Häufig gestellte Fragen zu FreD

Sie interessieren sich für FreD? Sie planen möglicherweise ein FreD-Angebot in ihrer Region? Sie haben noch Fragen? Vielleicht finden Sie erste Antworten ja bereits auf dieser Seite. Für weitere Informationen stehen Ihnen natürlich jederzeit unsere Fachleute zur Verfügung.

Wie viel Vorlauf muss man einplanen, um FreD ans Laufen zu bekommen?

Ein guter Start will sorgfältig vorbereitet sein. Es dauert in der Regel drei bis fünf Monate, um die Partner zu motivieren, zu informieren sowie Kooperationsvereinbarungen abzuschließen. Danach muss das Angebot bekannt gemacht werden, zudem müssen die materiellen und personellen Ressourcen bereitgestellt werden.

Kurzum: Der erste FreD-Kurs kann frühestens nach sechs Monaten starten.

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Wann darf ich das FreD-Logo verwenden?

Das FreD-Logo darf verwenden, wer die Qualitätsleitlinien einhält.

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Wie kann man die Finanzierung sichern?

Frühinterventionsangebote sollten heute zum Standard einer Suchtberatungs- oder Präventionsfachstelle gehören. Zusätzliche Finanzierungen sind in der Regel mit der Kommune (ggf. dem Land) auszuhandeln. Aber auch Vereinbarungen über Fachleistungsstunden oder Teilnehmergebühren sind denkbar. Die Finanzierung über Spenden, Bußgelder und Sponsoring sind weitere Möglichkeiten.

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Funktioniert FreD auch bei einer Auffälligkeit mit Alkohol?

Eindeutig ja, dies hat das europäische Projekt FreD goes net belegt.

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Kann ich FreD auch mit einer ganzen Schulklasse umsetzen?

Das Grundprinzip von FreD ist, dass auf eine Auffälligkeit eine Intervention folgen soll. Bei einer Schulklasse ist selten davon auszugehen, dass alle Schüler gemeinsam auffällig geworden sind. Von
daher sollte man sich auf die aufgefallenen Jugendlichen begrenzen.

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Welche Rolle spielen Eltern bei FreD?

Sie spielen auf zweierlei Weise eine Rolle: Grundsätzlich können auch Eltern ihre Kinder in einen FreD-Kurs vermitteln, wenn sie sich Sorgen wegen des Konsums ihres Sohnes oder ihrer Tochter machen. Einige FreD-Standorte haben zudem spezifische Elternangebote, zu denen sie die Eltern der FreD-Teilnehmer einladen.

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In welchen Abständen sollte FreD angeboten werden?

Damit der Zeitraum zwischen Auffälligkeit und Intervention nicht zu groß wird, sollten sechs bis zwölf Kurse pro Jahr angeboten werden.

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Warum reißt manchmal die Nachfrage nach FreD ab?

Bei einigen Kooperationspartnern gerät das FreD-Programm – in Betracht der Aufgabenfülle der beteiligten Institutionen – gelegentlich in  Vergessenheit. Zudem gibt es Mitarbeiterwechsel oder Krankheitsausfälle – und Informationen werden nicht weiter gegeben. Der telefonische oder
persönliche Kontakt zu den Kooperationspartnern sollte daher kontinuierlich aufrecht erhalten bleiben.

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Wo ist das FreD-Programm am besten anzusiedeln?

Viele Anbieter der FreD-Kurse bevorzugen einen eher neutralen Ort – und zum Beispiel nicht die Räume einer Sucht- und Drogenberatungsstelle, wo sich gleichzeitig und sichtbar langfristig Abhängige aufhalten. Träger können sowohl die Suchthilfe, die Fachstelle für Suchtvorbeugung, die Jugendhilfe oder auch ein anderer regionaler Partner sein.

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Wir bieten schon andere Programme (z. B. SKOLL, Realize it, CANDIS) an – Ist FreD da noch sinnvoll?

Es ist zu differenzieren, mit welchem Programm man welche Zielgruppe erreicht und auf welche Form von Intervention man setzt. FreD versteht sich als Kurz- und Frühintervention; die oben genannten Programme sind zum Teil mittelfristig angelegt und verstehen sich unter Umständen als Therapie. Eine differenzierte Beschäftigung mit der konkreten Ausrichtung der jeweiligen Programme ist daher zwingend erforderlich.

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(Die hier aufgeführten Fragen wurden der Broschüre "Miteinander erfolgreich. FreD. Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten", S. 36/37, entnommen. Sie können sich die Broschüre als PDF-Datei im Download-Bereich herunterladen.)