Dr. Katrin Bauer (M.) übergab den Posten als Sprecherin der LWL-Volontäre an Nina Heinrich (r.), die jetzt mit Jana Golombek (l.) den Arbeitskreis vertritt. Foto: LWL/Gomoluch

Hochmotiviert und vernetzt

Nina Heinrich und Jana Golombek vertreten den Arbeitskreis Volontariat beim LWL

Münster (lwl). Sie sind hochmotiviert, gut ausgebildet und stehen am Beginn ihres Berufslebens: Die 40 wissenschaftlichen Volontärinnen und Volontäre innerhalb der LWL-Kultur. Vernetzt sind sie im Arbeitskreis Volontariat, der von Jana Golombek vom LWL-Industriemuseum Zeche Hannover und ab sofort auch von Nina Heinrich, wissenschaftlicher Volontärin am LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, vertreten wird. Dr. Katrin Bauer, die zwei Jahre lang Sprecherin der „LWL-Volos“ war, hat ihr Volontariat bei der Volkskundlichen Kommission beendet und verlässt den Arbeitskreis.

Beim LWL werden die über 40 Volontäre und Volontärinnen jeweils für zwei Jahre an den Museen, in den Kommissionen und in den Dienststellen der Kulturabteilung ausgebildet. „Der Arbeitskreis Volontariat wurde ins Leben gerufen, um ein Sprachrohr innerhalb des LWL zu bilden und die soziale Vernetzung sowie den Austausch untereinander zu stärken“, so Katrin Bauer.

In den vier Jahren, in denen der Arbeitskreis bisher aktiv war, lassen sich laut Jana Golombek vor allem zwei Erfolge verzeichnen. „Einer der größten Schritte war die Entwicklung des Rahmenausbildungsplans, von dem ich bereits profitieren konnte“, sagt Golombek. Der Rahmenausbildungsplan entstand in enger Zusammenarbeit mit der LWL-Kulturabteilung. Er legt fest, welche Ausbildungsbereiche jeder Volontär und jede Volontärin durchlaufen sollte. Ein weiteres wichtiges Ergebnis aus dem Zusammenschluss sei die jährlich stattfindende LWL-Volontärstagung, die komplett in Eigenregie organisiert und durchgeführt wird.

Aber nicht nur beim LWL haben sich die „Volos“ vernetzt. Sie sind auch bei der jährlichen Bundesvolontärstagung des deutschen Museumsbundes vertreten. Nina Heinrich will nun auch die Zusammenarbeit mit der noch im Aufbau befindlichen NRW-weiten Organisation der wissenschaftlichen Volontärinnen und Volontäre weiterentwickeln.

„Und natürlich möchte ich alle Volontärinnen und Volontäre im LWL auffordern, den Anschluss zum Arbeitskreis zu suchen“, sagt Heinrich. „Wir nehmen jeden Vorschlag und jede Idee gerne auf! Denn nur durch Austausch und Vernetzung lässt sich die Position der Volontärinnen und Volontäre stärken. "