Mit Tante Erna als Vorbild zur Goldmedaille

LWL versorgt Menschen mit Behinderung mit Hilfsmitteln – auch für den Sport

„Ich habe mir als Vorbild immer meine Tante Erna genommen. Sie und ihr Mann sind beide blind, haben zwei Kinder bekommen und alle Probleme durchgestanden“, sagt Siegmund Mainka. Der 43-Jährige – beide Beine amputiert – lehnt sich in seinem Rollstuhl zurück und verschränkt seine kräftigen Oberarme vor der breiten Brust. „Ich habe mir damals gesagt, es muss einfach weitergehen und mir gar nicht so viele Gedanken gemacht, was mein Unfall nun eigentlich bedeutet.“

Damit es für Mainka weitergeht, bekommt er Hilfe vom Versorgungsamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Wie diese Unterstützung aussieht und was Siegfried Mainka damit zum Beispiel beim Sport leisten kann, zeigt dieser Film.