Bionik-Ausstellung in Münster

Patente der Natur

Was haben ein Oberschenkelknochen und der Eiffelturm gemeinsam? Wie beeinflusst der Kofferfisch den Automobilbau und wie tragen Ameisen zum effizienten Transport von Gütern und Haie zu olympischen Rekorden bei?
Der LWL beantwortet vom 1. Juli 2011 bis zum 17. Juni 2012 diese und weitere Fragen in der neuen Sonderausstellung "Bionik - Patente der Natur". Auf mehr als 1.200 Quadratmetern wird das vielfältige und zukunftsträchtige Forschungsgebiet der Bionik im LWL-Museum für Naturkunde in Münster präsentiert.

Auf diesen Seiten werden in den kommenden Wochen bewegte Bilder zur Ausstellung zu sehen sein.


Der Ausstellungsfilm

Patente der Natur

Bionik Trailer

Patente der Natur


Bionik - Patente der Natur

DARWIN-Trailer

Ein Teilgebiet der Bionik ist die Evolutionsbionik. Hier macht man sich die Evolutionsstrategie zunutze, um technische Lösungen zu optimieren. In der Ausstellung wird unter anderem im Ausstellungs-Kino ein animierter Film gezeigt, der dieses Thema äußerst anschaulich erklärt. Der Film wurde exklusiv für diese Ausstellung im Auftrag des LWL-Museums für Naturkunde und in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Hauses durch den Mediendesigner Michael Tewiele erstellt.


Zeitraffer-Film

Aufbau des Airbus-Flügels

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster stellt vor seinem Eingang seit dem 27. Mai einen Airbus-Flügel als größtes Exponat der neuen Sonderausstellung "Bionik“ aus. Die Zeitrafferaufnahme zeigt, wie der Flügel aufgebaut wurde. Die 17 Meter lange und vier Meter breite Flugzeugtragfläche einer A320 wurde von Airbus Bremen zur Verfügung gestellt.

Der Transport des A320-Flügels fand in der Nacht statt. Gestartet war der Schwertransport auf dem Airbus-Gelände in Bremen. Der Flügel wurde mittels zweier Krane und vieler helfender Hände und technischer Hilfsmittel auf dem Museumsvorplatz, dreieinhalb Meter über dem Boden schräg vor dem Museum platziert.

Bei der Konstruktion von Flugzeugen hat sich der Mensch von der Natur inspirieren lassen. Die gewölbte Form der Flügel weist spezielle Strömungseigenschaften auf, welche den nötigen Auftrieb verleihen. Das „Wingtip“ an den Enden der Tragfläche wurde in Anlehnung an die verlängerten Handschwingen großer Vögel – lange fingerartige Federn – konstruiert.  Sie verringern beim Vogel wie beim Flugzeug die Bildung von Luftwirbeln, welche das Flugzeug bremsen und deshalb zu erhöhtem Treibstoffverbrauch führen. Weitere Elemente wie Vorflügel, Spoiler und Landeklappen finden ihre Gegenstücke in den Gefiederpartien der Vögel.

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