FreD - Das Interventionsprinzip

Das FreD-Konzept folgt einem sehr einfachen Prinzip: Nicht wegschauen, sondern handeln! Irgendjemandem fallen junge Menschen garantiert irgendwann auf, wenn sie übermäßig Alkohol trinken oder illegale Drogen konsumieren. Dann muss eingeschritten werden! Der Zeitpunkt des richtigen und frühzeitigen Eingreifens darf nicht verpasst werden. Denn die Folge könnte sein, dass der betreffende junge Mensch in ein noch größeres Suchtproblem abgleitet.

Es muss nicht immer die Polizei sein: Wichtig ist, dass bei jugendlichem Rauschmittel-Missbrauch nicht weggeschaut wird. (Bildnachweis: Thorsten Arendt, Münster)

Fallen junge Menschen wegen Drogen- oder Alkoholkonsums auf - bei der Polizei, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Verein -, dann folgt eine "gesundheitsbezogene Intervention". Das ist der FreD-Kurs, geleitet von erfahrenen FreD-Trainerinnen und -Trainern.

Die Teilnahme am Interventionskurs ist keine Strafe. Die Jugendlichen erhalten damit die Chance, frühzeitig über ihren Drogenkonsum und ihren Weg dorthin nachzudenken. Eine Chance, um Schlimmerem vorzubeugen.

Ein einfaches Prinzip, das sehr erfolgreich ist!