Die Forensische Nachsorge

Um die in der Maßregelbehandlung erreichten Therapieerfolge zu sichern und das Risiko erneuter Straftaten zu verringern, finanziert das Land NRW seit 2003 die Forensische Nachsorge. Hierzu wurden landesweit Forensische Nachsorgeambulanzen eingerichtet, die die Entlassenen bis zu mehreren Jahren nachbetreuen.

Gemäß der Auflagen und Weisungen im Entlassungsbeschluss werden die Entlassenen ähnlich wie im Langzeiturlaub in ihrem sozialen Umfeld aufgesucht, auf Suchtmittel überprüft und mithilfe eines speziellen Fragebogens einer Risikobewertung unterzogen.

Auf dem Bild ist der Tisch zu sehen, an dem eine Helferkonferenz in der Nachsorgeambulanz stattfindet. Der Tisch ist in einem hellen Holzton, während die Stühle einen hellgrau bis weißen Überwurf haben. Besprechungsraum in der Nachsorgeambulanz

In der Helferkonferenz setzen sich alle an der Nachsorge beteiligten Personen an einen Tisch. Hierzu zählen folgende Personen:

  • bisher behandelnde Therapeut/in
  • Sozialarbeiter/in der Klinik
  • Bewährungshelfer/in
  • Ansprechpersonen am Wohnort
  • ggf. Mitarbeiter/in der Einrichtung
  • FNA-Koordinator

In der Konferenz wird gemeinsam mit dem Entlassenen ein spezifischer Betreuungsplan aufgestellt, in dem auch das Vorgehen bei einer krisenhaften Entwicklung festgestellt wird.

Sollte es im Rahmen der forensischen Nachsorge zu forensisch relevanten Vorfällen oder einer eskalierenden Suchtmittelentwicklung kommen, besteht die Möglichkeit, den Entlassenen für eine gewisse Zeit wieder auf zu nehmen und ihn nach einer entsprechenden Behandlung erneut an seinen Wohnort zu entlassen.

Ansprechpersonen der Forensischen Nachsorge-Ambulanz unserer Klinik sind:

Frau Patricia Hardeel      Tel.: 05474 69 - 1294

Herr Michael Illenseer     Tel. 05474 69 - 1287

Herr Sacha Kalinski         Tel.: 05474 69 - 1292

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