• Abb. 1: Bewegtbildkommunikation - Vorspann

  • Abb. 2: Bewegtbildkommunikation - Absenderhinweis (oben links)

  • Abb. 3: Bewegtbildkommunikation - Inserts

  • Abb. 4: Bewegtbildkommunikation - Abspann (Musteraufbau)

  • Abb. 5: Bewegtbildkommunikation - Abspann (Musteraufbau)

  • Abb. 6: Bewegtbildkommunikation - Abspann (Musteraufbau)

  • Abb. 7: Bewegtbildkommunikation - Formatierung und Farben der Insert

Bewegtbild-Kommunikation


Regelung:

Sämtliche Bewegtbilder (Videos) sind mit der LWL-Presse-  und Öffentlichkeitsarbeit vor einer Veröffentlichung im Internet abzustimmen. Von der Abnahmepflicht ausgenommen sind die auf Bildung und Vertrieb ausgerichteten Produktionen oder die als Begleitmedien zu LWL-Ausstellungen produzierten Bewegtbilder des LWL-Medienzentrums für Westfalen. Alle Bewegtbilder (Videos) müssen mit einen Vor- und einem Nachspann sowie einem Absenderhinweis während des Films versehen werden.

  • Vorspann
    Jedem Bewegtbildbeitrag (Video) ist das LWL-Logo in Form eines wenige Sekunden langen Clips voranzustellen.
  • Abspann
    Jeder Bewegtbildbeitrag (Video) ist mit dem ©-Zeichen, sowie dem LWL als Absender und der allgemeinen E-Mail-Adresse des LWL in einem wenige Sekunden langen Clip abzuschließen.
  • Absenderhinweis während des Films
    Das Kürzel LWL (Logo ohne Claim) muss für die Dauer des Bewegtbildbeitrags (Videos) oben links eingeblendet sein, um Orientierung und Hinweise auf den für den Beitrag verantwortlichen LWL zu bieten. Hiervon ausgenommen sind die auf Bildung und Vertrieb ausgerichteten Produktionen oder die als Begleitmedien zu LWL-Ausstellungen produzierten Bewegtbilder des LWL-Medienzentrums für Westfalen. 
  • Inserts
    Inserts zu Personen und deren Funktionen (Angaben zur Funktion, nur wenn sie von Bedeutung sind) müssen dem oben dargestellten Muster entsprechen, bei dem der Name sowie die Funktion linksbündig in weißer Schrift auf einem blauen Balken steht, der in der Senkrechten von dem sRGB-Wert #0070be (oben) zu #003f76 (unten) verläuft und von links nach rechts von 90% auf 0% Deckkraft abnimmt.
    Der Name wird durch das für den LWL charakteristische rote Quadrat (auf Versalhöhe) angeführt und in der Hausschrift Frutiger 65 bold gesetzt, die zweite Zeile im Schriftschnitt 45 light. Sollte die Schrift Frutiger nicht vorhanden sein, so ist alternativ die Schrift Verdana bold für den Namen und für die zweite Zeile Verdana regular zu verwenden.


Download:

Vorspann, Abspann, Absenderhinweis, Inserts

Hinweis zum Umgang mit Bewegtbildern

Im Vordergrund steht – wie bei Pressemitteilungen – die Information der Bürgerinnen und Bürger. Da sämtliche Info-Videos des LWL und seiner Einrichtungen auch in einem gemeinsamen LWL-Video-Portal aufgenommen werden, ist der einheitliche, informative Charakter der Videos wichtig.
Link zum Videoportal: http://www.lwl.org/LWL/Der_LWL/PR/tv_audioservice/

Die LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit pflegt das LWL-Video-Portal und achtet auf die Einhaltung journalistischer Standards sowie des optischen Erscheinungsbilds.

Die LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit berät bei der Auswahl von Video-Produktionsfirmen, von denen mehrere durch Rahmenverträge an den LWL gebunden sind.

Die Abstimmung der Inhalte eines Videos mit der LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit soll schon, um spätere Kosten zu vermeiden, mit der schriftlichen Fassung des Drehbuchs/Treatments vor dem Dreh erfolgen. Eine weitere Abstimmung vor Veröffentlichung im Internet ist erforderlich.

Neben den Info-Videos sind auch Werbefilme (zum Beispiel Trailer zu Ausstellungen) möglich, sollen jedoch die Ausnahme sein. Während Info-Videos eher nüchternen, informierenden und nachrichtlichen Charakter haben, wie man ihn beispielsweise von Nachrichtensendungen kennt, haben Werbefilme einen auffordernden oder wertenden Charakter (Seien Sie dabei!“, „ ... die imposanteste Ausstellung Deutschlands“, „ ... bestmögliche Beratung in psychiatrischen Fragen“, „ ... optimale Betreuung für Schüler“).

Bei der Produktion berät die LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Hinweise zur Barrierefreiheit

Die Präsentation von Filmen/Videos im Internet ist wie alle Internetinhalte für alle Menschen zugänglich zu gestalten. Die gesetzliche Grundlage für diese Forderung ist die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV), die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Bedingung 1.4, Priorität 1):

„Für jede zeitgesteuerte Multimedia-Präsentation (insbesondere Film oder Animation) sind äquivalente Alternativen (zum Beispiel Untertitel oder Audiobeschreibungen der Videospur) mit der Präsentation zu synchronisieren.“

Um diese Bedingungen zu erfüllen, sind in der Praxis, je nachdem, ob das Angebot für blinde, sehbehinderte oder gehörlose Menschen bereitgestellt wird, unterschiedliche Maßnahmen erforderlich. Im Einzelnen:

Gehörlose Menschen benötigen bei Filmen, Videos oder Animationen mit einer Sprachspur (z. B. bei der Darstellung von Wahlergebnissen) Untertitel, um die Informationen aufnehmen zu können.

Für Menschen mit Sehbehinderungen oder blinden Menschen ist für die Filme, Videos oder Animationen, bei denen die Audioausgabe nicht ausführlich genug ist, zusätzlich ein Transkript oder eine Audio-Beschreibung notwendig.
Bei einem Transkript handelt es sich um eine Textdatei, die sich der blinde oder sehbehinderte Mensch mit Hilfe eines Screenreaders vorlesen lassen kann. Zudem sind die Transkriptinhalte ideal für die Indizierung durch Suchmaschinen.
Die Forderung der BITV nach der synchronen Präsentation ist bei einem Transkript nicht zu erfüllen, da es abseits des Films oder Videos als eigene Textdatei bereitgestellt wird. Synchron können Filme oder Videos nur mit Hilfe von Untertiteln oder durch die Audiobeschreibung ausgegeben werden.

Insgesamt profitieren von diesen Ergänzungen im Sinn der BITV nicht nur gehörlose, sehbehinderte oder blinde Menschen, sondern auch Menschen mit geringen Deutschkenntnissen oder Menschen mit Lernbehinderung, die sowohl die Sprachausgabe als auch die Untertitel parallel aufnehmen können.

Film-/Videoabspann

Empfehlungen

  • Der Abspann ist ein gestaltetes Element am Ende eines Filmes, der Angaben zu den Darstellerinnen und Darstellern, Orten, Dank an mitwirkende Personen, genutzte Quellen und unterstützende Organisationen, Produktionsfirmen und Rechtehinweisen erhält. 
  • Der Abspann läuft zumeist rollend von unten nach oben. 
  • Eine ausgewiesene Tätigkeit und die zugehörige Namensnennung können durch unterschiedliche Schriftschnitte unterschieden werden, um lange Listen zu strukturieren.
  • Wichtig sind eine klare Schrift ohne Serifen und eine ausreichende Schriftgröße. Siehe auch Schriften bei Screenanwendungen.
  • Schrift- und Hintergrundfarbe müssen gut kontrastiert sein. Zu empfehlen ist schwarze Schrift auf hellem Hintergrund. Die letzte Filmszene kann „auslaufen“ und als Hintergrund für den Abspann dienen. Das Filmbild sollte hierfür nicht zu kleinteilig sein oder noch besser „in die Unschärfe gezogen“ werden. Vor einem unscharfen Hintergrund hebt sich die Schrift des Abspanns deutlich ab. 
  • Rechtehinweise auf verwendete Quellen oder Musik sind zumeist von den Lizenzgebern in der zu nennenden Form vorgeschrieben. Sofern gefordert/vereinbart, müssen angelieferte Logos mit eingefügt werden.
  • Ist für die Filmproduktion eine ISBN-Nummer vergeben worden, so muss diese auch gegen Ende des Abspanns erscheinen. 
  • Der Abspann schließt mit dem Abspannclip des LWL. Download (Abspann 16:9, Abspann 4:3)
  • Es wird darum gebeten, sich hinsichtlich der Planung eines Abspanns mit der LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Verbindung zu setzen. E-Mail: presse@lwl.org