und „draußen“.

In dem unabhängigen Gremium arbeiten die Beiratsmitglieder  ehrenamtlich. Sie repräsentieren ein breites Spektrum gesellschaftlicher Gruppen: Hierzu gehören beispielsweise Kommunalpolitiker/innen, Vertreter der Kirchen, der Justiz und der Polizei, Gewerkschafter, Ärzte und Medienvertreter sowie Vertreter von Psychosozialen Einrichtungen. Auch die Bürgerinitiative Rheine nimmt an der Diskussion im Beirat teil. Vorgeschlagen werden die Mitglieder des Planungsbeirats nach § 4 Maßregelvollzugsgesetz NRW von der Stadt Rheine und dem LWL, dem Träger der Übergangsklinik. Gewählt werden sie vom Gesundheits- und Krankenhausausschuss des LWL, der sich zusammensetzt aus politischen Vertretern der Städte und Gemeinden in Westfalen-Lippe.

Beiräte im LWL-Maßregelvollzug

Weitere Informationen über die Beiräte der LWL-Maßregelvollzugskliniken gibt die LWL-Broschüre „Brücken zu den Bürgern – Beiräte im LWL-Maßregelvollzug“.