Albrecht Gehring (Bildmitte) war 1961 der Vorsitzende der dritten Landschaftsversammlung. Foto: LWL-Medienzentrum/Klose

Die Landschaftsversammlung – Damals und heute

Der LWL vor 50 Jahren: 1961 bildet sich das dritte "Westfalenparlament"

Westfalen-Lippe (lwl). Vor 50 Jahren, am 9. Mai 1961, vermeldet der Pressedienst des LWL den Abschluss der Wahlen zur dritten Landschaftsversammlung. Das sogenannte Westfalenparlament stellt neben dem Direktor des LWL und dem Landschaftsausschuss das dritte gesetzliche Organ des LWL dar und lenkt durch seine Entscheidungen die Geschicke der Verwaltung.

1961 sendeten die Kreise und kreisfreien Städte entsprechend der Ergebnisse der Kommunalwahlen in Westfalen insgesamt 113 Abgeordnete in die Landschaftsversammlung, darunter drei weibliche Mitglieder.
Dabei entfielen auf CDU und SPD jeweils 51 Sitze, auf die FDP 11 Sitze.

Aktuell läuft die 13. Wahlperiode der Landschaftsversammlung. Fünf Fraktionen sind vertreten: Neben CDU, SPD und FDP befinden sich Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Parlament. Die 101 Abgeordneten aus den neun Kreisen und 18 kreisfreien Städten in Westfalen sind überwiegend im öffentlichen Dienst beschäftigt. Deutlich verändert hat sich der Anteil weiblicher Parlamentarier im Laufe der Jahre. Mittlerweile sind nahezu ein Drittel der Mandate mit Frauen besetzt.


Quelle: LWL-Archiv, Bestand 115/182
LWL-Handbuch 20/10