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Maßregelvollzug beim LWL

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat ein Netzwerk von spezialisierten Fachkliniken für den Maßregelvollzug, so genannten forensischen Kliniken. Zurzeit gibt es sechs Standorte mit unterschiedlichen Behandlungsschwerpunkten: Das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt, die LWL-Klinik für Forensische Psychiatrie Dortmund (Wilfried-Rasch-Klinik), die LWL-Maßregelvollzugsklinik Herne und die Übergangseinrichtung LWL-Maßregelvollzugsklinik Rheine behandeln psychisch kranke Patienten.
In der LWL-Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem und im LWL-Therapiezentrum für Forensische Psychiatrie Marsberg werden suchtkranke Patienten untergebracht.

Alle forensischen Kliniken des LWL sind mit besonderen baulichen und elektronischen Sicherheitsvorkehrungen ausgerüstet. Ihre räumliche und personelle Ausstattung folgt den Anforderungen einer sachgerechten Therapie. Gut ausgebildetes Fachpersonal sichert eine qualifizierte Behandlung und Betreuung.
In den LWL-Maßregelvollzugskliniken in Westfalen-Lippe sind derzeit rund 1000 psychisch kranke und suchtkranke Straftäter in forensischer Behandlung. Zudem werden etwa 200 weitgehend austherapierte forensische Patienten in den elf allgemeinpsychiatrischen LWL-Kliniken behandelt, zum Beispiel zur Vorbereitung der nachsorgenden Betreuung.
In den kommenden Jahren werden in Westfalen-Lippe drei weitere forensische Klinken in Hörstel, Lünen und Haltern gebaut, für die der LWL die Trägerschaft übernehmen wird.