Ausbildung als Zimmerer im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Fynn Albrecht Fynn Albrecht

Fynn Albrecht

Als ich die Ausbildung begonnen habe, habe ich den ersten Tag mit sehr viel Spannung erwartet und als ich dann endlich den ersten Tag im Museum gearbeitet habe, wurden meine Erwartungen auch nicht enttäuscht. Ich hatte das Glück ein Fachwerkhaus zu sehen, welches noch nicht ausgemauert war. Das heißt, ich habe das Haus als Rohbau am ersten Tag gesehen und sehe nun täglich die Entwicklung, Veränderungen und Fortschritte an diesem Haus. Die Ausbildung als Zimmerer im LWL-Freilichtmuseum Detmold ist sehr schön und sehr interessant, da man oftmals noch die traditionellen Zimmermanns Verbindungen verwendet und das in heutiger Zeit, meiner Meinung nach selten geworden ist. Außerdem arbeitet man sehr viel mit altem, teilweise noch von Hand behauenem holz, welches die Arbeit im Museum sehr interessant macht.

Die Ausbildung zum Zimmerer ist auf jeden Fall sehr interessant für Menschen, die gerne an der frischen Luft und gerne mit Holz arbeiten, aber der Beruf des Zimmerers ist auch körperlich anstrengend.

In der Ausbildung lernt man neben den traditionellen Zimmermannsverbindungen und dem Konstruieren von Dachstühlen, Carports und Fachwerkhäusern auch etwas über das richtige Schärfen seines Abbundgeschirres (Traditionelles Zimmermannswerkzeuges), den richtigen Umgang mit verschiedenesten Zimmermanns an sich und über die Tradition dieses Handwerks.

Ich kann den Beruf des Zimmerers jedem empfehlen, der Spaß am körperlichen Arbeiten, am Arbeiten mit Holz hat und der ein wenig Wert auf Tradition legt und Interesse am historischen Bauen hat, also werdet Zimmerer.