Freuen sich über das Zertifikat (v.l.): der Bereichsarzt Dr. Moritz Noack, der Kaufmännische Direktor Peter Eltrop, die Pflegedirektorin Sibylle Strümpfler, der Qualitätsbeauftragte Bodo Röers und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann. Foto: LWL/Michels

Bestnoten für Suchtbehandlung

Gütesiegel für Rehabilitationseinrichtung der LWL-Universitätsklinik Hamm

Hamm (lwl). Bestnoten verteilte die Zertifizierungsstelle im
Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen Cert iQ GmbH an die Suchtabteilung der LWL-Universitätsklinik Hamm. Die Station zur Rehabilitation Jugendlicher und junger Erwachsener hat sämtliche vorgegebenen Qualitätsstandards erfüllt und besonders durch den stark motivierenden Umgang mit Patienten überzeugt.

„Wir freuen uns sehr über das Gütesiegel“, sagt Peter Eltrop, Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik in Hamm. Der Zertifizierung sei ein Kraftakt vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorausgegangen. Doch der Aufwand habe sich gelohnt. „Das Zertifikat zeigt, dass unsere Beratungs- und Betreuungsqualität sehr hoch ist“, so Eltrop, der sich bei allen Beteiligten und besonders bei den Qualitätsbeauftragten Christine Gerber und Bodo Röers bedankte.

Unter dem Titel "drugout" hat die Rehabilitationsstation zur Suchtbehandlung ein mehrstufiges Behandlungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene mit Suchtstörungen entwickelt. Dabei geht es um die Entwicklung von Alternativen zum bisherigen Lebensstil und um Wege zu einer Lösung der bestehenden Probleme. Ziel der Behandlung ist zu verstehen, wie man das eigene Leben ohne Drogen gestalten und dabei zufriedener sein kann.

Die Rehabilitationsstation zur Suchtbehandlung besteht bereits seit 1971. In Nordrhein-Westfalen gibt es nur zwei Einrichtungen dieser Art. Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet kommen zur Behandlung nach Hamm. Durchschnittlich acht Monate bleiben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 23 Jahren in der Klinik. 20 Behandlungsplätze stehen zur Verfügung. Rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Pflege- und Erziehungsdienst, dem Sozialdienst sowie Psychotherapeuten, Ärzte und Fachtherapeuten gehören zur Abteilung.
 

Mehr Informationen zum Behandlungsprogramm: www.drug-out.de