Personal als Fundament der Sicherheit

Qualifiziertes Personal in ausreichender Zahl ist das Fundament für die erfolgreiche Therapie von psychisch kranken Straftätern - und damit für einen nachhaltigen Schutz der Bevölkerung.

Folgende Berufsgruppen arbeiten in der Wilfried-Rasch-Klinik:

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der Betreuung und Behandlung eines Patienten beteiligt sind, arbeiten in so genannten „multiprofessionellen Teams“ eng zusammen. Dazu gehören sowohl die therapeutischen Berufsgruppen wie Ärzte, Psychologen und Ergotherapeuten als auch Mitarbeiter des Pflegepersonals. In regelmäßigen Besprechungen beurteilen sie gemeinsam den Behandlungsstand und die Risikobewertung des jeweiligen Patienten. Sie planen die weitere Therapie und stimmen die weiterführenden Behandlungs- und Betreuungsaufgaben aufeinander ab.

Sowohl fachlich fundierte Therapie und Pflege als auch vielfältige Sicherungsaspekte bestimmen die Arbeit in der forensischen Klinik. Daher sind kontinuierliche Qualitätskontrollen und ein hoher Qualifizierungsstandard besonders wichtig.

Land NRW trägt Personalkosten

Die Finanzierung der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Leistungen in den forensischen Kliniken erfolgt durch das Land NRW nach einem leistungsorientierten Personalbemessungssystem. Danach passt der LWL als Klinikträger den Personalschlüssel, also das zahlenmäßige Verhältnis Mitarbeiter/Patienten, dem tatsächlichen Bedarf der einzelnen Klinik individuell an. Wenn sich zum Beispiel durch eine gesteigerte Behandlungs- und Betreuungsintensität ein erhöhter Personalbedarf ergibt, könnte dieser Bedarf innerhalb eines festgelegten Rahmens individuell und flexibel umgesetzt werden.

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