'Made in Bocholt' einst und jetzt: LWL-Textilmuseum bietet Besichtigung bei der Grenzlandfärberei Geuting anBocholt (lwl). Eine Zeitreise in die Textilproduktion heute und früher ermöglicht ein Besichtigungsprogramm, dass das Textilmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Dienstag, den 7. Oktober, anbietet. Unter dem Motto 'Made in Bocholt" stehen an diesem Tag ein Besuch der Grenzlandfärberei Geuting und eine Führung im Westfälischen Industriemuseum auf dem Programm. Um die modernen Produktionsverfahren nachvollziehen zu können, beginnt Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp das Besichtigungsprogramm um 10.30 Uhr mit einer Führung durch das LWL-Textilmuseum. Nach einer kurzen Mittagspause fahren die Teilnehmer gegen 12.45 Uhr mit dem Privat-Pkw zum Betrieb Grenzlandfärberei Geuting am Mussumer Kirchweg in Bocholt. Firmeninhaber Frank Geuting begleitet die Gruppe etwa eine Stunde lang durch die Betriebsbereiche Waschen, Bleichen, Färben, Appretieren, Imprägnieren sowie Spezialausrüstungen gegen Nässe, Hitze und Feuer. Unter hohen Ökologiestandards werden in der Grenzlandfärberei Baumwoll- und Zellwollgewebe in den Breiten von 80 Zentimeter bis 3,20 Meter ausgerüstet, das heißt sie erhalten den vom Kunden gewünschten Farbton, die vorgesehene Oberfläche (rau oder glatt) oder auch eine Imprägnierung. Innovative Produkte und hohe Qualitätsstandards sind Kennzeichen der Produktion, die die Besucher während der Betriebsbesichtigung live erleben.
Treffpunkt für die Exkursion ist um 10.30 Uhr das LWL-Textilmuseum, Uhlandstraße 50.
Die Kosten für Museumseintritt und Führung betragen 5 € pro Person. Anmeldungen nimmt das Textilmuseum in Bocholt unter Tel. 02871 21611-0 entgegen.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen in der Region. Mit seinen 40 Schulen, 17 Krankenhäusern, 17 Museen und als einer der größten Sozialhilfezahler Deutschlands erfüllt der LWL Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvoller-weise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, der durch ein Parlament mit 135 Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert wird.
Pressekontakt:Markus Fischer, Tel: 0251 591-235 und Dr. Hermann Josef Stenkamp, Tel: 02871 21611-11
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