LWL-Geschichten in Westfalen

Museumsführerin: 17 Museen und ein westfalenweites Kulturnetz.

Die 17 Museen des LWL bilden mit fünf weiteren Kulturdiensten und wissenschaftlichen Kommissionen ein westfalenweites Kulturnetz. Museumspädagogische Begleitprogramme vermitteln spannende Erkenntnisse und Erfahrungen. Aktuelle Infos zu Themenschwerpunkten und wechselnden Programmen, Führungen, Spielangeboten und Materialien sind auf den Seiten der jeweiligen Museen zu finden.

Sündenfallgruppe: Skulptur von Johann Brabender.

Der westfälische Bildhauer Johann Brabender schuf Mitte des 16. Jahrhunderts eine lebensgroße Skulptur als Teil der „Sündenfall-Gruppe“, die am Paradiesportal des münsterschen Doms angebracht war. Heute stellt sie – direkt gegenüber – das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster aus.

Jugendliche mit Kind: Deren Betreuung ist eine Aufgabe des LWL.

In der LWL-Einrichtung für Mütter, Väter und ihre Kinder in Ibbenbüren werden vor allem jugendliche Mütter, die nicht allein für ihr Neugeborenes sorgen können, betreut. Die Einrichtung gehört zum LWL-Landesjugendamt, das darüber hinaus Jugendämter und freie Träger der Jugendhilfe berät. Hier die Geschichte von Salome, die das örtliche Jugendamt drei Wochen vor der Geburt zum LWL vermittelte.

LWL-Landeshaus, Münster: Sitz des LWL.

Im LWL-Landeshaus in Münster befindet sich der Sitz des LWL. Hier tagt auch das Parlament mit 101 Mitgliedern aus den Kommunen, das den Verband kontrolliert.

Dinosaurier: Nachbildung vor dem LWL-Museum für Naturkunde in Münster.

Der Dinosaurier begrüßt die Gäste vor dem LWL-Museum für Naturkunde in Münster, das neben spannenden Sonderausstellungen einzigartige Objekte wie den weltweit größten Ammoniten und lebensechte Rekonstruktionen von Dinosauriern zeigt. Das klimatisierte Zeiss-Planetarium im Museum nimmt Interessierte mit auf die Reise ins Universum.

Speichergebäude im LWL-Freilichtmuseum Detmold.

Das LWL-Freilichtmuseum Detmold zeigt, wie die Menschen in den vergangenen 500 Jahren gewohnt, gelebt und gearbeitet haben. Die mehr als 100 originalgetreu wiedererrichteten Gebäude im größten Freilichtmuseum Deutschlands sind – wie der abgebildete Speicher vom Gräftenhof – mit Backstuben, Ställen und Lagerräumen oder als Wohnhäuser eingerichtet.

Rollstuhlfahrer mit Betreuerin: unterstützt vom LWL im Alltag.

Nach einer Messerattacke wurde Michael zum Pflegefall. Der LWL unterstützt als großer Hilfezahler Opfer von Gewalttaten und Menschen mit Behinderungen dabei, ein einigermaßen normales Leben zu führen. Hier die Geschichte, wie Helmut und Hanna Grimm ihren Sohn dank des Opferentschädigungsgesetzes, der Hilfe des LWL und vor allem mit viel Liebe und Fürsorge zuhause versorgen können.

LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt.

Der LWL übernimmt für das Land Nordrhein-Westfalen die Behandlung und Sicherung psychisch kranker und suchtkranker Straftäterinnen und Straftäter. Eine verantwortungsvolle Aufgabe innerhalb des Maßregelvollzugs, die in sechs forensischen Kliniken, z. B. im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt, erledigt wird.

Wohngemeinschaft: Mehr Lebensqualität im Ambulant Betreuten Wohnen.

Menschen mit Behinderungen leben immer weniger im Heim. Stattdessen ziehen sie wie die drei psychisch behinderten Männer dank des LWL in die eigenen vier Wände. Das Ambulant Betreute Wohnen führt zu mehr Lebensqualität für die Betroffenen und reduziert die Kosten der Eingliederungshilfe. Hier die Geschichte der Wohngemeinschaft in Neubeckum.

Mädchen mit Lehrerin: Frühförderung in den LWL-Förderschulen.

Schon vor dem Kindergartenalter greift die Frühförderung der LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation in Olpe – eine von 35 LWL-Schulen – für das Mädchen mit einer Hörbehinderung, das mit seiner Lehrerein auch über Gebärden spricht. Ziel der Förderung ist der Besuch der allgemeinen Schule. Hier die Geschichte, wie Nele Mosler ihr Klassenziel Einschulung erreicht hat.

Zeche Zollern, Dortmund: Facetten des Ruhrbergbaus im LWL-Industriemuseum.

Fassaden, Maschinen, Flöze, Fördertürme: Die vielen eindrucksvollen Facetten des Ruhrbergbaus bewahrt das LWL-Industriemuseum wie in der Dortmunder Zeche Zollern für die Nachwelt.

Wäscherin: Mit Behinderung einen Arbeitsplatz finden.

Mit Hilfe des LWL finden immer mehr Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Wirtschaftsdienste Hellersen, eine Großwäscherei aus Lüdenscheid, sind ein Musterbeispiel für Integrationsarbeit. Hier die Geschichte der Wäscherin Tatjana Clusmann, der der Sprung von der Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt gelang.

Therapiestunde: „fit für 100“ – ein Angebot im LWL-Pflegezentrum Dortmund.

Beim Programm „fit für 100“ schlagen die Herzen der Seniorinnen und Senioren im LWL-Pflegezentrum Dortmund höher. Die Einrichtung gehört zum LWL-PsychiatrieVerbund Westfalen. Das Programm, das auch bereits in anderen LWL-Einrichtungen angelaufen ist, kommt so gut an, dass es auch Auswärtige nutzen. Hier ein Bericht zum Programm. Nähere Infos gibt es beim LWL-Präventionszentrum Dortmund.