Sicherung

auf dem Bild ist der obere Teil eines Sicherheitszaunes mit Stacheldraht zu sehen

Die effektivste Sicherung von Menschen vor Straftaten ist die erfolgreiche Therapie und Reintegration der Straftäter in die Gesellschaft. Nach neuesten Untersuchungen werden nur ca. 18 % der Menschen mit erfolgreich absolvierter Therapie in ihrem Leben noch einmal straffällig.

Auf dem Bild ist eine Schleuse von Haus 07 zu sehen. Sie ist durch hohe Zäune und Stacheldraht gesichert. Schleuse vor Haus 07

Um bei Patienten eine eigenständige Motivation zu nachhaltiger Lebensveränderung zu bewirken, braucht es mindestens ein bis zwei Jahre. Bis zu diesem Zeitpunkt bedarf es einer Vielzahl von Sicherungsmechanismen, um je nach Risikoeinschätzung, Suchtmittelmissbräuche, Gewalt oder gar Entweichungen zu verhindern.

Der tägliche Kontakt der am Therapieprozess beteiligten Fachleute zum Patienten ermöglicht die Wahrnehmung sowohl positiver als auch negativer Entwicklungen des Patienten und begründet die Entscheidung für Lockerungen oder freiheitsentziehende Maßnahmen.

Auf dem Bild ist der Sicherheitszaun eines der Stationshäuser zu sehen. Der Sicherheitszaun um das Haus 04

Die Klinik ist mit einer Vielzahl von Sicherungsmechanismen ausgestattet:

  • Bauliche Anlagen mit Sicherheitszäunen, unüberwindliche Fenster und Türen aus Spezialwerkstoff und Kriseninterventionsräume
  • Technik wie Sicherheitschleusen, Überwachungsmonitore, Durchleuchtungsgeräte, Scanner und Personennotrufgeräte
  • Kontrollmaßnahmen wie Durchsuchungen von Sachen und Personen (Besucher, Patienten, Zimmer) und Urinabgaben

Den Anforderungen der Behandlungsphasen entsprechend hält die Klinik auf ihrem weitläufigen Gelände geschlossen geführte, hoch gesicherte Wohn- und Therapiebereiche sowie halboffen bzw. offen geführte Häuser, Arbeits- und Freizeitbereiche mit abgestuften Sicherungsmechanismen vor.