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Westfalen geographisch

Das Weserbergland

Auf das Weserbergland entfällt ein Viertel (24,6%) der Gesamtfläche Westfalens. Die Jahresmitteltemperatur stimmt mit der in der Westfälischen Bucht weitgehend überein, die Monatsmittel im Weserbergland differieren jedoch im Winter (Dezember-Februar) deutlich zwischen den westlichen Bergketten und dem südlichen Oberland (-1° bis -2°C) einerseits sowie den wärmeren Becken und Tallagen an der Werre, Else und Weser andererseits. Die Jahresnieder- schläge weisen in den Bergketten Mengen um 1000 mm (Teutoburger Wald) bis über 1200 mm (Eggegebirge) auf, während sie östlich der Bergzüge (im Lee) auf 850 – 800 mm absinken (vgl. Station Herford in Tab. 1).

Der Anteil des Acker- und Grünlandes an der Flächennutzung entspricht im Weserbergland mit 57% knapp dem der Westfälischen Bucht, allerdings zeigt das Acker-Grünland-Verhältnis von 3,5:1 für das Bergland eine weit höhere ackerbauliche Bodennutzung an. In den Waldgebieten (Anteil 21,5%) herrscht unter den Baumarten die Buche vor (43%). Die Bodengüte beziffert sich auf 33 – 64, mit Ausnahme der Ravensberger und der Warburger Börde, wo Ertragsmesszahlen über 64 erreicht werden. Im Weserbergland wohnt ein Fünftel (1,64 Mio.) der Gesamtbevölkerung Westfalens, die Einwohnerdichte liegt bei 316 Einw./km² und damit unter dem westfälischen Mittel (-80 E/km²).

Quelle: Prof. Dr. Klaus Temlitz, Geschäftsführer der Geographischen Kommission für Westfalen 
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