Ausbildung als Metallbauerin/Metallbauer - Fachrichtung Konstruktionstechnik

Patrick Schad Patrick Schad

Damit Ihr auch wisst, mit wem Ihr es hier zu tun habt, stelle ich mich kurz vor. Mein Name ist Patrick Schad, ich bin 18 Jahre alt, wohnhaft in Waltrop und seit dem 15.08.2005 kann ich mein Hobby in der Ausbildung beim LWL verwirklichen. Schon seit mehreren Jahren beschäftige ich mich am liebsten mit dem Werkstoff Metall und schraube in meinem kleinen bescheidenen Keller Dinge zusammen, die niemand braucht. Nach einem Schulpraktikum bei einer Metallbaufirma beschloss ich endgültig, mich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Im Februar 2005 entdeckte ich durch Zufall die Ausschreibung für einen entsprechenden Ausbildungsplatz beim LWL und bewarb mich umgehend. Nach erfolgreichem Eignungstest und Vorstellungsgespräch (ich war ganz schön nervös, aber es war alles halb so schlimm, weil Herr Gremm gut drauf war) war die Freude riesig, als man sich für mich entschieden hatte. Am 15.08.2005 lernte ich beim Einführungstag in Münster die anderen Azubis des Jahrgangs kennen. An diesem Tag wurden viele organisatorische Fragen geklärt. Am darauf folgenden Tag durfte ich mich endlich an meinem zukünftigen Ausbildungsplatz beim „Westfälischen Industriemuseum Dortmund, Dienststelle Altes Schiffshebewerk Henrichenburg“ bei meinem Ausbilder Herrn Wilhelm Nehs vorstellen. Nachdem mir von Herrn Nehs der laufende Betrieb gezeigt wurde, war mir erst richtig bewusst, wie umfangreich und interessant die Arbeit dort ist. Nach 2 Wochen Eingewöhnung verbrachten wir Azubis die 3. Ausbildungswoche wieder in Münster und lernten dort sehr viel über Organisation und Aufgaben des LWL kennen. Spaß und Unterhaltung kamen dabei nicht zu kurz. Danach begann meine eigentliche Ausbildung in der Werkstatt. Da wir uns am „Alten Schiffshebewerk“ überwiegend mit der Restauration von Schiffen beschäftigen, war mein erstes Projekt das Austauschen von Dichtungen und die Reparatur des Kupplungsgestänges auf der Hafenbarkasse „Herbert“. Im Verlauf des ersten Ausbildungsjahres wurden mir die Grundkenntnisse im Schweißen, Drehen, Fräsen, Trennen vermittelt. Auch der allgemeine Umgang mit Metall wurde mir gezeigt. Die theoretische Ausbildung wird durchgeführt in der Berufsschule in Datteln. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Ausbildung. Ich werde ständig vom Ausbilder und seinen Kollegen unterstützt und es bleiben somit keine Fragen oder Probleme ungeklärt. Durch die Größe und Vielfalt des Betriebes (LWL) hebt sich die Ausbildung qualitativ sicher von anderen Lehrstellen ab. Hier am „Alten Schiffshebewerk“ hatte ich auch schon mehrmals die Möglichkeit, bei verschiedenen Anlässen z.B. Museumsfest, Extraschicht und Historisches Dampftreffen mitzuwirken. Ich habe es bislang nicht bereut, beim LWL eine Ausbildung als Metallbauer begonnen zu haben und würde mich freuen, wenn auch einer der Leser dieses Berichts sich um eine Ausbildungsstelle als Metallbauer bewerben würde, falls eine derartige Stelle angeboten wird.