Ausgleichsverfahren zur Finanzierung der Altenpflegefachkraftausbildung

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In Nordrhein-Westfalen besteht bereits heute ein Mangel an Fachkräften im Bereich der Pflegeberufe

Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (DIV) Köln e.V. wurden rund 2500 Altenpflegerinnen und Altenpfleger zu wenig ausgebildet.

Aufgrund der demografischen Entwicklung und des damit verbundenen steigenden pflegerischen Versorgungsbedarfs der Bevölkerung wird von einem weiteren erheblichen Anstieg des Fachkräftebedarfs in der Altenpflege ausgegangen.

Um diesem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, haben die Landesregierung und der Landtag entschieden, ein Ausgleichsverfahren in der Altenpflegeausbildung einzuführen.

Es ist davon auszugehen, dass grundsätzlich in Nordrhein-Westfalen eine hohe Ausbildungsbereitschaft bei den Pflegeeinrichtungen besteht, die jedoch durch den derzeit bestehenden Wettbewerbsnachteil ausbildender Einrichtungen gegenüber nicht ausbildenden Pflegeeinrichtungen gehemmt wird.

 

Das Ausgleichsverfahren

Mit dem Ausgleichsverfahren werden nun alle Pflegeeinrichtungen und ambulanten Dienste in Nordrhein-Westfalen an den Kosten der Ausbildung anteilmäßig beteiligt. Für die tatsächlich ausbildenden Einrichtungen wird hierdurch eine Refinanzierungsmöglichkeit für die Kosten der Ausbildung  geschaffen. Durch das neue Ausgleichsverfahren wird somit ein deutlicher Anreiz zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze gesetzt.

 

Altenpflegeausbildungsausgleichsverordnung (AltPflAusglVO)

 

Informationen

Einführung des Ausgleichsverfahrens in der Altenpflegeausbildung

... Schreiben MGEPA Nordrhein-Westfalen vom 15.05.2012 an die Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste in Nordrhein Westfalen (pdf-Datei)

 

Informationsschreiben zur neuen Finanzierung der Ausbildungsvergütungen in der Altenpflege: Nordrhein-Westfalen stärkt die Ausbildung in der Altenpflege

... Bericht zum Ausgleichsverfahren vom 28.07.2016 (pdf-Datei)

 

... Informationsschreiben zu den Ausbildungszuschlägen in der Altenpflege vom 08.12.2016
 

Internetportal NRW für Pflegeberufe

Gemeinsames Projekt der Spitzen- und Berufsverbände für Nordrhein-Westfalen

Die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, die kommunalen Spitzenverbände, der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V., der Landesverband freie ambulante Krankenpflege, der Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen e.V., der Pflegerat NRW, der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe für organisierte Unternehmerinnen und Unternehmer und die Krankenhausgesellschaft Nordrhein Westfalen haben gemeinsam ein Internetportal zur Nachwuchsgewinnung in der Pflege entwickelt.

Die Webseite www.pflegeberufe-nrw.de ist seit dem 26.02.2015 online.

Neben Informationen zu den Ausbildungen im Bereich der Pflege und zu Karrieremöglichkeiten verfügt die Webseite über eine sogenannte georeferenzielle Suche nach Ausbildungsberufen und Ausbildungsstätten.

Mehr als 930 Einrichtungen und Dienste in der Altenpflege, Krankenhäuser, Fachseminare für Altenpflege und (Kinder-)Krankenpflegeschulen haben sich bislang erfolgreich registriert. Das gemeinschaftliche Projekt der Spitzen- und Berufsverbände in NRW ist einmalig in Deutschland und verfolgt das Ziel, für die Ausbildungsberufe in der Pflege zu werben. In den letzten Monaten wurden viele positive Rückmeldungen und Hinweise an die Projektträger herangetragen, auf deren Basis die Webseite und die Datenbank weiterentwickelt wurden. So wurde beispielsweise eine Ausbildungsplatzbörse auf der Webseite www.pflegeberufe-nrw.de implementiert. Die Pflegeeinrichtungen und ambulanten Dienste können online für Ihre Ausbildungsplätze werben. Der eingestellte Ausbildungsplatz erscheint anschließend unter der Rubrik „Karrieremöglichkeiten“ auf der Webseite. Das Angebot ist kostenfrei.

Die Entwicklung des Internetportals wird durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) gefördert und dient auch als flankierende Maßnahme für das Umlageverfahren in der Altenpflege.

Weitere Maßnahme gegen Fachkräftemangel

Erstmals gibt es in Nordrhein-Westfalen eine zentrale Plattform für Berufsinhalte sowie Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Pflege. Das Internetportal „NRW für Pflegeberufe“, das in Kürze durch eine Stellenbörse und die Möglichkeit von Online-Bewerbungen ergänzt wird, ist ein Gemeinschaftsprojekt von Arbeitgebern und Berufsverbänden im Pflegebereich. Es wird finanziell durch das Land unterstützt.

 ... weiter zur Pressemitteilung

 

... Informationsschreiben an die Schulen im Gesundheitswesen, die Einrichtungen und Dienste in der Altenpflege und die Krankenhäuser in NRW

 

... Informationsschreiben an die Pflegeeinrichtungen, ambulanten Dienste und Krankenhäuser sowie die Fachseminare für Altenpflege un die Schulen für Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege in NRW vom 23.02.2015

 

... Informationsschreiben vom 09.10.2015
... Anlage

 

... weiter zur Internetseite NRW für Pflegeberufe"

 

Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA)

... weiter zur Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS)

 

 

 

Kontakt

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