Gewinner mit dem LWL-Schulausschussvorsitzenden Karl-Heinz Dingerdissen,LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (v.l.)und LWL-Schuldezernent Hans Meyer (7.v.l.): die Klasse 6 b der Hedwig-Dransfeld-Schule Werl, LWL-Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung, mit ihren Mitstreitern von der Verbundschule Möhnesee. Rechts: Das Kunstwerk die Wasserschule. Fotos: LWL/Emmerich und Rösler

„Wasserschule“ gewinnt Kreativwettbewerb

Wie sich Schülerinnen und Schüler der LWL-Förderschulen Inklusion vorstellen

Westfalen-Lippe (lwl). Die Wandcollage „Wasserschule“ errang den ersten Preis beim Kreativwettbewerb „Alles inklusive“ – Ideen, Wünsche, Visionen für vielfältige Lebenswelten, der vom LWL-Schuldezernat ausgelobt wurde. Die Schöpfer dieses Kunstwerks sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 b der Hedwig-Dransfeld-Schule Werl, LWL-Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung, mit ihren Kooperationspartnern von der Verbundschule Möhnesee.

LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch gratulierte den jungen Künstlern mit und ohne Handicap am Montag (21.5.) mit dem Siegerscheck über 3.000 Euro. „Ich bin beeindruckt von der Kreativität. Die Kunstwerke sind so vielfältig wie ihre Schöpfer selbst.“, sagte der LWL-Direktor in seiner Ansprache.

An dem Wettbewerb beteiligten sich Schülerinnen und Schüler mit körperlichen Behinderungen oder Sinnesschädigungen aus zwölf Förderschulklassen des LWL, zum Teil gemeinsam mit Kooperationsklassen aus Regelschulen. Das Ziel: in gemeinsamen Werken ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen zu praktizieren als eine kreative Spielart von Inklusion.

Eine fachkundige Jury - bestehend aus einer Meisterschülerin der Kunstakademie Münster, einem Redakteur des WDR und dem Geschäftsführer des Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW e.V. – entschied über die Preise.
 

Die Zweitplazierten: die Klasse 8 B der Hasselbrink-Schule Bochum, LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache, und ihre Kooperationspartner von der Hugo-Schultz-Realschule. Rechts: Ausschnitt aus ihrem Kunstwerk mit dem Titel „Leben in regenbunter Welt“.Fotos: LWL/Emmerich und Rösler

Den zweiten Preis (1.500 Euro) vergab sie an Modellhäuser à la Hundertwasser, angefertigt unter dem Titel „Leben in regenbunter Welt“ von der Klasse 8 B der Hasselbrink-Schule Bochum, LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache, in Zusammenarbeit mit der Hugo-Schultz-Realschule.

Die Drittplazierten mit LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, dem LWL-Schulausschussvorsitzenden Karl-Heinz Dingerdissen und LWL-Schuldezernent Hans Meyer (hintere Reihe v.l.): die 2B-Klässler der Bochumer Schule am Haus Langendreer, LWL-Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung. Rechts: Masken aus dem Musicalprojekt „Gemeinsam macht Schule Spaß“. Fotos: LWL/Emmerich und Rösler

Als jüngste Teilnehmer belegten die 2B-Klässler der Bochumer Schule am Haus Langendreer, LWL-Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung, den mit 750 Euro dotierten dritten Platz. Sie hatten Musical- und Filmmaterial unter dem Thema „Gemeinsam macht Schule Spaß“ eingereicht.

Auch die Nicht-Platzierten aus weiteren Schulen in Soest, Gelsenkirchen, Herten, Bochum und Münster konnten sich über Sonderpreise zwischen 100 und 250 Euro freuen.