Europaweites Projekt der LWL-Koordinationsstelle Sucht

FreD: Kurzintervention statt Kriminalisierung

Video-Material im Vorschaumodus

Die „Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten“, kurz FreD, ist ein Warnschuss mit Wirkung – in eindringlichen, acht bis zehnstündigen Gesprächs- und Informationsangeboten klärt FreD die Frischertappten über die Risiken von legalen wie illegalen Suchtmitteln auf, anstatt sie gleich zu kriminalisieren.

Aus der Taufe gehoben haben das FreD-Konzept vor gut zehn Jahren die Suchtexperten/-innen des LWL. Und es immer besser laufen gelehrt: In Deutschland arbeiten inzwischen 150 Suchtberatungs- und -hilfeeinrichtungen mit FreD-Angeboten, allein in Westfalen sind es aktuell 21; mit Unterstützung der EU wurde FreD seit 2007 in 17 europäische Länder exportiert; mit beachtlichen Ergebnissen, wie die wissenschaftliche Begleitung der Kontakte zu rund 1.300 Jugendlichen zwischen Lettland und Luxemburg, Island und Rumänien belegt.

Über zwei Fallgeschichten, die Erfolgsgeschichte des FreD-Exportschlagers und die internationale Erfahrungsbilanz beim FreD-Kongress in Münster erzählt der neue Kurzfilm des LWL.