Die Werksbahn hat immer Vorfahrt
Dia-Vortrag zur Geschichte der Werkseisenbahn der HenrichshütteHattingen (lwl). Die Werkseisenbahn war eine bedeutende Lebensader für die Henrichshütte. Über die Schiene versorgte sie die Hochöfen mit Koks, Erz und Kalk, transportierte flüssiges Roheisen ins Stahlwerk, schaffte glühende Blöcke und Brammen ins Walz- und Hammerwerk. Die Geschichte dieser Werkseisenbahn steht am
Freitag, 25.Oktober 2002, ab 20 Uhr im Mittelpunkt des Dia-Vortrages im Hattinger Hochofenmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Anja Kuhn und Norbert Tempel vom Westfälischen Industriemuseum (LWL) verfolgen zusammen mit Dieter Ehrenhauser die Entwicklung von der ersten Pferdeeisenbahn 1854 zur funkferngesteuerten Diesellok 1979. Sie zeigen, wie in 125 Jahren aus dem einfachen Pferdeknecht ein qualifizierter Lokrangierführer wurde, wie nah die Lebensader Werksbahn in den 1950er vor dem Kollaps stand und wie die anschließende Rationalisierung im Werksbahnbetrieb entscheidend die Arbeitsbedingungen erleichterte, die Unfallgefahr verringerte und den reibunsglosen Materialfluss garantierte .
Der Vortrag am Freitag, 25. Oktober 2002, findet um 20 Uhr im Foyer des Westfälischen Industriemuseums Henrichshütte statt und ist kostenlos. Im Vorfeld, um 19 Uhr, bietet das Hattinger Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Fackelführung über das Museumsgelände an (Eintritt: 3,50 Euro, Kinder ab sechs Jahren zwei Euro).
Pressekontakt:Anja Kuhn, Tel: 0231 6961-193 und Markus Fischer, Tel: 0251 591-235
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