| 1236 |
erstmalig erwähnt: Bischof Conrad von Minden überträgt dem Kloster Levern den Zehnten von Haledum. |
| 1264 |
Haldem im Besitz der Ritter der Grafschaft Stemwede (Gebrüder de Haledum). |
|
1314 |
erwarb Rudolf von Diepholz etliche Stätten in Haldem. |
| 1318 |
belehnt Rudolf von Diepholz Otto von Lüneburg mit den Gütern von Haledum. |
| 1328 |
wird Ritter Gerold von der Horst von Bischof Ludwig von Minden mit den Tafelgütern in Haldem und Rahden belehnt. |
| 1400 |
Aussterben der von Wede. Dietrich von der Horst (Schwager des Herrn von Wede seit 1375) erbte die frei gewordene Lehne einschließlich den Zehnten in Dielingen und Stemshorn. |
| 1400-1830 |
Sitz der Familie von der Horst in Haldem. |
| 1692-1703 |
Wiederaufbau des Schlosses durch Julius August von der Horst. Er baute das "Steinhaus" Eingangsgebäude, den Turm und den nördlichen Teil des Wohnhauses (Wappenstein an der Außenseite des Altbaues). |
| 07.08.1629 |
Einigung zwischen Minden und Diepholz über die bisher umstrittene Grenzziehung. Es waren ständig kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Diepholz und Minden gewesen. |
| 1648 |
nach dem Westfälischen Frieden kam Minden an Brandenburg. |
| 1775 |
Staatsminister Freiherr von der Horst baut das Schloss weiter aus und erwirbt die anderen Güter in Haldem (durch Teilung früher aneine Zweiglinie der Familie von der Horst gekommen - Haus Haldem - Steinäckershof) zurück. Er war Finanzminister Friedrichs des Großen. Die von der Horst waren Ritter, Domherren und Staatsmänner. |
| 1816 |
von der Horst Regierungspräsident in Minden. |
| 1816 |
Haldem kommt an den Kreis Rahden (Kreiseinteilung 18.10.1816) |
| 1830 |
Verkauf des Schlosses an die Familie des Preußischen Generals von dem Bussche-Ippenburg. Seine Ehefrau eine geborene von Stammer (Wappen links an der Mauer vor dem Schlosseingang) |
| 1832 |
von der Horst zog sich auf das Gut Hollwinkel (Wasserschloss) zurück. Dort wohnt die Familie heute noch (seit 1776 im Besitz der v. d. Horst). Es verblieb nur das "Totenhaus" auf dem Kirchhof, das 1730 erbaut wurde und als Begräbnisstätte der von der Horst diente. Heute "Leichenhalle" der Gemeinde. Kirche in Haldem stammt aus dem Jahre 1621 mit einem Schnitzaltar aus der zweiten Hälfte des 15, Jahrhunderts. |
| 1832 |
Haldem kommt zum neu gegründeten Kreis Lübbecke (Kreisreform) |
| 1878-1890 |
Damenstift für unverheiratete Töchter der Familie v. d. Bussche und von Stammer. v. d. Bussche und Frau liegen auf dem Haldemer Friedhof begraben. (Damenstift = Carolinenstift) |
| 1910 |
Verkauf des Schlosses an einen Angehörigen der Familie v- d. Horst aus Hollwinkel (Botho Freiherr v. d. Horst) |
| 27.01.1927 |
Suizid des Freiherrn im Park des Schlosses |
| 1927 |
Erwerb des Schlosses durch Philipp August von Bethmann-Hollweg (Neffe des kaiserlichen Reichskanzlers). Dieser veräußerte viel Boden, insbesondere im Berg. Sehr viel Wald wurde bis an die Landesgrenze abgeholzt. |
| 1935 |
Schloss Haldem kommt an die Provinz Westfalen. |
| 1936-1945 |
"Führerschule" der damaligen Jugendbewegung (Hitlerjugend) |
| 1945-1947 |
von den Engländern besetzt |
| 1947 |
kurzfristig benutzt als Lehrerbildungsanstalt, anschließend bis 01.101958 von einem Freiluftschulverband (Dortmund) belegt. |
| 20.01.1959 |
Eröffnung der "Trinkerheilanstalt" |
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