| 20.01.1959 |
Eröffnung der "Trinkerheilanstalt" in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Es gibt Stationen für Alkoholkranke zunächst im Altgebäude des Schlosses und im Dachgeschoss des Wirtschaftsgebäudes neben der Turnhalle. |
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1968 |
Belegung eines neuen Krankengebäudes (Haus 07 mit 70 Betten auf vier Stationen) |
| 1971 |
Fertigstellung der Werkhalle und des Krankengebäudes an der ebenfalls neu erstellten Pforte. Einrichtung eines modernen Labors und einer Röntgenabteilung. Seit Anfang 1971 Bahndlung auch Drogenabhängiger (Jugendliche und Heranwachsende). |
| 11.06.1974 |
Richtfest für zwei neue Krankengebäude (03 und 04) mit je 70 Betten |
| 23.06.1975 |
Inbetriebnahme der neuen Krankengebäude mit vier Stationen sowie Funktionsräumen für die Bäder- und physikalische Abteilung |
| 1975/76 |
Neuerrichtung einer ansehnlichen Umfassungsmauer für die gesamte Klinik |
| 1978/79 |
Ausbau und Erweiterung des Turnhallengebäudes (Haus 05) mit angemessenen Dusch- und Umkleideräumen |
| 01.10.1979 |
Inbetriebnahme einer neuen Hauptküche und Wirtschaftszentrale sowie der neuen zentralen Speiseräume für die Patienten |
| 1981 |
Neubau eines großes Gewächshauses einschl. Nebengebäuden für die Gärtnerei (Arbeitstherapie) |
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1983/84 |
Restauration und Umbau des unter Denkmalschutz stehenden Schlossgebäudes mit der Schaffung von Sozialzentrum (Cafeteria, Bibliothek, Kegelbahn, Gruppenräume etc.) und zentralen Büroräumen |
| 1985/86 |
Grundlegende Renovierung des Gebäudes 07 als geschlossenes / gesichertes Krankengebäude mit vier Stationen mit entsprechender Sicherungstechnik und gesicherten Außenanlagen für Maßregelvollzugspatienten |
| 1986/87 |
Einsatz einer externen Kommission mit Fachleuten, die aufgrund der hohen Anzahl von Entweichungen der Maßregelpatienten ein neues Gesamtkonzept erarbeiten, seine Umsatzung begleiten und den Umbau und die Sicherung eines Krankengebäudes planen sollte. Das erarbeitete Konzept sah u.a. eine Stärkung der Teamarbeit und eine Förderung des Freizeit- und Bildungsbereiches vor und brachte fast eine Verdoppelung des therapeutischen und des pflegerischen Personals mit sich. Der gesamte therapeutische Bereich wurde neu strukturiert und die einzelnen Stationsteams arbeiten seitdem nach differenzierten Behandlungskonzepten. Neben dem größeren Behandlungsbereich des Maßregelvollzuges wurde zudem weiter ein kleinerer Behandlungsbereich für die freiwillige Entwöhnungsbehandlung Suchtabhängiger im Rahmen der Pflichtversorgung vorgehalten. |
| 1988/89 |
Installation des Wohngruppenprinzips durch Stationsteilungen in den Krankengebäuden 03 und 04 |
| 20.12.1991 |
Schließung des Bereiches zur Behandlung freiwilliger alkoholabhängiger Patienten mit 43 Betten aufgrund mangelnder Nachfrage aus wirtschaftlichen Gründen |
| 01.09.1994 |
Wiederinbetriebnahme des Krankengebäudes 10 als gesicherte Aufnahmestation nach umfangreichen Renovierungs- und Umbaumaßnahmen |
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1997/98 |
In einer beispiellosen, sachlich und fachlich begründeten Protestaktion hat es die Bevölkerung rund um den Stemweder Berg - unterstützt durch die Klinik und den LWL - erreichen können, dass das zuständige Gesundheitsministerium NRW seine Überlegung zur Entlastung der forensischen Klinik in Lippstadt-Eickelborn psychisch kranke Straftäter (§ 63 StGB) von dort nach Haldem zu verlegen, nicht weiter verfolgt. |
| 1999/2000 |
Umbaumaßnahmen zur baulichen Sicherung von zwei bisher offen geführten Stationen im Haus 04 mit dem Ziel im Rahmen der Dezentralisierung des Maßregelvollzuges in NRW 20 Therapieplätze für drogenabhängige Patienten in der Klinik Schloss Haldem einzurichten. Die Inbetriebnahme und Fertigstellung einschl. eines räumlich gesicherten medizinischen Funktionsbereiches (Labor, EEG, Zahnarztpraxis) erfolgt im Februar 2000. |
| 1999/2000 |
Renovierungs- und Umbauarbeiten am Gebäude 06. Hier enstehen 12 adäquate Therapieplätze für die Arbeitstherapie mit dem Schwerpunkt Holzbearbeitung. Mit dieser Maßnahme werden zudem neue Sanitäreinrichtungen für die Sporthalle und Personalappartements geschaffen. Die Inbetriebnahme erfolgt im Juli 2000. |
| 2001 |
Aus Gründen des Brandschutzes und um den logistischen Anforderungen gerecht zu werden, wird an dem Krankengebäude 07 ein Treppenhaus mit Fahrstuhl errichtet. Ebenso kann in diesem Jahr die Werkhalle für industrielle Arbeiten innerhalb der Arbeitstherapie bedarfsgerecht erweitert werden. |
| 2002 |
Im Gebäude 04 wird eine weitere Station baulich dergestalt hergerichtet, dass sie "geschlossen" betrieben werden kann. Mit dieser Maßnahme wird dem erweiterten Bedarf von Behandlungsplätzen für sicherungsbedürftige Patienten Rechnung getragen. |
| 2006/2007 |
Um dem weiter steigenden Bedarf an geschlossenen Behandlungsplätzen Rechnung tragen zu können, wird die teilweise bereits vorhandene Außenzaunsicherung um das Haus 04 vervollständigt, so dass auch die letzte noch halboffene Station dieses Gebäudes zum 01.06.2007 als geschlossene Behandlungseinheit in Betrieb genommen werden kann. |
| 22.02.2007 |
Die Landschaftsversammlung des LWL beschließt die Umbenennung der Westfälischen Kliniken. Die "Westfälische Klinik Schloß Haldem" wird in "LWL-Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem" umbenannt. |
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2007/2008
2008/2009 |
Umbau- und Instandsetzungsarbeiten am Haus 07 mit dem Ziel, in allen Patientenzimmern den sogenannten "Nachteinschluss" zu realisieren. Hierfür werden ausschließlich Ein- und Zweibettzimmer mit Waschbecken und WC-Anlage geschaffen. Aus personalwirtschaftlichen Gründen werden zudem die bisher auf einer Ebene liegenden zwei Stationen räumlich sowie organisatorisch zu einer Station zusammen geführt.
Auch im Krankengebäude Haus 04 werden ausschließlich Ein- und Zweibettzimmer mit der Möglichkeit des "Nachteinschluss" geschaffen. Ebenso werden im Rahmen dieser Umbauarbeiten die bisher vier eigenständigen Stationen zu jeweils zwei Großstationen organisatorisch zusammen gelegt. |
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30.09.2009 |
Im Zusammenhang mit der offiziellen Jubiläumsfeier zum 50jährigen Bestehen der Klinik erfolgt der Spatenstich für den Bau einer neuen Aufnahmestation mit 24 Plätzen und einer neuen Arbeitstherapiewerkhalle. Die Fertigstellung dieser zukunftssichernde Baumaßnahme soll zur Jahreswende 2010/2011 erfolgen. |
Juli 2011
Die neue Aufnahmestation 12 und die neue Arbeitstherapiewerkhalle werden offiziell in Betrieb genommen.
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Informationen über den Maßregelvollzug finden Sie auch in der Informationsbroschüre des LWL, die Sie sich hier anschauen und herunterladen können.