Um die in der Maßregelbehandlung erreichten Therapieerfolge zu sichern und das Risiko erneuter Straftaten zu verringern, finanziert das Land NRW seit 2003 die Forensische Nachsorge. Hierzu wurden landesweit Forensische Nachsorgeambulanzen eingerichtet, die die Entlassenen bis zu mehreren Jahren nachbetreuen.
Gemäß der Auflagen und Weisungen im Entlassungsbeschluss werden die Entlassenen ähnlich wie im Langzeiturlaub in ihrem sozialen Umfeld aufgesucht, auf Suchtmittel überprüft und mithilfe eines speziellen Fragebogens einer Risikobewertung unterzogen.
In der Helferkonferenz setzen sich alle an der Nachsorge beteiligten Personen an einen Tisch. Hierzu zählen folgende Personen:
In der Konferenz wird gemeinsam mit dem Entlassenen ein spezifischer Betreuungsplan aufgestellt, in dem auch das Vorgehen bei einer krisenhaften Entwicklung festgestellt wird.
Sollte es im Rahmen der forensischen Nachsorge zu forensisch relevanten Vorfällen oder einer eskalierenden Suchtmittelentwicklung kommen, besteht die Möglichkeit, den Entlassenen für eine gewisse Zeit wieder auf zu nehmen und ihn nach einer entsprechenden Behandlung erneut an seinen Wohnort zu entlassen.
Ansprechpersonen der Forensischen Nachsorge-Ambulanz unserer Klinik sind:
Frau Patricia Hardeel Tel.: 05474 69 - 1294
Herr Michael Illenseer Tel. 05474 69 - 1287
Herr Sacha Kalinski Tel.: 05474 69 - 1292
Wir sind als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert!
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Informationen über den Maßregelvollzug finden Sie auch in der Informationsbroschüre des LWL, die Sie sich hier anschauen und herunterladen können.