Zweite Aktion im Westfälischen Römermuseum HalternHaltern (lwl). Wegen des großen Erfolgs gibt es im Westfälischen Römermuseum Haltern auch am kommenden Sonntag (10. November) die museumspädagogische Aktion in der Sonderausstellung "Fundorte - Haltern nach den Römern, vor der Stadt".
Ausgräber Norbert Reuther und Museumspädagogin Alessandra Schmelzer erwecken die ausgestellten Alltagsgegenstände zu neuem Leben und zeigen, wie man Pfeil und Bogen baute und mit einfachen Handspindeln Schafwolle zu Garn verspann.
In einem ganz anderen Licht erscheinen Spindeln, Webgewichte und Pfeilspitzen, wenn man selbst gesehen hat, wie kompliziert es ist, das richtige Holz auszuwählen und so zu bearbeiten, dass man schließlich "den Bogen raus hat". Das Spinnen mit der Handspindel erscheint dagegen einfach. Ob's tatsächlich so ist, können die Besucher im Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag selbst ausprobieren.
Sonntag, 10.11.02, 11 bis 18 Uhr
Die Sonderausstellung "Fundorte - Haltern nach den Römern, vor der Stadt" läuft noch bis zum 17.11.02
Preise: Erwachsene 2,60 Euro, Schüler von 6 bis 17 Jahren und Ermäßigungsberechtigte 1,10 Euro, Familien-tageskarte 5,20 Euro
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen in der Region. Mit seinen 40 Schulen, 17 Krankenhäusern, 17 Museen und als einer der größten Sozialhilfezahler Deutschlands erfüllt der LWL Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, der durch ein Parlament mit 135 Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert wird.
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