Wer Gutes unternimmt, muss auch auf die Sicherheit achten: Das Team „Betreutes Wohnen“ des LWL-Wohnverbunds Lippstadt sammelte beim Fahrtraining neue Erfahrungen. Foto:LWL

Sicher unterwegs zum Wohl der Klienten

Team des LWL-Wohnverbunds Lippstadt absolviert Fahrsicherheitstraining

Lippstadt/Rüthen (lwl). Bis zu 15.000 Kilometer im Jahr sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams „Betreutes Wohnen“ im LWL-Wohnverbund Lippstadt unterwegs. Sie besuchen ihre Klientinnen und Klienten in unterschiedlichen Lebenslagen, begleiten sie bei Einkäufen, Arztbesuchen und Behördengängen – kurzum: bei allen Fahrten, die diese nicht allein bewältigen können. Damit sie auf der Straße möglichst sicher unterwegs sind, haben die Mitglieder des Teams jetzt in Rüthen ein Fahrsicherheitstraining absolviert.

Mit zehn Dienstwagen machte sich das 15-köpfige Team auf den Weg zum Übungsplatz des ADAC an der „Spitzen Warte“. Dort gaben die Übungsleiter Peter Lohkemper und Peter Knülle den Beschäftigten des LWL Informationen an die Hand, die im Ernstfall lebenswichtig sein können. Zum Beispiel, wie man den Fahrersitz einstellen muss, damit der Sicherheitsgurt richtig anliegt. Aber auch, wie sehr sich Reaktions- und Bremswege bei höherer Geschwindigkeit verlängern. Neben der Vermittlung theoretischen Wissens gehörte ein umfangreicher Praxisteil zum Training. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten etwa, wie sie – auch bei regennasser Fahrbahn – richtig bremsen und ihr Fahrzeug unter Kontrolle halten.

„So ein Sicherheitstraining sollte jeder Autofahrer alle zwei bis drei Jahre machen. Auch ‚alte Hasen’ am Steuer können neue Erfahrungen gewinnen“, empfiehlt Teamleiterin Renate Hille. „Jeder von uns hat viel dazu gelernt, so dass wir unseren Klientinnen und Klienten neben guter pädagogischer Arbeit nun auch mehr Sicherheit bieten können.“